Wieder ist eine Woche vergangen und wir sind unserem Haus ein Stückchen näher gekommen.
Nachdem wir uns ja letzte Woche das Grundstück angeschaut hatten haben wir uns am Montag erstmal erkundigt, was wir evtl. schon für den Bauantrag vorbereiten können. Lageplan, Straßenhöhe, sowie die Pläne der Regen-, Schmutzwasser- und Revisionsschächte.
Den Lageplan gibt es beim Vermessungsbüro. Die Straßenhöhe (Endausbau) und Lage der Abwasser- und Regenwasserschächte beim zuständigen Ingenieurbüro. Das Vermessungsbüro fragte gleich welchen Lageplan wir benötigen, den vereinfachten oder den qualifizierten... Leider keine Ahnung! Also habe ich bei der Stadt Seelze angefragt was die für einen Lageplan brauchen. Bis heute kennen wir den Unterschied der beiden Lagepläne nicht genau. Der qualifizierte ist aber fast vier mal so teuer wie der einfache. Wie sollte es anders sein? Die Stadt nimmt natürlich das, was mehr Geld kostet! Beantragen wir also den qualifizierten Lageplan. Meine Frage nach den anderen Unterlagen wurde nicht beantwortet. Das würde uns der Architekt dann schon mitteilen, hieß es.
Die Höhe der Straße ist noch nicht endgültig geplant und kann sich, genau wie die Höhe der Abwasseranlagen, noch ändern. Hier soll es erst Ende August die freigegeben Pläne geben, mal sehen ob wir trotzdem vorher schon den Bauantrag stellen können.
Unser Notartermin zur Beurkundung verschiebt sich leider auch nochmal um zwei Wochen. Die Sparkasse hat wohl leider versäumt uns mitzuteilen, das der Termin am 06. Juli nicht klappt und so müssen wir jetzt noch länger warten. Dafür hat uns unsere Beraterin für die Finanzierung gesagt, dass alle Unterlagen rechtzeitig angekommen sind, unser Kredit bewilligt worden ist und jetzt die Kreditverträge geschrieben werden. So bekommen wir zumindest vor dem Notartermin alle Unterlagen zusammen und der Notar muss für Grundschuld und Grundbucheintragung tatsächlich nur einmal zum Gericht.
Nach der Zusage für die Finanzierung waren wir heute noch einmal bei Herrn Maurer und haben unseren Hausvertrag vorbehaltsfrei gemacht. Jetzt warten wir auf die Nachricht vom Architekten, damit wir endlich mit der Haus- und Grundrissplanung beginnen können.
Sonntag, 28. Juni 2015
Sonntag, 21. Juni 2015
Stand der Erschließungsarbeiten
Heute haben wir uns dazu entschieden mal einen Blick auf unser Grundstück zu werfen.
Als wir beim letzten Mal da waren, war dort noch Ackerfläche. Inzwischen kann man schon erkennen, dass hier ein Baugebiet entstehen soll.
Die ersten (Baustellen)-Straßen sind zu erkennen, ein Teil der Leitungen und Rohre sind im vorderen Teil bereits verlegt. Weiter hinten und in den Stichstraßen ist der Boden bereits abgetragen, um auch dort die Leitungen und Rohre zu verlegen.
Unser Grundstück sieht natürlich im Moment noch etwas unspektakulär aus. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, auf (bald) eigenem Grund und Boden zu stehen.
An der Stichstraße direkt am Grundstück waren zwei Markierungen mit den Buchstaben "G" und "SW" gesetzt. Wir deuten das mal als die Punkte, an denen die Gas-, Strom- und Wasseranschlüsse zum Grundstück gelegt werden.
Was uns etwas Sorgen bereitet ist, dass bereits bei einem Aushub von einem halben Meter reichlich Lehm zu Tage gefördert wurde.
Im Bodengutachten des Baugebietes stand, dass die Lehmböden in diesem Gebiet eventuell belastet sind und deren Entsorgung entsprechend teuer werden kann.
Mal abwarten, was später das Bodengutachten für unser Grundstück ergibt.
Als wir beim letzten Mal da waren, war dort noch Ackerfläche. Inzwischen kann man schon erkennen, dass hier ein Baugebiet entstehen soll.
Die ersten (Baustellen)-Straßen sind zu erkennen, ein Teil der Leitungen und Rohre sind im vorderen Teil bereits verlegt. Weiter hinten und in den Stichstraßen ist der Boden bereits abgetragen, um auch dort die Leitungen und Rohre zu verlegen.
Unser Grundstück sieht natürlich im Moment noch etwas unspektakulär aus. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, auf (bald) eigenem Grund und Boden zu stehen.
An der Stichstraße direkt am Grundstück waren zwei Markierungen mit den Buchstaben "G" und "SW" gesetzt. Wir deuten das mal als die Punkte, an denen die Gas-, Strom- und Wasseranschlüsse zum Grundstück gelegt werden.
Was uns etwas Sorgen bereitet ist, dass bereits bei einem Aushub von einem halben Meter reichlich Lehm zu Tage gefördert wurde.
Im Bodengutachten des Baugebietes stand, dass die Lehmböden in diesem Gebiet eventuell belastet sind und deren Entsorgung entsprechend teuer werden kann.
Mal abwarten, was später das Bodengutachten für unser Grundstück ergibt.
Donnerstag, 18. Juni 2015
Finanzierungsangebot und Grundstückskaufvertrag
In den letzten Tagen ist viel passiert!
Am Montag kam endlich der Kaufvertragsentwurf (für das Grundstück) vom Notar, den es erstmal zu lesen und vor allem zu verstehen galt. Letzteres war das größere Problem, denn diese Paragraphensprache ist nicht so ganz einfach. Erweitert wurde das Ganze nochmal mit Paragraphen aus dem Baugesetzbuch, die ebenfalls nicht einfach zu verstehen sind. Also dicken Textmarker zur Hand und alles anstreichen was man nicht versteht.
Mit den Notizen haben wir dann beim Notar angerufen und nach einzelnen Absätzen bzw. Formulierungen gefragt. Einiges davon musste mit der HRG (Hannover Region Grundstücksgesellschaft) geklärt werden, weshalb wir erst heute eine Rückmeldung bekommen haben.
Wichtigster Punkt für uns: Die Grunstücksanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Telefon sind im Kaufpreis enthalten. Das bedeutet, dass alles was die Stadt Seelze zu verantworten hat erledigt ist und wir uns nur um den Teil der Leitungen und Anschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus kümmern müssen.
Auf Termine für die Baureife lässt sich die HRG nicht vertraglich festnageln, da die zur Zeit noch nicht selbst Eigentümer der Flurstücke sind.
Zusätzlich wird der Vertrag noch um einen Absatz erweitert, damit wir nach Beurkundung und vor Kaufpreisfälligkeit Bodenproben nehmen und eine Höhenvermessung machen können. So kann der Bauantrag schon gestellt werden, vorausgesetzt die Vermessung der einzelnen Grundstücke ist abgeschlossen. Diesen Punkt müssen wir noch mit der HRG klären.
Den Termin zur Beurkundung haben wir jetzt für den 06. Juli vereinbart.
Insgesamt verlieren wir so hoffentlich keine Zeit bevor die Baureife der Grundstücke erreicht ist.
Denn jeder Monat ab jetzt ist verschenkte Zinsbindung. Gestern hatten wir nämlich nochmal einen Termin bei der Sparkasse um das Finanzierungsangebot anzunehmen, nicht das die Zinsen noch weiter ansteigen. Denkste... schon wieder hat die KfW die Zinsen erhöht und diesmal für beide Programme. Nun liegen wir bei 2,82% für 25 Jahre und bei 2,47% für 20 Jahre.
Das Wohneigentumsprogramm der KfW lohnt sich nun für uns nicht mehr und wir werden dieses Geld nun auch direkt bei der Sparkasse für 1,84% über 10 Jahre finanzieren. Immerhin haben wir dann die Möglichkeit die Tilgung anzupassen und auch Sondertilgungen vorzunehmen.
Zur Erklärung: Wir haben unser Darlehen in zwei Teile über 20 bzw. 25 Jahre aufgeteilt. Dazu kommt nun nur noch ein KfW-Darlehen und nochmal ein Kredit bei der Sparkasse über 10 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindungen nach 10 bzw. 20 Jahren sind drei Darlehen komplett getilgt und nach 25 Jahren bleibt und so nur noch kleiner Betrag für den wir ggf. eine Anschlussfinanzierung abschließen müssen.
Nachdem das alles passte, durfte ich mal wieder meine Unterschrift mit neuem Nachnamen üben - klappt inzwischen ganz gut.
Wie immer gibt es noch ein kleines "ABER", denn die Unterlagen sind noch nicht vollständig. Der Kaufvertrag für unser Haus fehlt, mitsamt der Kostenaufstellung und den Grundrissen. Diesen hatten wir eigentlich schon am 25. Mai unterschrieben, als wir den Haustyp geändert haben. Dachten wir zumindest. Entweder Herr Maurer oder wir haben nicht aufgepasst und die wichtigste Unterschrift auf dem Kaufvertrag fehlte. Also mussten wir hier noch nachlegen und warten jetzt auf die Bestätigung. Ohne die Unterlagen gibt es keinen Finanzierungsantrag und das Angebot ist nur noch bis Dienstag gültig...
Deshalb habe ich heute nochmal bei allkauf angerufen und nachgefragt, ob die Vertragsunterlagen angekommen sind und wann wir die Bestätigung bekommen. Nach einigem hin und her werden wir wohl Morgen oder Übermorgen die Bestätigung per Mail (später natürlich auch per Post) erhalten. Ist der Vertrag bestätigt folgt noch eine Bestätigung für die KfW und dann bekommen wir die eigentlichen Kreditverträge zur Unterschrift.
Am Montag kam endlich der Kaufvertragsentwurf (für das Grundstück) vom Notar, den es erstmal zu lesen und vor allem zu verstehen galt. Letzteres war das größere Problem, denn diese Paragraphensprache ist nicht so ganz einfach. Erweitert wurde das Ganze nochmal mit Paragraphen aus dem Baugesetzbuch, die ebenfalls nicht einfach zu verstehen sind. Also dicken Textmarker zur Hand und alles anstreichen was man nicht versteht.
Mit den Notizen haben wir dann beim Notar angerufen und nach einzelnen Absätzen bzw. Formulierungen gefragt. Einiges davon musste mit der HRG (Hannover Region Grundstücksgesellschaft) geklärt werden, weshalb wir erst heute eine Rückmeldung bekommen haben.
Wichtigster Punkt für uns: Die Grunstücksanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Telefon sind im Kaufpreis enthalten. Das bedeutet, dass alles was die Stadt Seelze zu verantworten hat erledigt ist und wir uns nur um den Teil der Leitungen und Anschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus kümmern müssen.
Auf Termine für die Baureife lässt sich die HRG nicht vertraglich festnageln, da die zur Zeit noch nicht selbst Eigentümer der Flurstücke sind.
Zusätzlich wird der Vertrag noch um einen Absatz erweitert, damit wir nach Beurkundung und vor Kaufpreisfälligkeit Bodenproben nehmen und eine Höhenvermessung machen können. So kann der Bauantrag schon gestellt werden, vorausgesetzt die Vermessung der einzelnen Grundstücke ist abgeschlossen. Diesen Punkt müssen wir noch mit der HRG klären.
Den Termin zur Beurkundung haben wir jetzt für den 06. Juli vereinbart.
Insgesamt verlieren wir so hoffentlich keine Zeit bevor die Baureife der Grundstücke erreicht ist.
Denn jeder Monat ab jetzt ist verschenkte Zinsbindung. Gestern hatten wir nämlich nochmal einen Termin bei der Sparkasse um das Finanzierungsangebot anzunehmen, nicht das die Zinsen noch weiter ansteigen. Denkste... schon wieder hat die KfW die Zinsen erhöht und diesmal für beide Programme. Nun liegen wir bei 2,82% für 25 Jahre und bei 2,47% für 20 Jahre.
Das Wohneigentumsprogramm der KfW lohnt sich nun für uns nicht mehr und wir werden dieses Geld nun auch direkt bei der Sparkasse für 1,84% über 10 Jahre finanzieren. Immerhin haben wir dann die Möglichkeit die Tilgung anzupassen und auch Sondertilgungen vorzunehmen.
Zur Erklärung: Wir haben unser Darlehen in zwei Teile über 20 bzw. 25 Jahre aufgeteilt. Dazu kommt nun nur noch ein KfW-Darlehen und nochmal ein Kredit bei der Sparkasse über 10 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindungen nach 10 bzw. 20 Jahren sind drei Darlehen komplett getilgt und nach 25 Jahren bleibt und so nur noch kleiner Betrag für den wir ggf. eine Anschlussfinanzierung abschließen müssen.
Nachdem das alles passte, durfte ich mal wieder meine Unterschrift mit neuem Nachnamen üben - klappt inzwischen ganz gut.
Wie immer gibt es noch ein kleines "ABER", denn die Unterlagen sind noch nicht vollständig. Der Kaufvertrag für unser Haus fehlt, mitsamt der Kostenaufstellung und den Grundrissen. Diesen hatten wir eigentlich schon am 25. Mai unterschrieben, als wir den Haustyp geändert haben. Dachten wir zumindest. Entweder Herr Maurer oder wir haben nicht aufgepasst und die wichtigste Unterschrift auf dem Kaufvertrag fehlte. Also mussten wir hier noch nachlegen und warten jetzt auf die Bestätigung. Ohne die Unterlagen gibt es keinen Finanzierungsantrag und das Angebot ist nur noch bis Dienstag gültig...
Deshalb habe ich heute nochmal bei allkauf angerufen und nachgefragt, ob die Vertragsunterlagen angekommen sind und wann wir die Bestätigung bekommen. Nach einigem hin und her werden wir wohl Morgen oder Übermorgen die Bestätigung per Mail (später natürlich auch per Post) erhalten. Ist der Vertrag bestätigt folgt noch eine Bestätigung für die KfW und dann bekommen wir die eigentlichen Kreditverträge zur Unterschrift.
Donnerstag, 11. Juni 2015
Es kommt immer anders...
... als man gerade denkt.
Vorgestern hatten wir wieder einen Termin mit dem ImmobilienCenter der Sparkasse.
Der erste bei dem wir wirklich wussten, um wieviel Geld es tatsächlich geht, weil wir ja nun seit ca. zwei Wochen den konkreten Preis des Grundstücks haben.
Unsere Erwartung war, dass die Sparkasse (nicht zuletzt aufgrund der Sonderkonditionen für das Baugebiet) ein gutes Angebot abgeben wird. Zuletzt im März passten die Ergebnisse der Modellrechnungen gut zu unserem finanziellen Rahmen.
Nun mussten wir allerdings einige Monate auf die Grundstücke warten und die Zeit hat nicht wirklich für uns gespielt.
+0,5% für 20 Jahre Zinsbindung - klingt erstmal wenig, macht sich aber bei der Gesamtsumme dann leider doch deutlich in der Gesamtrate bemerkbar.
Jetzt müssen wir nochmal neu rechnen und Konditionen vergleichen.
Vorgestern hatten wir wieder einen Termin mit dem ImmobilienCenter der Sparkasse.
Der erste bei dem wir wirklich wussten, um wieviel Geld es tatsächlich geht, weil wir ja nun seit ca. zwei Wochen den konkreten Preis des Grundstücks haben.
Unsere Erwartung war, dass die Sparkasse (nicht zuletzt aufgrund der Sonderkonditionen für das Baugebiet) ein gutes Angebot abgeben wird. Zuletzt im März passten die Ergebnisse der Modellrechnungen gut zu unserem finanziellen Rahmen.
Nun mussten wir allerdings einige Monate auf die Grundstücke warten und die Zeit hat nicht wirklich für uns gespielt.
+0,5% für 20 Jahre Zinsbindung - klingt erstmal wenig, macht sich aber bei der Gesamtsumme dann leider doch deutlich in der Gesamtrate bemerkbar.
Jetzt müssen wir nochmal neu rechnen und Konditionen vergleichen.
Montag, 25. Mai 2015
Der große Tag - in doppelter Hinsicht und Haustypänderung
Am Freitag um 12:00 war die standesamtliche Trauung von Katharina und mir - unser großer Tag.
Kirchlich wird nächstes Jahr geheiratet, also alles halb so wild.
Auch wenn am Donnerstag natürlich noch irgendwas dazwischen kommen musste und die Fotografin abgesagt hat, war am Freitag letztlich alles vorbereitet.
Wir konnten uns also den ganzen Morgen in Ruhe auf uns konzentrieren.
Gegen 8:30 ist meine zukünftige Frau zum Frisör gefahren.
Währendessen... *PLING*
Eine Nachricht auf meinem Handy - Sparkasse Hannover schreibt:
"Heute erhalten Sie weitere Informationen zu dem Baugebiet in Seelze-Süd 3. Bauabschnitt.
Haben Sie Fragen zu dem Baugebiet oder möchten ein Baugrundstück reservieren, rufen Sie bitte kurzfristig [...] an."
Ernsthaft? Ich glaube das gehört zu den Dingen für die JEDER andere Tag besser geeignet ist, als der Tag der eigenen Hochzeit.
Aber hilft nichts...
Sobald Katharina wieder zu Hause war habe ich sie mit Worten begrüßt:
"Keine Ahnung, warum das unbedingt heute sein muss!"
Eine Sache vorweg: Bei den Unterlagen von der Sparkasse war ein Bodengutachten für das Baugebiet dabei. Darin stand im Grunde zwischen den Zeilen: "Bau bitte keinen Keller! Wie befürchtet gibt es wasserführende Lehmschichten mit evtl. natürlich vorkommenden Arsen- und Sulfatgehalten in den Böden, was teuer bei der Entsorgung des Aushubs ist.
Also werden wir auf den Haustyp "Best Deal" wechseln. Den hatte uns Herr Maurer inzwischen angeboten, damit wir auch ohne Keller baunen können. Unser "Best Deal" bekommt anders als auf dem Bild einen Zwerggiebel mit Flach- bzw. Pultdach.
Nachdem auch bei Katharina die Panik wieder verflogen war, haben wir uns kurz den Parzellierungsplan (Außerdem gibt es hier weitere Infos zum Baugebiet, unter anderem den Bebauungsplan) angesehen und beratschlagt nach welchen Kriterien wir jetzt ein Grundstück auswählen und reservieren wollen:
Kein Eckgrundstück, nicht vorne beim Supermarkt (vermutlich Grundstück 1) und mit Ostseite zur Straße, damit Garten und Terasse Süd/West-Ausrichtung haben. Außerdem kein Grundstück direkt am Wendehammer, da die so eingeschnitten sind. In Frage kommen also die Grundstücke 32, 40, 48, 49, 50 und 51. Die Grundstücke 32, 48 und 49 waren bereits weg, obwohl wir eine Stunde nach der Nachricht direkt angerufen haben.
Da 50 und 51 im Verhältnis etwas kleiner und evtl. zu schmal für das größere Haus sein könnten, fiel unsere Wahl auf Nummer 40, wofür wir noch am selben Tag die Reservierungsbestätigung erhalten haben.
Puh! Grundstück ist gesichert und da Bauchentscheidung oftmals gar nicht verkehrt sind, haben wir ein gutes Gefühl mit der Auswahl.
Heute (Pfingstmontag) war Herr Maurer nochmal bei uns, um die Haustypänderung zum größeren "Best Deal" unterschreiben zu lassen.
Jetzt kann es wohl bald richtig losgehen!
Kirchlich wird nächstes Jahr geheiratet, also alles halb so wild.
Auch wenn am Donnerstag natürlich noch irgendwas dazwischen kommen musste und die Fotografin abgesagt hat, war am Freitag letztlich alles vorbereitet.
Wir konnten uns also den ganzen Morgen in Ruhe auf uns konzentrieren.
Gegen 8:30 ist meine zukünftige Frau zum Frisör gefahren.
Währendessen... *PLING*
Eine Nachricht auf meinem Handy - Sparkasse Hannover schreibt:
"Heute erhalten Sie weitere Informationen zu dem Baugebiet in Seelze-Süd 3. Bauabschnitt.
Haben Sie Fragen zu dem Baugebiet oder möchten ein Baugrundstück reservieren, rufen Sie bitte kurzfristig [...] an."
Ernsthaft? Ich glaube das gehört zu den Dingen für die JEDER andere Tag besser geeignet ist, als der Tag der eigenen Hochzeit.
Aber hilft nichts...
Sobald Katharina wieder zu Hause war habe ich sie mit Worten begrüßt:
"Keine Ahnung, warum das unbedingt heute sein muss!"
Eine Sache vorweg: Bei den Unterlagen von der Sparkasse war ein Bodengutachten für das Baugebiet dabei. Darin stand im Grunde zwischen den Zeilen: "Bau bitte keinen Keller! Wie befürchtet gibt es wasserführende Lehmschichten mit evtl. natürlich vorkommenden Arsen- und Sulfatgehalten in den Böden, was teuer bei der Entsorgung des Aushubs ist.
Also werden wir auf den Haustyp "Best Deal" wechseln. Den hatte uns Herr Maurer inzwischen angeboten, damit wir auch ohne Keller baunen können. Unser "Best Deal" bekommt anders als auf dem Bild einen Zwerggiebel mit Flach- bzw. Pultdach.
Kein Eckgrundstück, nicht vorne beim Supermarkt (vermutlich Grundstück 1) und mit Ostseite zur Straße, damit Garten und Terasse Süd/West-Ausrichtung haben. Außerdem kein Grundstück direkt am Wendehammer, da die so eingeschnitten sind. In Frage kommen also die Grundstücke 32, 40, 48, 49, 50 und 51. Die Grundstücke 32, 48 und 49 waren bereits weg, obwohl wir eine Stunde nach der Nachricht direkt angerufen haben.
Da 50 und 51 im Verhältnis etwas kleiner und evtl. zu schmal für das größere Haus sein könnten, fiel unsere Wahl auf Nummer 40, wofür wir noch am selben Tag die Reservierungsbestätigung erhalten haben.
Puh! Grundstück ist gesichert und da Bauchentscheidung oftmals gar nicht verkehrt sind, haben wir ein gutes Gefühl mit der Auswahl.
Heute (Pfingstmontag) war Herr Maurer nochmal bei uns, um die Haustypänderung zum größeren "Best Deal" unterschreiben zu lassen.
Jetzt kann es wohl bald richtig losgehen!
Dienstag, 3. März 2015
Es dauert, und dauert...
Lange haben wir nichts in Sachen Grundstücksvermarktung gehört und uns umso mehr gefreut, als es heute endlich Neuigkeiten gab:
Leider hatte Herr Maurer nur schlechte Neuigkeiten im Gepäck.
Es sieht es so aus, als würde sich die Vermarktung der Grundstücke nochmal weiter verschieben.
Im Moment rechnen wir mit Ende März / Anfang April.
Durchhalten...
Leider hatte Herr Maurer nur schlechte Neuigkeiten im Gepäck.
Es sieht es so aus, als würde sich die Vermarktung der Grundstücke nochmal weiter verschieben.
Im Moment rechnen wir mit Ende März / Anfang April.
Durchhalten...
Freitag, 6. Februar 2015
Vermarktungsbeginn und Sonderkondition
Heute gibt es endlich mal wieder Neuigkeiten, wenn auch sowohl gute als auch schlechte.
Die gute Nachricht ist, dass die Sparkasse für die über das ImmobilienCenter vermarkteten Grundstücke besondere Finanzierungskonditionen anbietet. Leider haben wir im selben Atemzug erfahren, dass die Vermarktung der Grundstücke erst Anfang März startet.
Da ohne Grundstück auch weitere Gespräche hinsichtlich Baufinanzierung kaum Ergebnisse bringen, heißt es weiter: Abwarten und Tee trinken!
Die gute Nachricht ist, dass die Sparkasse für die über das ImmobilienCenter vermarkteten Grundstücke besondere Finanzierungskonditionen anbietet. Leider haben wir im selben Atemzug erfahren, dass die Vermarktung der Grundstücke erst Anfang März startet.
Da ohne Grundstück auch weitere Gespräche hinsichtlich Baufinanzierung kaum Ergebnisse bringen, heißt es weiter: Abwarten und Tee trinken!
Donnerstag, 5. Februar 2015
Doch kein Keller?
Heute bin ich auf dem Rückweg von der Arbeit in Seelze-Süd angehalten.
Ursprünglich wollte ich sehen, ob die Erschließung des neuen Bauabschnitts schon begonnen hat. Leider Fehlanzeige!
Die Gelegenheit vor Ort habe ich außerdem genutzt, um mich nochmal in den beiden anderen Bauabschnitten umzusehen.
Auffällig ist, dass hier kein einziges Haus mit Keller steht! Möglicherweise sind die Böden in diesem Gebiet nicht für einen Keller geeignet. Für mich genug Anlass jemanden auf der Straße darauf anzusprechen.
Gesagt, getan! Leider wie vermutet: Grundwasser ab etwa einem Meter Tiefe und wasserführende Lehmschichten.
Also doch ohne Keller? Da muss Herr Maurer wohl noch eine Alternative vorlegen - nur für den Fall, dass das Bodengutachten für unser Baugebiet ähnlich aussieht, was relativ wahrscheinlich ist.
Ursprünglich wollte ich sehen, ob die Erschließung des neuen Bauabschnitts schon begonnen hat. Leider Fehlanzeige!
Die Gelegenheit vor Ort habe ich außerdem genutzt, um mich nochmal in den beiden anderen Bauabschnitten umzusehen.
Auffällig ist, dass hier kein einziges Haus mit Keller steht! Möglicherweise sind die Böden in diesem Gebiet nicht für einen Keller geeignet. Für mich genug Anlass jemanden auf der Straße darauf anzusprechen.
Gesagt, getan! Leider wie vermutet: Grundwasser ab etwa einem Meter Tiefe und wasserführende Lehmschichten.
Also doch ohne Keller? Da muss Herr Maurer wohl noch eine Alternative vorlegen - nur für den Fall, dass das Bodengutachten für unser Baugebiet ähnlich aussieht, was relativ wahrscheinlich ist.
Freitag, 30. Januar 2015
Finanzierungsgespräch
Freitage bieten sich einfach an, um am Nachmittag einen Termin zu machen.
Katharina und ich hatten heute beide zeitig Feierabend und sind zum Finanzierungsgespräch im ImmobilienCenter der Sparkasse gewesen.
Für ein Reihenhaus hatten wir zwar schonmal gerechnet und sind mit der Erkenntnis nach Hause gefahren, dass wir ein Haus grundsätzlich ohne Bauchschmerzen finanzieren können.
Inzwischen ist aber die Gesamtsumme eine andere, da nun ein freistehendes und größeres Haus gebaut werden soll.
Noch haben wir keinen genauen Preis für das Grundstück, aber die Glaskugel hilft.
Was die Zinsen angeht, glaubt man inzwischen gar nicht mehr, dass es noch tiefer geht und wundert sich was die Sparkasse da anbieten kann.
Gut für uns, so bleibt unser Eigenheim trotz der höheren Gesamtsumme trotzdem finanzierbar.
Hauptsache die Glaskugel behält Recht...
Katharina und ich hatten heute beide zeitig Feierabend und sind zum Finanzierungsgespräch im ImmobilienCenter der Sparkasse gewesen.
Für ein Reihenhaus hatten wir zwar schonmal gerechnet und sind mit der Erkenntnis nach Hause gefahren, dass wir ein Haus grundsätzlich ohne Bauchschmerzen finanzieren können.
Inzwischen ist aber die Gesamtsumme eine andere, da nun ein freistehendes und größeres Haus gebaut werden soll.
Noch haben wir keinen genauen Preis für das Grundstück, aber die Glaskugel hilft.
Was die Zinsen angeht, glaubt man inzwischen gar nicht mehr, dass es noch tiefer geht und wundert sich was die Sparkasse da anbieten kann.
Gut für uns, so bleibt unser Eigenheim trotz der höheren Gesamtsumme trotzdem finanzierbar.
Hauptsache die Glaskugel behält Recht...
Donnerstag, 15. Januar 2015
Heizsystem, Photovoltaik und Baubegleitung
Wir hatten uns schon mehrfach die Frage gestellt welches Heizsystem wir nehmen sollen. Im Angebot von allkauf ist eine Gasbrennwerttherme mit Solarunterstützung zur Brauchwassererwärmung enthalten. Aber ist das auch in der Zukunft noch eine gute Variante? Schließlich wollen wir auch in der Zukunft keinen Herzinfakt bei der Gasabrechnung bekommen.
Jan's Eltern haben eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren und schwärmen davon. Als kostengünstigere Alternative empfiehlt uns Herr Maurer eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Aber was genau ist jetzt gut und auch noch bezahlbar. Wie hoch sind die Wartungskosten und wie lange ist die Lebensdauer?
Liest man Meinungen dazu im Internet, bekommt man das Gefühl schreiend weglaufen zu wollen. Jeder hat eine andere Meinung und jeder rechnet sich seine Variante schön. Also was soll man glauben?
Nachdem wir völlig verwirrt waren, haben wir Herrn Maurer gefragt, ob er jemanden kennt, der uns in Sachen Heizsysteme betraten kann und er gab uns den Kontakt von Herrn B. aus Hannover. Herr B. ist ebenfalls Baubegleiter, hat schon mehrfach den Bau von Häusern bei allkauf begleitet und kennt sich in Sachen Heizsystemen sehr gut aus.
Heute hatten wir einen Termin bei ihm. Auch Herr B. hat mit allkauf gebaut und so konnten wir auch hier nochmal ein ganz anderes Haus sehen und natürlich auch darüber sprechen welche Heizsysteme sinnvoll sind.
Eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren fällt für uns raus, da eine Grundstücksgröße von ca. 500m² zu wenig Fläche für die Kollektoren bietet. Also bleibt hier nur die Tiefenbohrung und die ist sehr teuer. Ansonsten ist eine Gasbrennwerttherme natürlich bewährte Technik. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet gerade bei Minustemperaturen eher unwirtschaftlich. Eine genaue Berechnung kann allerdings erst durchgeführt werden, wenn die Hausplanung abgeschlossen ist und klar ist, wie der Gesamtenergiebedarf des Hauses aussieht. Also warten wir hier erstmal ab und kalkulieren einen kleinen Puffer ein.
Gegen Ende des Gespächs kam dann auch noch die Photovoltaikanlage zur Sprachen, die bei genauerer Betrachtung auf jeden Fall Sinn macht und ihr Geld wert ist. Als Erweiterung hierfür kommt evtl. ein Speicher in Frage, der aber wohl auch nicht ganz günstig ist.
Fakt ist, wie sich die Kosten für Gas oder Strom entwickeln kann niemand genau vorhersagen. Außerdem sollte man die Unterschiede in den Anschaffungskosten nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich muss bei der Erdwärmepumpe und dem Speicher der Kreditrahmen erhöht werden, wodurch man auch mehr Zinsen zahlt. Unterm Strich macht das den Kostenunterschied noch größer.
Am Ende stellt sich außerdem noch die Frage: Wie viel Energiekosten kann ich überhaupt noch einsparen, wenn mein Gesamtenergiebedarf eh schon sehr gering ist?
Im Moment sieht es so aus, als sei eine Wärmepumpe und auch ein Speicher für die Photovoltaikanlage nur bedingt sinnvoll - zumindest aus Kostensicht.
Jan's Eltern haben eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren und schwärmen davon. Als kostengünstigere Alternative empfiehlt uns Herr Maurer eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Aber was genau ist jetzt gut und auch noch bezahlbar. Wie hoch sind die Wartungskosten und wie lange ist die Lebensdauer?
Liest man Meinungen dazu im Internet, bekommt man das Gefühl schreiend weglaufen zu wollen. Jeder hat eine andere Meinung und jeder rechnet sich seine Variante schön. Also was soll man glauben?
Nachdem wir völlig verwirrt waren, haben wir Herrn Maurer gefragt, ob er jemanden kennt, der uns in Sachen Heizsysteme betraten kann und er gab uns den Kontakt von Herrn B. aus Hannover. Herr B. ist ebenfalls Baubegleiter, hat schon mehrfach den Bau von Häusern bei allkauf begleitet und kennt sich in Sachen Heizsystemen sehr gut aus.
Heute hatten wir einen Termin bei ihm. Auch Herr B. hat mit allkauf gebaut und so konnten wir auch hier nochmal ein ganz anderes Haus sehen und natürlich auch darüber sprechen welche Heizsysteme sinnvoll sind.
Eine Erdwärmepumpe mit Flächenkollektoren fällt für uns raus, da eine Grundstücksgröße von ca. 500m² zu wenig Fläche für die Kollektoren bietet. Also bleibt hier nur die Tiefenbohrung und die ist sehr teuer. Ansonsten ist eine Gasbrennwerttherme natürlich bewährte Technik. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet gerade bei Minustemperaturen eher unwirtschaftlich. Eine genaue Berechnung kann allerdings erst durchgeführt werden, wenn die Hausplanung abgeschlossen ist und klar ist, wie der Gesamtenergiebedarf des Hauses aussieht. Also warten wir hier erstmal ab und kalkulieren einen kleinen Puffer ein.
Gegen Ende des Gespächs kam dann auch noch die Photovoltaikanlage zur Sprachen, die bei genauerer Betrachtung auf jeden Fall Sinn macht und ihr Geld wert ist. Als Erweiterung hierfür kommt evtl. ein Speicher in Frage, der aber wohl auch nicht ganz günstig ist.
Fakt ist, wie sich die Kosten für Gas oder Strom entwickeln kann niemand genau vorhersagen. Außerdem sollte man die Unterschiede in den Anschaffungskosten nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich muss bei der Erdwärmepumpe und dem Speicher der Kreditrahmen erhöht werden, wodurch man auch mehr Zinsen zahlt. Unterm Strich macht das den Kostenunterschied noch größer.
Am Ende stellt sich außerdem noch die Frage: Wie viel Energiekosten kann ich überhaupt noch einsparen, wenn mein Gesamtenergiebedarf eh schon sehr gering ist?
Im Moment sieht es so aus, als sei eine Wärmepumpe und auch ein Speicher für die Photovoltaikanlage nur bedingt sinnvoll - zumindest aus Kostensicht.
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