Seit Donnerstag ist unser Sanitärinstallateur Thomas im Haus und auch hier geht es gut voran. Gestern waren wir auf der Baustelle und haben neue Fotos gemacht. Da war das Obergeschoss schon fertig, inklusive Fußbodenheizung. Also steht unserem Estrichtermin vermutlich nichts im Wege. In den Duschen wird erstmal kein Estrich gelegt. Dort wird später von der Höhe des fertigen Estrichs das Gefälle zum Abfluss hergestellt.
Am Donnerstag Morgen wurde auch unser Stromzähler montiert, somit haben wir jetzt "richtigen" Strom im Haus. Nachdem wir gestern den restlichen Rauspund auf dem Dachboden verlegt hatten, war die erste Kilowattstunde schon verbraucht! :-)
Am nächsten Donnerstag wird dann auch unsere Treppe geliefert und eingebaut. Wir sind schon total gespannt, wie es letzten Endes aussieht. Sobald die Treppe drin ist, werden wir nochmal die genauen Positionen der Stufenbeleuchtung festlegen. Danach ist für uns bis zum Estrich erstmal "Urlaub"...
Sonntag, 17. Juli 2016
Dienstag, 12. Juli 2016
Estrich in Sicht...
In der letzten Zeit ist viel passiert!
Der Trockenbau ist inzwischen bis auf ein paar Kleinigkeiten abgeschlossen. Nach dem Estrich muss nur noch die Folie an den Fenster verklebt und die Wände oben im Treppenhaus beplankt werden. Am letzten Wochenende haben aber die Elektriker schon alle Hohlwanddosen gesetzt und die Leitungen aus den Wänden gezogen. Außerdem hängt die Hauptverteilung inzwischen an der Wand im HWR und sogar die Hausanschlüsse (Gas, Wasser, Strom und Glasfaser) sind gestern und heute ins Haus gekommen.
Den HWR hatten wir vor einer Woche schon weiß gestrichen. Das ist einfacher, als später alles abzukleben und die vielen Ecken zu streichen.
Ab morgen fängt Thomas (unser Sanitärinstallateur) mit der Fußbodenheizung und der Verrohrung für Wasser und Be- bzw. Entlüftung an.
Dafür mussten wir selber am Samstag erstmal wieder Müll beseitigen (Fermacell- und Rigips-Reste) und dazu noch alles was im Haus auf dem Boden stand und nicht zum Sanitär-Gewerk gehört, nach oben auf den Spitzboden bringen. Die Info kam Recht kurzfristig und wir waren froh schon letzte Woche angefangen zu haben dort Holz als Fußboden zu verlegen. Sonst hätte Thomas sicher nicht planmäßig starten können.
In zwei Wochen soll dann schon der Estrich kommen.
Damit lägen wir was den Innenausbau betrifft exakt im Plan, was ich kaum glaube kann.
Aber vielleicht haben wir ja jetzt auch mal Glück, nachdem vor dem Hausaufbau praktisch alles schief gegangen ist.
Drückt die Daumen!
Der Trockenbau ist inzwischen bis auf ein paar Kleinigkeiten abgeschlossen. Nach dem Estrich muss nur noch die Folie an den Fenster verklebt und die Wände oben im Treppenhaus beplankt werden. Am letzten Wochenende haben aber die Elektriker schon alle Hohlwanddosen gesetzt und die Leitungen aus den Wänden gezogen. Außerdem hängt die Hauptverteilung inzwischen an der Wand im HWR und sogar die Hausanschlüsse (Gas, Wasser, Strom und Glasfaser) sind gestern und heute ins Haus gekommen.
Den HWR hatten wir vor einer Woche schon weiß gestrichen. Das ist einfacher, als später alles abzukleben und die vielen Ecken zu streichen.
Ab morgen fängt Thomas (unser Sanitärinstallateur) mit der Fußbodenheizung und der Verrohrung für Wasser und Be- bzw. Entlüftung an.
Dafür mussten wir selber am Samstag erstmal wieder Müll beseitigen (Fermacell- und Rigips-Reste) und dazu noch alles was im Haus auf dem Boden stand und nicht zum Sanitär-Gewerk gehört, nach oben auf den Spitzboden bringen. Die Info kam Recht kurzfristig und wir waren froh schon letzte Woche angefangen zu haben dort Holz als Fußboden zu verlegen. Sonst hätte Thomas sicher nicht planmäßig starten können.
In zwei Wochen soll dann schon der Estrich kommen.
Damit lägen wir was den Innenausbau betrifft exakt im Plan, was ich kaum glaube kann.
Aber vielleicht haben wir ja jetzt auch mal Glück, nachdem vor dem Hausaufbau praktisch alles schief gegangen ist.
Drückt die Daumen!
Montag, 27. Juni 2016
Zwischenbericht: Trockenbau
Es geht voran auf der Baustelle! Der Trockenbauer ist weiterhin am Werk und hat inzwischen in fast allen Räumen auf beiden Seiten der Wände die erste Beplankung (Fermacell) angebracht. Dabei mussten überall wo die Leitungen über den Balken liegen Fermacell ausgespart werden.
Die Folie von Decken und Dachschrägen wurde an den Außenwänden fortgesetzt und alle Wände werden jetzt noch mit Rigips verkleidet, gespachtelt und geschliffen.
An der Decke wir kein Fermacell montiert, sondern direkt Rigips auf die Lattung geschraubt. Außerdem ist die Folie an den Außenwänden nicht direkt auf der Dämmung, sondern zwischen Fermacell und Rigips.
Ab Mittwoch können wir dann wohl den HWR weiß streichen und die Positionen von Steckdosen und Schaltern einzeichnen, damit wir am Wochenende mit den Elektrikern wieder durchstarten können und wissen, wo Löcher für die Hohlwanddosen gebohrt werden müssen.
Die Folie von Decken und Dachschrägen wurde an den Außenwänden fortgesetzt und alle Wände werden jetzt noch mit Rigips verkleidet, gespachtelt und geschliffen.
An der Decke wir kein Fermacell montiert, sondern direkt Rigips auf die Lattung geschraubt. Außerdem ist die Folie an den Außenwänden nicht direkt auf der Dämmung, sondern zwischen Fermacell und Rigips.
Ab Mittwoch können wir dann wohl den HWR weiß streichen und die Positionen von Steckdosen und Schaltern einzeichnen, damit wir am Wochenende mit den Elektrikern wieder durchstarten können und wissen, wo Löcher für die Hohlwanddosen gebohrt werden müssen.
Dienstag, 21. Juni 2016
Trockenbau, Elektro-Installation und Abschluss Dämmung
Letzte Woche Donnerstag und Freitag war nochmal der Trockenbauer da, um die Folie und Lattung an der Erdgeschossdecke anzubringen und die restlichen Innenwände einseitig zu beplanken. Somit waren alle Voraussetzungen gegeben, um am Freitag Nachmittag mit der Elektro-Rohinstallation zu beginnen.
Los ging es mit der Antennen- und Netzwerkverkabelung und der Ringleitung für alle Jalousiesteuerungen. Anschließend haben wir Leitungen für Schalter, Steckdosen, Treppen und Außenbeleuchtung verlegt. Überall wo möglich, haben wir die Leitungen an der Decke zwischen Lattung und Folie verlegt, da das für den Trockenbau am einfachsten ist. Abschließend mussten die Leitungen noch gebündelt und befestigt werden. Im Wohnzimmer, im Flur und oben im Bad (wo alle Leitungen zusammen kommen) sind das ziemlich dicke Leitungsstränge geworden. Da musste man teilweise schon überlegen wie und wo man mit so vielen Leitungen von Raum zu Raum kommt.
Mit vier Elektrikern und uns zwei haben wir insgesamt knapp 12 Stunden an zwei Tagen benötigt, um alle Leitungen zu verlegen, zu beschriften und zu dokumentieren. Für die Dokumentation haben wir uns vorab von allkauf den Balkenplan unseres Hauses geben lassen, wo wir alle Leitungen in die entsprechenden Wände einzeichnen.
Für unsere Treppe wollten wir gerne eine Stufenbeleuchtung haben, wofür natürlich die Leitungen im Vorfeld verlegt werden mussten. Da keine Balken durchbohrt werden durften und man die genaue Position und Höhe der Stufen nicht kennt, stellte sich das als größte Herausforderung dar. Wir haben uns von der Treppenfirma ebenfalls die Pläne der Treppe zuschicken lassen und so habe ich am Samstag gut 1 1/2 Stunden damit verbracht die Stufenlage abzumessen und an der Wand anzuzeichnen, um danach bestimmen zu können, wo überall Leuchten gesetzt werden können. Durch den Deckenbalken und zusätzliche Verstärkungen für die Treppenbefestigung konnten wir nicht wie geplant auf jede zweite Stufe eine Lampe setzten sondern mussten auf jede dritte ausweichen.
Insgesamt haben wir folgende Mengen Leitungen verbraucht:
- 1100m 3- und 5-poliges Kabel für Schalter, Steckdosen und Jalousieleitungen
(400m wurden von allkauf geliefert)
- 100m Koaxial-Kabel für Antennenverkabelung (50m wurden von allkauf geliefert)
- 100m Netzwerk-Kabel (Duplex)
- 50m Lautsprecher-Kabel im Wohnzimmer für die Heimkinoanlage
Leitungen!!! Kabel sind schwarz und liegen in der Erde!
Gestern Abend haben wir dann noch die restlichen zwei Innenwände gedämmt, sodass wir jetzt das Thema Dämmung endlich abschließen können. Insgesamt haben wir je acht Rollen 240er, 160er und 40er Dämmung übrig behalten, die wir noch "gewinnbringend" an den Bauherren bringen können.
Los ging es mit der Antennen- und Netzwerkverkabelung und der Ringleitung für alle Jalousiesteuerungen. Anschließend haben wir Leitungen für Schalter, Steckdosen, Treppen und Außenbeleuchtung verlegt. Überall wo möglich, haben wir die Leitungen an der Decke zwischen Lattung und Folie verlegt, da das für den Trockenbau am einfachsten ist. Abschließend mussten die Leitungen noch gebündelt und befestigt werden. Im Wohnzimmer, im Flur und oben im Bad (wo alle Leitungen zusammen kommen) sind das ziemlich dicke Leitungsstränge geworden. Da musste man teilweise schon überlegen wie und wo man mit so vielen Leitungen von Raum zu Raum kommt.
Mit vier Elektrikern und uns zwei haben wir insgesamt knapp 12 Stunden an zwei Tagen benötigt, um alle Leitungen zu verlegen, zu beschriften und zu dokumentieren. Für die Dokumentation haben wir uns vorab von allkauf den Balkenplan unseres Hauses geben lassen, wo wir alle Leitungen in die entsprechenden Wände einzeichnen.
Für unsere Treppe wollten wir gerne eine Stufenbeleuchtung haben, wofür natürlich die Leitungen im Vorfeld verlegt werden mussten. Da keine Balken durchbohrt werden durften und man die genaue Position und Höhe der Stufen nicht kennt, stellte sich das als größte Herausforderung dar. Wir haben uns von der Treppenfirma ebenfalls die Pläne der Treppe zuschicken lassen und so habe ich am Samstag gut 1 1/2 Stunden damit verbracht die Stufenlage abzumessen und an der Wand anzuzeichnen, um danach bestimmen zu können, wo überall Leuchten gesetzt werden können. Durch den Deckenbalken und zusätzliche Verstärkungen für die Treppenbefestigung konnten wir nicht wie geplant auf jede zweite Stufe eine Lampe setzten sondern mussten auf jede dritte ausweichen.
Insgesamt haben wir folgende Mengen Leitungen verbraucht:
- 1100m 3- und 5-poliges Kabel für Schalter, Steckdosen und Jalousieleitungen
(400m wurden von allkauf geliefert)
- 100m Koaxial-Kabel für Antennenverkabelung (50m wurden von allkauf geliefert)
- 100m Netzwerk-Kabel (Duplex)
- 50m Lautsprecher-Kabel im Wohnzimmer für die Heimkinoanlage
Leitungen!!! Kabel sind schwarz und liegen in der Erde!
Gestern Abend haben wir dann noch die restlichen zwei Innenwände gedämmt, sodass wir jetzt das Thema Dämmung endlich abschließen können. Insgesamt haben wir je acht Rollen 240er, 160er und 40er Dämmung übrig behalten, die wir noch "gewinnbringend" an den Bauherren bringen können.
Samstag, 11. Juni 2016
Zwischenstand: Eine Woche später...
Nach einer Woche dämmen und Steinwolle in allen Klamotten können wir eine gute Zwischenbilanz ziehen.
Die Außenwände, die Schrägen im Dach, die Erdgeschossdecke und ein Großteil der Innenwände im Obergeschoss sind fertig. Gestern und heute war der Trockenbauer da und hat mit der Folie im Obergeschoss angefangen und die Wände im Obergeschoss einseitig beplankt, damit wir die Innenwände dämmen können. Die restliche Folie im Obergeschoss und im Erdgeschoss, die einseitige Beplankung der Innenwände im Erdgeschoss erledigt der Trockenbauer dann am Mittwoch.
Gestern und Heute haben wir mit der Dämmung der Decke im Obergeschoss begonnen. Der Einfachheit halber dämmen wir die Decke vom Spitzboden aus. Es ist zwar recht stickig und wird schnell warm, aber es ist immer noch besser, als über Kopf die Wolle in die Decke zu stopfen. Wir haben gestern schon mehr als die Hälfte geschafft und sind heute Mittag fertig geworden, so das wir mit den restlichen Innenwänden weiter machen konnten.
Wenn der Trockenbauer am Mittwoch die restliche Folie an den Decken und Schrägen angebracht hat, können wir am Wochenende die Kabel für die Elektrointallation verlegen. Danach wird innerhalb von zwei Wochen der restliche Trockenbau erledigt sein.
Zum Schluss noch ein paar Bilder von unseren Arbeitsergebnissen.
Man kann die Folie und die Dämmung der Innenwände im Obergeschoss, sowie die ersten Kabel erkennen. Außerdem sind die Beplankung der Innenwände und die Dämmung der Decke im Erdgeschoss zu sehen. Hier mussten wir um die Träger und an den Außenwänden noch etwas von der 240er Dämmung verwenden. Der Rest der Decke wurde nur mit der dünnen 40er Dämmung zum Schallschutz gedämmt.
Die Außenwände, die Schrägen im Dach, die Erdgeschossdecke und ein Großteil der Innenwände im Obergeschoss sind fertig. Gestern und heute war der Trockenbauer da und hat mit der Folie im Obergeschoss angefangen und die Wände im Obergeschoss einseitig beplankt, damit wir die Innenwände dämmen können. Die restliche Folie im Obergeschoss und im Erdgeschoss, die einseitige Beplankung der Innenwände im Erdgeschoss erledigt der Trockenbauer dann am Mittwoch.
Gestern und Heute haben wir mit der Dämmung der Decke im Obergeschoss begonnen. Der Einfachheit halber dämmen wir die Decke vom Spitzboden aus. Es ist zwar recht stickig und wird schnell warm, aber es ist immer noch besser, als über Kopf die Wolle in die Decke zu stopfen. Wir haben gestern schon mehr als die Hälfte geschafft und sind heute Mittag fertig geworden, so das wir mit den restlichen Innenwänden weiter machen konnten.
Wenn der Trockenbauer am Mittwoch die restliche Folie an den Decken und Schrägen angebracht hat, können wir am Wochenende die Kabel für die Elektrointallation verlegen. Danach wird innerhalb von zwei Wochen der restliche Trockenbau erledigt sein.
Zum Schluss noch ein paar Bilder von unseren Arbeitsergebnissen.
Man kann die Folie und die Dämmung der Innenwände im Obergeschoss, sowie die ersten Kabel erkennen. Außerdem sind die Beplankung der Innenwände und die Dämmung der Decke im Erdgeschoss zu sehen. Hier mussten wir um die Träger und an den Außenwänden noch etwas von der 240er Dämmung verwenden. Der Rest der Decke wurde nur mit der dünnen 40er Dämmung zum Schallschutz gedämmt.
Freitag, 3. Juni 2016
Dämmung: Der Anfang ist gemacht!
Inzwischen haben wir alle Materialien auf der Baustelle, die wir bis zum Estrich brauchen und haben auch mit den Handwerkern die Details und Abläufe geklärt.
Zuerst sind wir selber gefragt, die Dämmung ins Dach, sowie die Innen- und Außenwände zu bringen. Katharina hatte heute schon frei und konnte morgens mit ihrem Vater und Holger bereits beginnen. Holger ist vom Fach und sollte uns gerade am Anfang ein paar Tipps geben und unterstützen. Morgen geht's mit Hilfe meiner Eltern weiter.
Nebenbei konnten wir außerdem noch den übrig gebliebenen Baustahl über eBay Kleinanzeigen veräußern, den Bruch/Schutt der Dachdecker in unseren Anhänger laden und die übrigen Dachsteine ins Giebelzimmer räumen, damit diese morgen übers Gerüst noch hinters Haus verfrachtet werden können.
Zuerst sind wir selber gefragt, die Dämmung ins Dach, sowie die Innen- und Außenwände zu bringen. Katharina hatte heute schon frei und konnte morgens mit ihrem Vater und Holger bereits beginnen. Holger ist vom Fach und sollte uns gerade am Anfang ein paar Tipps geben und unterstützen. Morgen geht's mit Hilfe meiner Eltern weiter.
Nebenbei konnten wir außerdem noch den übrig gebliebenen Baustahl über eBay Kleinanzeigen veräußern, den Bruch/Schutt der Dachdecker in unseren Anhänger laden und die übrigen Dachsteine ins Giebelzimmer räumen, damit diese morgen übers Gerüst noch hinters Haus verfrachtet werden können.
Sonntag, 29. Mai 2016
Our House...
Am Montag war es endlich so weit unser Haus wurde aufgestellt. Zu unserem Ärger mussten wir direkt am Morgen feststellen, dass Herr Kaiser am Freitag die Schalung und die Erdnägel nicht mehr abgeholt hat. Also musste das Aufbauteam von der DFH ran und die restlichen Erdnägel herausziehen. Durch den Regen vom Sonntag ging das zum Glück sogar relativ leicht. Ich werde dann wohl Montag nochmal mit unserem Ansprechpartner bei Fenger telefonieren und eine letzte Deadline setzten. Wenn bis dahin der Kram nicht weg ist werden wir mal sehen, was damit so verdienen kann!
Aber jetzt wieder zum Haus, ich werde gleich nur kurz die wichtigen Punkte schreiben. Den Rest vom Aufbau könnt ihr in unserem Zeitraffer-Video ansehen.
Als wir morgens um 7:30 Uhr am Grundstück ankamen, war der Kran schon betriebsbereit, das Aufbauteam wartete auch schon und das Gerüst wurde schon aufgebaut. Nur der Lkw mit dem Haus war noch nicht in Sicht. Der stand laut Aufbauteam noch im Stau und sollte aber spätesten gegen 9:00 Uhr da sein. Also ging es erstmal mit den Bitumenbahnen zur Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit los. Der weitere Aufbau an Tag 1 verlief ohne Komplikationen. Jedoch wussten wir jetzt bereits, dass das Haus am nächsten Tag nicht fertig werden wird. Zum Einen war das Aufbauteam nur mit vier statt fünf Monteuren da und zum Anderen war dieses Haus laut Aussage des Aufbauteams bis vor kurzem noch ein 3-Tage-Haus und es sei einfach durch die Dachflächenfenster und die Gaube nicht in zwei Tagen machbar. Am Tag 2 wurden dann die Dachbalken gesetzten und das Dach mit Folie abgedichtet. Es fehlten also nur noch die Dachflächenfenster und die Dachpfannen.
Am Mittwoch Vormittag fand trotzdem erstmal die Hausübergabe statt. Die Wände stehen im Lot, alle Räume sind so wie sie sollen, also erstmal alles gut. Das Dach mit den Dachflächenfenstern fehlt natürlich noch und es gab noch wenige kleinere Mängel, wie die fehlenden französischen Balkone bei den tiefen Fenstern im Dachgeschoss, ein tiefer Kratzer im Rahmen der Haustür (wird ausgetauscht), die noch vorhandenen Türschwellen im Dachgeschoss und noch nicht korrekt eingestellte Fenster.
Im Anschluss haben wir mit der Sockel-/Perimeterdämmung angefangen, die wir in Eigenleistung verklebt haben. Wärenddessen kamen die Infos dann Schlag auf Schlag.
Das Aufbauteam, welches am Donnerstag ein anderes Haus eine Straße weiter aufbauen soll, reist noch heute Abend und deckt bei uns das Dach ein. Was dann noch fehlt soll am Montag gemacht werden, wenn das andere Haus fertig ist.
Um 18:00 Uhr wurde noch die Dämmwolle angeliefert, die wir eigenhändig abladen und im Haus verstauen müssen. Die Lieferung war eigentlich erst für Freitag angekündigt und die Helferlein natürlich an diesem Tag nicht vor Ort. Durch die tatkräftige Mithilfe unserer lieben Nachbarn - hier nochmal einen großen Dank an Euch, ohne die wir das niemals geschafft hätten - konnten wir zumindest die ganze Lieferung im Haus unterbringen.
Weitere Lieferungen mit Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Heizung, Belüftungsanlage und Material für Elektro- und Sanitärinstallation folgen in der nächsten Woche. Am Mittwoch haben wir einen Termin allen Gewerken auf der Baustelle und danach kann es mit dem Ausbau losgehen.
Aber jetzt wieder zum Haus, ich werde gleich nur kurz die wichtigen Punkte schreiben. Den Rest vom Aufbau könnt ihr in unserem Zeitraffer-Video ansehen.
Als wir morgens um 7:30 Uhr am Grundstück ankamen, war der Kran schon betriebsbereit, das Aufbauteam wartete auch schon und das Gerüst wurde schon aufgebaut. Nur der Lkw mit dem Haus war noch nicht in Sicht. Der stand laut Aufbauteam noch im Stau und sollte aber spätesten gegen 9:00 Uhr da sein. Also ging es erstmal mit den Bitumenbahnen zur Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit los. Der weitere Aufbau an Tag 1 verlief ohne Komplikationen. Jedoch wussten wir jetzt bereits, dass das Haus am nächsten Tag nicht fertig werden wird. Zum Einen war das Aufbauteam nur mit vier statt fünf Monteuren da und zum Anderen war dieses Haus laut Aussage des Aufbauteams bis vor kurzem noch ein 3-Tage-Haus und es sei einfach durch die Dachflächenfenster und die Gaube nicht in zwei Tagen machbar. Am Tag 2 wurden dann die Dachbalken gesetzten und das Dach mit Folie abgedichtet. Es fehlten also nur noch die Dachflächenfenster und die Dachpfannen.
Am Mittwoch Vormittag fand trotzdem erstmal die Hausübergabe statt. Die Wände stehen im Lot, alle Räume sind so wie sie sollen, also erstmal alles gut. Das Dach mit den Dachflächenfenstern fehlt natürlich noch und es gab noch wenige kleinere Mängel, wie die fehlenden französischen Balkone bei den tiefen Fenstern im Dachgeschoss, ein tiefer Kratzer im Rahmen der Haustür (wird ausgetauscht), die noch vorhandenen Türschwellen im Dachgeschoss und noch nicht korrekt eingestellte Fenster.
Im Anschluss haben wir mit der Sockel-/Perimeterdämmung angefangen, die wir in Eigenleistung verklebt haben. Wärenddessen kamen die Infos dann Schlag auf Schlag.
Das Aufbauteam, welches am Donnerstag ein anderes Haus eine Straße weiter aufbauen soll, reist noch heute Abend und deckt bei uns das Dach ein. Was dann noch fehlt soll am Montag gemacht werden, wenn das andere Haus fertig ist.
Um 18:00 Uhr wurde noch die Dämmwolle angeliefert, die wir eigenhändig abladen und im Haus verstauen müssen. Die Lieferung war eigentlich erst für Freitag angekündigt und die Helferlein natürlich an diesem Tag nicht vor Ort. Durch die tatkräftige Mithilfe unserer lieben Nachbarn - hier nochmal einen großen Dank an Euch, ohne die wir das niemals geschafft hätten - konnten wir zumindest die ganze Lieferung im Haus unterbringen.
Weitere Lieferungen mit Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Heizung, Belüftungsanlage und Material für Elektro- und Sanitärinstallation folgen in der nächsten Woche. Am Mittwoch haben wir einen Termin allen Gewerken auf der Baustelle und danach kann es mit dem Ausbau losgehen.
Sonntag, 22. Mai 2016
Wenn man nicht alles selber macht...
Wie angekündigt wollten wir an einem der vergangenen sonnigen Wochenenden die Stirnseiten unserer Bodenplatte als Vorbereitung für die Sockeldämmung mit Bitumen streichen. Leider ist dieses Unterfangen etwas schwierig, wenn der Hersteller der Bodenplatte die Schalung noch nicht abgenommen hat.
Nach Rücksprache mit unseren Baubegleitern haben wir versucht die Schalung selber abzunehmen. Mit viel roher Gewalt, geliehen Geräten und im Schweiße unseres Angesichts haben wir dann schließlich die Holzbretter von der Bodenplatte entfernen können.
Der Rest des Unterfangens war eine klebrige Angelegenheit, aber im Prinzip gut machbar.
Viel ärgerlicher ist allerdings, dass diese Aktion vor inzwischen zwei Wochen war und das Material der Verschalung immernoch auf der Baustelle liegt. Außerdem waren wir leider nicht im Stande alle Erdnägel heraus zu ziehen, so dass rund um die Bodenplatte noch Metallstangen aus der Erde schauten, als wir am Donnerstag zuletzt nachgesehen haben.
Kurz: Wenn man nicht alles selber macht...
Zur Erinnerung: Morgen soll das Haus aufgestellt werden! Ich hoffe für Herrn Kaiser, dass er am Freitag noch da war und sein Zeug abgeholt hat. Ansonsten weiß ich nämlich nicht, wie das morgen funktionieren kann.
Es bleibt spannend! In Kürze mehr vom Hausaufbau...
Nach Rücksprache mit unseren Baubegleitern haben wir versucht die Schalung selber abzunehmen. Mit viel roher Gewalt, geliehen Geräten und im Schweiße unseres Angesichts haben wir dann schließlich die Holzbretter von der Bodenplatte entfernen können.
Der Rest des Unterfangens war eine klebrige Angelegenheit, aber im Prinzip gut machbar.
Viel ärgerlicher ist allerdings, dass diese Aktion vor inzwischen zwei Wochen war und das Material der Verschalung immernoch auf der Baustelle liegt. Außerdem waren wir leider nicht im Stande alle Erdnägel heraus zu ziehen, so dass rund um die Bodenplatte noch Metallstangen aus der Erde schauten, als wir am Donnerstag zuletzt nachgesehen haben.
Kurz: Wenn man nicht alles selber macht...
Zur Erinnerung: Morgen soll das Haus aufgestellt werden! Ich hoffe für Herrn Kaiser, dass er am Freitag noch da war und sein Zeug abgeholt hat. Ansonsten weiß ich nämlich nicht, wie das morgen funktionieren kann.
Es bleibt spannend! In Kürze mehr vom Hausaufbau...
Samstag, 30. April 2016
Das Warten hat sich gelohnt!
Wie versprochen kam unsere Bodenplatte in der letzten Woche, aber auch hier ging es schon wieder gut los. Am Mittwoch sollten die Monteure von Fenger im Laufe des Vormittags anreisen, allerdings trafen wir auf der Baustelle zwei Mitarbeiter der Firma Kaiser an, die wohl von Fenger mit der Erstellung unserer Bodenplatte beauftragt worden war.
Meinetwegen - Hauptsache die Bodenplatte wird endlich fertig. Gegen 10:30 trafen die Monteure auf der Baustelle ein und luden ihre Sachen aus. Nach ca. einer Stunde verabschiedeten Sie sich wieder, da der Bagger noch fehlte. Den wollten Sie jetzt noch aus Wolfsburg holen... *Ernsthaft?* Naja, was sollten wir machen? Ohne Bagger gibt es keine Frostschürze und somit auch keine Bodenplatte. Gegen 15:30 war dann der Bagger endlich da und es wurde mit dem Aushub des Grabens für die Frostschürze begonnen.
Nach wenigen Metern war leider schon wieder Schluss. Firma Kaiser war der Meinung, dass der Sand zu sehr nachrutscht und deswegen kein sauberer Graben mit 30 cm Breite auszuheben sei. Zum Glück war zufällig Herr Brodersen auf einem anderen Grundstück im Baugebiet bei der Arbeit und konnte den Untergrund kurzfristig nochmal neu verdichten. Firma Kaiser wird am nächsten Morgen um 7:00 die Arbeit fortsetzen.
Am nächsten Tag das gleiche Ergebnis! Nach Einschätzung von Herrn Brodersen stellt man sich aber offenbar einfach nur an. Dass etwas Sand an den Rändern des Grabens für die Frostschütze abrutscht, kann sich vermutlich jeder Dreijährige ausmalen, der schon mal im Sandkasten gespielt hat.
Einfach durchziehen, denn dieses Mal muss es klappen! Zum Glück hat es dann auch geklappt, wenn auch mit Sorgen:
Statt 10m³ Beton wurden 16m³ für die Frostschütze im Baugrund versenkt. Unklar ist, ob wir die Mehrkosten nun bezahlen müssen.
Am Freitag ging es aber erstmal mit der Bewährung und Einschalung der Bodenplatte weiter. Am Nachmittag kam dann die zweite Lieferung Beton und wir haben endlich ein vorzeigbares Ergebnis!
Frau Beisel war an beide Tagen regelmäßig vor Ort, um uns über den aktuellen Status zu unterrichten und z. B. die erneute Verdichtung durch Herrn Brodersen zu koordinieren.
Am Samstag haben mein Mann und mein Vater die Messung des Fundamenterders vorgenommen. Dabei ist uns aufgefallen, dass es ein Abwasserrohr in der Bodenplatte gibt, dass wir nicht erwartet hatten - ist da jetzt ein Abwasserrohr zu viel?! Wird sich später klären...
Als nächstes müssen wir bevor das Haus aufgestellt wird noch an einem Wochenende die Bitumenschicht auf den Stirnseiten der Bodenplatte aufbringen. Diese dient als Grundlage für die Perimeterdämmung (am Sockel des Hauses unterhalb der Fassadendämmung).
Außerordentlich erfolgreich war auch die Planung des Innenausbaus am Freitag letzter Woche. So langsam nimmt das Projekt Formen an und man kann absehen welche Arbeiten in welchem Zeitraum durchgeführt werden.
Nach aktueller Planung müssten wir (wenn alles gut geht, wovon leider nicht auszugehen ist) Ende Oktober einziehen können.
Als ersten Schritt werden wir in Eigenleistung die Steinwolle zwischen die Holzständer stopfen, sobald nach dem Hausaufbau das Material kommt. Den Urlaub dafür haben wir immerhin schon mal genehmigt bekommen. Jetzt müssen wir es nur noch in den vorgesehen zwei Wochen schaffen, damit die nachfolgenden Gewerke nicht in Verzug geraten.
Meinetwegen - Hauptsache die Bodenplatte wird endlich fertig. Gegen 10:30 trafen die Monteure auf der Baustelle ein und luden ihre Sachen aus. Nach ca. einer Stunde verabschiedeten Sie sich wieder, da der Bagger noch fehlte. Den wollten Sie jetzt noch aus Wolfsburg holen... *Ernsthaft?* Naja, was sollten wir machen? Ohne Bagger gibt es keine Frostschürze und somit auch keine Bodenplatte. Gegen 15:30 war dann der Bagger endlich da und es wurde mit dem Aushub des Grabens für die Frostschürze begonnen.
Nach wenigen Metern war leider schon wieder Schluss. Firma Kaiser war der Meinung, dass der Sand zu sehr nachrutscht und deswegen kein sauberer Graben mit 30 cm Breite auszuheben sei. Zum Glück war zufällig Herr Brodersen auf einem anderen Grundstück im Baugebiet bei der Arbeit und konnte den Untergrund kurzfristig nochmal neu verdichten. Firma Kaiser wird am nächsten Morgen um 7:00 die Arbeit fortsetzen.
Am nächsten Tag das gleiche Ergebnis! Nach Einschätzung von Herrn Brodersen stellt man sich aber offenbar einfach nur an. Dass etwas Sand an den Rändern des Grabens für die Frostschütze abrutscht, kann sich vermutlich jeder Dreijährige ausmalen, der schon mal im Sandkasten gespielt hat.
Einfach durchziehen, denn dieses Mal muss es klappen! Zum Glück hat es dann auch geklappt, wenn auch mit Sorgen:
Statt 10m³ Beton wurden 16m³ für die Frostschütze im Baugrund versenkt. Unklar ist, ob wir die Mehrkosten nun bezahlen müssen.
Am Freitag ging es aber erstmal mit der Bewährung und Einschalung der Bodenplatte weiter. Am Nachmittag kam dann die zweite Lieferung Beton und wir haben endlich ein vorzeigbares Ergebnis!
Am Samstag haben mein Mann und mein Vater die Messung des Fundamenterders vorgenommen. Dabei ist uns aufgefallen, dass es ein Abwasserrohr in der Bodenplatte gibt, dass wir nicht erwartet hatten - ist da jetzt ein Abwasserrohr zu viel?! Wird sich später klären...
Als nächstes müssen wir bevor das Haus aufgestellt wird noch an einem Wochenende die Bitumenschicht auf den Stirnseiten der Bodenplatte aufbringen. Diese dient als Grundlage für die Perimeterdämmung (am Sockel des Hauses unterhalb der Fassadendämmung).
Außerordentlich erfolgreich war auch die Planung des Innenausbaus am Freitag letzter Woche. So langsam nimmt das Projekt Formen an und man kann absehen welche Arbeiten in welchem Zeitraum durchgeführt werden.
Nach aktueller Planung müssten wir (wenn alles gut geht, wovon leider nicht auszugehen ist) Ende Oktober einziehen können.
Als ersten Schritt werden wir in Eigenleistung die Steinwolle zwischen die Holzständer stopfen, sobald nach dem Hausaufbau das Material kommt. Den Urlaub dafür haben wir immerhin schon mal genehmigt bekommen. Jetzt müssen wir es nur noch in den vorgesehen zwei Wochen schaffen, damit die nachfolgenden Gewerke nicht in Verzug geraten.
Samstag, 23. April 2016
Post von der DFH
Heute kam Post von der DFH - höchst erfreuliche Post sogar!
Als Antwort auf unsere Mail im April haben wir einen Brief bekommen.
Die DFH schreibt:
"Nach Rücksprache mit unseren zuständigen Stellen teilen wir Ihnen daher mit, dass [...] als Entgegenkommen für die Verzögerung die Übernahme der mitgeteilten Kosten für die Kaltmiete von zwei Monaten erfolgen wird."
Das ist doch mal ein Wort.
Damit können wir (im Fall der Fälle) gut ein paar Extra-Zinsen bezahlen.
Vielen Dank für die positive Botschaft an die DFH.
Als Antwort auf unsere Mail im April haben wir einen Brief bekommen.
Die DFH schreibt:
"Nach Rücksprache mit unseren zuständigen Stellen teilen wir Ihnen daher mit, dass [...] als Entgegenkommen für die Verzögerung die Übernahme der mitgeteilten Kosten für die Kaltmiete von zwei Monaten erfolgen wird."
Das ist doch mal ein Wort.
Damit können wir (im Fall der Fälle) gut ein paar Extra-Zinsen bezahlen.
Vielen Dank für die positive Botschaft an die DFH.
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