Letzte Woche Donnerstag und Freitag war nochmal der Trockenbauer da, um die Folie und Lattung an der Erdgeschossdecke anzubringen und die restlichen Innenwände einseitig zu beplanken. Somit waren alle Voraussetzungen gegeben, um am Freitag Nachmittag mit der Elektro-Rohinstallation zu beginnen.
Los ging es mit der Antennen- und Netzwerkverkabelung und der Ringleitung für alle Jalousiesteuerungen. Anschließend haben wir Leitungen für Schalter, Steckdosen, Treppen und Außenbeleuchtung verlegt. Überall wo möglich, haben wir die Leitungen an der Decke zwischen Lattung und Folie verlegt, da das für den Trockenbau am einfachsten ist. Abschließend mussten die Leitungen noch gebündelt und befestigt werden. Im Wohnzimmer, im Flur und oben im Bad (wo alle Leitungen zusammen kommen) sind das ziemlich dicke Leitungsstränge geworden. Da musste man teilweise schon überlegen wie und wo man mit so vielen Leitungen von Raum zu Raum kommt.
Mit vier Elektrikern und uns zwei haben wir insgesamt knapp 12 Stunden an zwei Tagen benötigt, um alle Leitungen zu verlegen, zu beschriften und zu dokumentieren. Für die Dokumentation haben wir uns vorab von allkauf den Balkenplan unseres Hauses geben lassen, wo wir alle Leitungen in die entsprechenden Wände einzeichnen.
Für unsere Treppe wollten wir gerne eine Stufenbeleuchtung haben, wofür natürlich die Leitungen im Vorfeld verlegt werden mussten. Da keine Balken durchbohrt werden durften und man die genaue Position und Höhe der Stufen nicht kennt, stellte sich das als größte Herausforderung dar. Wir haben uns von der Treppenfirma ebenfalls die Pläne der Treppe zuschicken lassen und so habe ich am Samstag gut 1 1/2 Stunden damit verbracht die Stufenlage abzumessen und an der Wand anzuzeichnen, um danach bestimmen zu können, wo überall Leuchten gesetzt werden können. Durch den Deckenbalken und zusätzliche Verstärkungen für die Treppenbefestigung konnten wir nicht wie geplant auf jede zweite Stufe eine Lampe setzten sondern mussten auf jede dritte ausweichen.
Insgesamt haben wir folgende Mengen Leitungen verbraucht:
- 1100m 3- und 5-poliges Kabel für Schalter, Steckdosen und Jalousieleitungen
(400m wurden von allkauf geliefert)
- 100m Koaxial-Kabel für Antennenverkabelung (50m wurden von allkauf geliefert)
- 100m Netzwerk-Kabel (Duplex)
- 50m Lautsprecher-Kabel im Wohnzimmer für die Heimkinoanlage
Leitungen!!! Kabel sind schwarz und liegen in der Erde!
Gestern Abend haben wir dann noch die restlichen zwei Innenwände gedämmt, sodass wir jetzt das Thema Dämmung endlich abschließen können. Insgesamt haben wir je acht Rollen 240er, 160er und 40er Dämmung übrig behalten, die wir noch "gewinnbringend" an den Bauherren bringen können.
Dienstag, 21. Juni 2016
Samstag, 11. Juni 2016
Zwischenstand: Eine Woche später...
Nach einer Woche dämmen und Steinwolle in allen Klamotten können wir eine gute Zwischenbilanz ziehen.
Die Außenwände, die Schrägen im Dach, die Erdgeschossdecke und ein Großteil der Innenwände im Obergeschoss sind fertig. Gestern und heute war der Trockenbauer da und hat mit der Folie im Obergeschoss angefangen und die Wände im Obergeschoss einseitig beplankt, damit wir die Innenwände dämmen können. Die restliche Folie im Obergeschoss und im Erdgeschoss, die einseitige Beplankung der Innenwände im Erdgeschoss erledigt der Trockenbauer dann am Mittwoch.
Gestern und Heute haben wir mit der Dämmung der Decke im Obergeschoss begonnen. Der Einfachheit halber dämmen wir die Decke vom Spitzboden aus. Es ist zwar recht stickig und wird schnell warm, aber es ist immer noch besser, als über Kopf die Wolle in die Decke zu stopfen. Wir haben gestern schon mehr als die Hälfte geschafft und sind heute Mittag fertig geworden, so das wir mit den restlichen Innenwänden weiter machen konnten.
Wenn der Trockenbauer am Mittwoch die restliche Folie an den Decken und Schrägen angebracht hat, können wir am Wochenende die Kabel für die Elektrointallation verlegen. Danach wird innerhalb von zwei Wochen der restliche Trockenbau erledigt sein.
Zum Schluss noch ein paar Bilder von unseren Arbeitsergebnissen.
Man kann die Folie und die Dämmung der Innenwände im Obergeschoss, sowie die ersten Kabel erkennen. Außerdem sind die Beplankung der Innenwände und die Dämmung der Decke im Erdgeschoss zu sehen. Hier mussten wir um die Träger und an den Außenwänden noch etwas von der 240er Dämmung verwenden. Der Rest der Decke wurde nur mit der dünnen 40er Dämmung zum Schallschutz gedämmt.
Die Außenwände, die Schrägen im Dach, die Erdgeschossdecke und ein Großteil der Innenwände im Obergeschoss sind fertig. Gestern und heute war der Trockenbauer da und hat mit der Folie im Obergeschoss angefangen und die Wände im Obergeschoss einseitig beplankt, damit wir die Innenwände dämmen können. Die restliche Folie im Obergeschoss und im Erdgeschoss, die einseitige Beplankung der Innenwände im Erdgeschoss erledigt der Trockenbauer dann am Mittwoch.
Gestern und Heute haben wir mit der Dämmung der Decke im Obergeschoss begonnen. Der Einfachheit halber dämmen wir die Decke vom Spitzboden aus. Es ist zwar recht stickig und wird schnell warm, aber es ist immer noch besser, als über Kopf die Wolle in die Decke zu stopfen. Wir haben gestern schon mehr als die Hälfte geschafft und sind heute Mittag fertig geworden, so das wir mit den restlichen Innenwänden weiter machen konnten.
Wenn der Trockenbauer am Mittwoch die restliche Folie an den Decken und Schrägen angebracht hat, können wir am Wochenende die Kabel für die Elektrointallation verlegen. Danach wird innerhalb von zwei Wochen der restliche Trockenbau erledigt sein.
Zum Schluss noch ein paar Bilder von unseren Arbeitsergebnissen.
Man kann die Folie und die Dämmung der Innenwände im Obergeschoss, sowie die ersten Kabel erkennen. Außerdem sind die Beplankung der Innenwände und die Dämmung der Decke im Erdgeschoss zu sehen. Hier mussten wir um die Träger und an den Außenwänden noch etwas von der 240er Dämmung verwenden. Der Rest der Decke wurde nur mit der dünnen 40er Dämmung zum Schallschutz gedämmt.
Freitag, 3. Juni 2016
Dämmung: Der Anfang ist gemacht!
Inzwischen haben wir alle Materialien auf der Baustelle, die wir bis zum Estrich brauchen und haben auch mit den Handwerkern die Details und Abläufe geklärt.
Zuerst sind wir selber gefragt, die Dämmung ins Dach, sowie die Innen- und Außenwände zu bringen. Katharina hatte heute schon frei und konnte morgens mit ihrem Vater und Holger bereits beginnen. Holger ist vom Fach und sollte uns gerade am Anfang ein paar Tipps geben und unterstützen. Morgen geht's mit Hilfe meiner Eltern weiter.
Nebenbei konnten wir außerdem noch den übrig gebliebenen Baustahl über eBay Kleinanzeigen veräußern, den Bruch/Schutt der Dachdecker in unseren Anhänger laden und die übrigen Dachsteine ins Giebelzimmer räumen, damit diese morgen übers Gerüst noch hinters Haus verfrachtet werden können.
Zuerst sind wir selber gefragt, die Dämmung ins Dach, sowie die Innen- und Außenwände zu bringen. Katharina hatte heute schon frei und konnte morgens mit ihrem Vater und Holger bereits beginnen. Holger ist vom Fach und sollte uns gerade am Anfang ein paar Tipps geben und unterstützen. Morgen geht's mit Hilfe meiner Eltern weiter.
Nebenbei konnten wir außerdem noch den übrig gebliebenen Baustahl über eBay Kleinanzeigen veräußern, den Bruch/Schutt der Dachdecker in unseren Anhänger laden und die übrigen Dachsteine ins Giebelzimmer räumen, damit diese morgen übers Gerüst noch hinters Haus verfrachtet werden können.
Sonntag, 29. Mai 2016
Our House...
Am Montag war es endlich so weit unser Haus wurde aufgestellt. Zu unserem Ärger mussten wir direkt am Morgen feststellen, dass Herr Kaiser am Freitag die Schalung und die Erdnägel nicht mehr abgeholt hat. Also musste das Aufbauteam von der DFH ran und die restlichen Erdnägel herausziehen. Durch den Regen vom Sonntag ging das zum Glück sogar relativ leicht. Ich werde dann wohl Montag nochmal mit unserem Ansprechpartner bei Fenger telefonieren und eine letzte Deadline setzten. Wenn bis dahin der Kram nicht weg ist werden wir mal sehen, was damit so verdienen kann!
Aber jetzt wieder zum Haus, ich werde gleich nur kurz die wichtigen Punkte schreiben. Den Rest vom Aufbau könnt ihr in unserem Zeitraffer-Video ansehen.
Als wir morgens um 7:30 Uhr am Grundstück ankamen, war der Kran schon betriebsbereit, das Aufbauteam wartete auch schon und das Gerüst wurde schon aufgebaut. Nur der Lkw mit dem Haus war noch nicht in Sicht. Der stand laut Aufbauteam noch im Stau und sollte aber spätesten gegen 9:00 Uhr da sein. Also ging es erstmal mit den Bitumenbahnen zur Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit los. Der weitere Aufbau an Tag 1 verlief ohne Komplikationen. Jedoch wussten wir jetzt bereits, dass das Haus am nächsten Tag nicht fertig werden wird. Zum Einen war das Aufbauteam nur mit vier statt fünf Monteuren da und zum Anderen war dieses Haus laut Aussage des Aufbauteams bis vor kurzem noch ein 3-Tage-Haus und es sei einfach durch die Dachflächenfenster und die Gaube nicht in zwei Tagen machbar. Am Tag 2 wurden dann die Dachbalken gesetzten und das Dach mit Folie abgedichtet. Es fehlten also nur noch die Dachflächenfenster und die Dachpfannen.
Am Mittwoch Vormittag fand trotzdem erstmal die Hausübergabe statt. Die Wände stehen im Lot, alle Räume sind so wie sie sollen, also erstmal alles gut. Das Dach mit den Dachflächenfenstern fehlt natürlich noch und es gab noch wenige kleinere Mängel, wie die fehlenden französischen Balkone bei den tiefen Fenstern im Dachgeschoss, ein tiefer Kratzer im Rahmen der Haustür (wird ausgetauscht), die noch vorhandenen Türschwellen im Dachgeschoss und noch nicht korrekt eingestellte Fenster.
Im Anschluss haben wir mit der Sockel-/Perimeterdämmung angefangen, die wir in Eigenleistung verklebt haben. Wärenddessen kamen die Infos dann Schlag auf Schlag.
Das Aufbauteam, welches am Donnerstag ein anderes Haus eine Straße weiter aufbauen soll, reist noch heute Abend und deckt bei uns das Dach ein. Was dann noch fehlt soll am Montag gemacht werden, wenn das andere Haus fertig ist.
Um 18:00 Uhr wurde noch die Dämmwolle angeliefert, die wir eigenhändig abladen und im Haus verstauen müssen. Die Lieferung war eigentlich erst für Freitag angekündigt und die Helferlein natürlich an diesem Tag nicht vor Ort. Durch die tatkräftige Mithilfe unserer lieben Nachbarn - hier nochmal einen großen Dank an Euch, ohne die wir das niemals geschafft hätten - konnten wir zumindest die ganze Lieferung im Haus unterbringen.
Weitere Lieferungen mit Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Heizung, Belüftungsanlage und Material für Elektro- und Sanitärinstallation folgen in der nächsten Woche. Am Mittwoch haben wir einen Termin allen Gewerken auf der Baustelle und danach kann es mit dem Ausbau losgehen.
Aber jetzt wieder zum Haus, ich werde gleich nur kurz die wichtigen Punkte schreiben. Den Rest vom Aufbau könnt ihr in unserem Zeitraffer-Video ansehen.
Als wir morgens um 7:30 Uhr am Grundstück ankamen, war der Kran schon betriebsbereit, das Aufbauteam wartete auch schon und das Gerüst wurde schon aufgebaut. Nur der Lkw mit dem Haus war noch nicht in Sicht. Der stand laut Aufbauteam noch im Stau und sollte aber spätesten gegen 9:00 Uhr da sein. Also ging es erstmal mit den Bitumenbahnen zur Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit los. Der weitere Aufbau an Tag 1 verlief ohne Komplikationen. Jedoch wussten wir jetzt bereits, dass das Haus am nächsten Tag nicht fertig werden wird. Zum Einen war das Aufbauteam nur mit vier statt fünf Monteuren da und zum Anderen war dieses Haus laut Aussage des Aufbauteams bis vor kurzem noch ein 3-Tage-Haus und es sei einfach durch die Dachflächenfenster und die Gaube nicht in zwei Tagen machbar. Am Tag 2 wurden dann die Dachbalken gesetzten und das Dach mit Folie abgedichtet. Es fehlten also nur noch die Dachflächenfenster und die Dachpfannen.
Am Mittwoch Vormittag fand trotzdem erstmal die Hausübergabe statt. Die Wände stehen im Lot, alle Räume sind so wie sie sollen, also erstmal alles gut. Das Dach mit den Dachflächenfenstern fehlt natürlich noch und es gab noch wenige kleinere Mängel, wie die fehlenden französischen Balkone bei den tiefen Fenstern im Dachgeschoss, ein tiefer Kratzer im Rahmen der Haustür (wird ausgetauscht), die noch vorhandenen Türschwellen im Dachgeschoss und noch nicht korrekt eingestellte Fenster.
Im Anschluss haben wir mit der Sockel-/Perimeterdämmung angefangen, die wir in Eigenleistung verklebt haben. Wärenddessen kamen die Infos dann Schlag auf Schlag.
Das Aufbauteam, welches am Donnerstag ein anderes Haus eine Straße weiter aufbauen soll, reist noch heute Abend und deckt bei uns das Dach ein. Was dann noch fehlt soll am Montag gemacht werden, wenn das andere Haus fertig ist.
Um 18:00 Uhr wurde noch die Dämmwolle angeliefert, die wir eigenhändig abladen und im Haus verstauen müssen. Die Lieferung war eigentlich erst für Freitag angekündigt und die Helferlein natürlich an diesem Tag nicht vor Ort. Durch die tatkräftige Mithilfe unserer lieben Nachbarn - hier nochmal einen großen Dank an Euch, ohne die wir das niemals geschafft hätten - konnten wir zumindest die ganze Lieferung im Haus unterbringen.
Weitere Lieferungen mit Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Heizung, Belüftungsanlage und Material für Elektro- und Sanitärinstallation folgen in der nächsten Woche. Am Mittwoch haben wir einen Termin allen Gewerken auf der Baustelle und danach kann es mit dem Ausbau losgehen.
Sonntag, 22. Mai 2016
Wenn man nicht alles selber macht...
Wie angekündigt wollten wir an einem der vergangenen sonnigen Wochenenden die Stirnseiten unserer Bodenplatte als Vorbereitung für die Sockeldämmung mit Bitumen streichen. Leider ist dieses Unterfangen etwas schwierig, wenn der Hersteller der Bodenplatte die Schalung noch nicht abgenommen hat.
Nach Rücksprache mit unseren Baubegleitern haben wir versucht die Schalung selber abzunehmen. Mit viel roher Gewalt, geliehen Geräten und im Schweiße unseres Angesichts haben wir dann schließlich die Holzbretter von der Bodenplatte entfernen können.
Der Rest des Unterfangens war eine klebrige Angelegenheit, aber im Prinzip gut machbar.
Viel ärgerlicher ist allerdings, dass diese Aktion vor inzwischen zwei Wochen war und das Material der Verschalung immernoch auf der Baustelle liegt. Außerdem waren wir leider nicht im Stande alle Erdnägel heraus zu ziehen, so dass rund um die Bodenplatte noch Metallstangen aus der Erde schauten, als wir am Donnerstag zuletzt nachgesehen haben.
Kurz: Wenn man nicht alles selber macht...
Zur Erinnerung: Morgen soll das Haus aufgestellt werden! Ich hoffe für Herrn Kaiser, dass er am Freitag noch da war und sein Zeug abgeholt hat. Ansonsten weiß ich nämlich nicht, wie das morgen funktionieren kann.
Es bleibt spannend! In Kürze mehr vom Hausaufbau...
Nach Rücksprache mit unseren Baubegleitern haben wir versucht die Schalung selber abzunehmen. Mit viel roher Gewalt, geliehen Geräten und im Schweiße unseres Angesichts haben wir dann schließlich die Holzbretter von der Bodenplatte entfernen können.
Der Rest des Unterfangens war eine klebrige Angelegenheit, aber im Prinzip gut machbar.
Viel ärgerlicher ist allerdings, dass diese Aktion vor inzwischen zwei Wochen war und das Material der Verschalung immernoch auf der Baustelle liegt. Außerdem waren wir leider nicht im Stande alle Erdnägel heraus zu ziehen, so dass rund um die Bodenplatte noch Metallstangen aus der Erde schauten, als wir am Donnerstag zuletzt nachgesehen haben.
Kurz: Wenn man nicht alles selber macht...
Zur Erinnerung: Morgen soll das Haus aufgestellt werden! Ich hoffe für Herrn Kaiser, dass er am Freitag noch da war und sein Zeug abgeholt hat. Ansonsten weiß ich nämlich nicht, wie das morgen funktionieren kann.
Es bleibt spannend! In Kürze mehr vom Hausaufbau...
Samstag, 30. April 2016
Das Warten hat sich gelohnt!
Wie versprochen kam unsere Bodenplatte in der letzten Woche, aber auch hier ging es schon wieder gut los. Am Mittwoch sollten die Monteure von Fenger im Laufe des Vormittags anreisen, allerdings trafen wir auf der Baustelle zwei Mitarbeiter der Firma Kaiser an, die wohl von Fenger mit der Erstellung unserer Bodenplatte beauftragt worden war.
Meinetwegen - Hauptsache die Bodenplatte wird endlich fertig. Gegen 10:30 trafen die Monteure auf der Baustelle ein und luden ihre Sachen aus. Nach ca. einer Stunde verabschiedeten Sie sich wieder, da der Bagger noch fehlte. Den wollten Sie jetzt noch aus Wolfsburg holen... *Ernsthaft?* Naja, was sollten wir machen? Ohne Bagger gibt es keine Frostschürze und somit auch keine Bodenplatte. Gegen 15:30 war dann der Bagger endlich da und es wurde mit dem Aushub des Grabens für die Frostschürze begonnen.
Nach wenigen Metern war leider schon wieder Schluss. Firma Kaiser war der Meinung, dass der Sand zu sehr nachrutscht und deswegen kein sauberer Graben mit 30 cm Breite auszuheben sei. Zum Glück war zufällig Herr Brodersen auf einem anderen Grundstück im Baugebiet bei der Arbeit und konnte den Untergrund kurzfristig nochmal neu verdichten. Firma Kaiser wird am nächsten Morgen um 7:00 die Arbeit fortsetzen.
Am nächsten Tag das gleiche Ergebnis! Nach Einschätzung von Herrn Brodersen stellt man sich aber offenbar einfach nur an. Dass etwas Sand an den Rändern des Grabens für die Frostschütze abrutscht, kann sich vermutlich jeder Dreijährige ausmalen, der schon mal im Sandkasten gespielt hat.
Einfach durchziehen, denn dieses Mal muss es klappen! Zum Glück hat es dann auch geklappt, wenn auch mit Sorgen:
Statt 10m³ Beton wurden 16m³ für die Frostschütze im Baugrund versenkt. Unklar ist, ob wir die Mehrkosten nun bezahlen müssen.
Am Freitag ging es aber erstmal mit der Bewährung und Einschalung der Bodenplatte weiter. Am Nachmittag kam dann die zweite Lieferung Beton und wir haben endlich ein vorzeigbares Ergebnis!
Frau Beisel war an beide Tagen regelmäßig vor Ort, um uns über den aktuellen Status zu unterrichten und z. B. die erneute Verdichtung durch Herrn Brodersen zu koordinieren.
Am Samstag haben mein Mann und mein Vater die Messung des Fundamenterders vorgenommen. Dabei ist uns aufgefallen, dass es ein Abwasserrohr in der Bodenplatte gibt, dass wir nicht erwartet hatten - ist da jetzt ein Abwasserrohr zu viel?! Wird sich später klären...
Als nächstes müssen wir bevor das Haus aufgestellt wird noch an einem Wochenende die Bitumenschicht auf den Stirnseiten der Bodenplatte aufbringen. Diese dient als Grundlage für die Perimeterdämmung (am Sockel des Hauses unterhalb der Fassadendämmung).
Außerordentlich erfolgreich war auch die Planung des Innenausbaus am Freitag letzter Woche. So langsam nimmt das Projekt Formen an und man kann absehen welche Arbeiten in welchem Zeitraum durchgeführt werden.
Nach aktueller Planung müssten wir (wenn alles gut geht, wovon leider nicht auszugehen ist) Ende Oktober einziehen können.
Als ersten Schritt werden wir in Eigenleistung die Steinwolle zwischen die Holzständer stopfen, sobald nach dem Hausaufbau das Material kommt. Den Urlaub dafür haben wir immerhin schon mal genehmigt bekommen. Jetzt müssen wir es nur noch in den vorgesehen zwei Wochen schaffen, damit die nachfolgenden Gewerke nicht in Verzug geraten.
Meinetwegen - Hauptsache die Bodenplatte wird endlich fertig. Gegen 10:30 trafen die Monteure auf der Baustelle ein und luden ihre Sachen aus. Nach ca. einer Stunde verabschiedeten Sie sich wieder, da der Bagger noch fehlte. Den wollten Sie jetzt noch aus Wolfsburg holen... *Ernsthaft?* Naja, was sollten wir machen? Ohne Bagger gibt es keine Frostschürze und somit auch keine Bodenplatte. Gegen 15:30 war dann der Bagger endlich da und es wurde mit dem Aushub des Grabens für die Frostschürze begonnen.
Nach wenigen Metern war leider schon wieder Schluss. Firma Kaiser war der Meinung, dass der Sand zu sehr nachrutscht und deswegen kein sauberer Graben mit 30 cm Breite auszuheben sei. Zum Glück war zufällig Herr Brodersen auf einem anderen Grundstück im Baugebiet bei der Arbeit und konnte den Untergrund kurzfristig nochmal neu verdichten. Firma Kaiser wird am nächsten Morgen um 7:00 die Arbeit fortsetzen.
Am nächsten Tag das gleiche Ergebnis! Nach Einschätzung von Herrn Brodersen stellt man sich aber offenbar einfach nur an. Dass etwas Sand an den Rändern des Grabens für die Frostschütze abrutscht, kann sich vermutlich jeder Dreijährige ausmalen, der schon mal im Sandkasten gespielt hat.
Einfach durchziehen, denn dieses Mal muss es klappen! Zum Glück hat es dann auch geklappt, wenn auch mit Sorgen:
Statt 10m³ Beton wurden 16m³ für die Frostschütze im Baugrund versenkt. Unklar ist, ob wir die Mehrkosten nun bezahlen müssen.
Am Freitag ging es aber erstmal mit der Bewährung und Einschalung der Bodenplatte weiter. Am Nachmittag kam dann die zweite Lieferung Beton und wir haben endlich ein vorzeigbares Ergebnis!
Am Samstag haben mein Mann und mein Vater die Messung des Fundamenterders vorgenommen. Dabei ist uns aufgefallen, dass es ein Abwasserrohr in der Bodenplatte gibt, dass wir nicht erwartet hatten - ist da jetzt ein Abwasserrohr zu viel?! Wird sich später klären...
Als nächstes müssen wir bevor das Haus aufgestellt wird noch an einem Wochenende die Bitumenschicht auf den Stirnseiten der Bodenplatte aufbringen. Diese dient als Grundlage für die Perimeterdämmung (am Sockel des Hauses unterhalb der Fassadendämmung).
Außerordentlich erfolgreich war auch die Planung des Innenausbaus am Freitag letzter Woche. So langsam nimmt das Projekt Formen an und man kann absehen welche Arbeiten in welchem Zeitraum durchgeführt werden.
Nach aktueller Planung müssten wir (wenn alles gut geht, wovon leider nicht auszugehen ist) Ende Oktober einziehen können.
Als ersten Schritt werden wir in Eigenleistung die Steinwolle zwischen die Holzständer stopfen, sobald nach dem Hausaufbau das Material kommt. Den Urlaub dafür haben wir immerhin schon mal genehmigt bekommen. Jetzt müssen wir es nur noch in den vorgesehen zwei Wochen schaffen, damit die nachfolgenden Gewerke nicht in Verzug geraten.
Samstag, 23. April 2016
Post von der DFH
Heute kam Post von der DFH - höchst erfreuliche Post sogar!
Als Antwort auf unsere Mail im April haben wir einen Brief bekommen.
Die DFH schreibt:
"Nach Rücksprache mit unseren zuständigen Stellen teilen wir Ihnen daher mit, dass [...] als Entgegenkommen für die Verzögerung die Übernahme der mitgeteilten Kosten für die Kaltmiete von zwei Monaten erfolgen wird."
Das ist doch mal ein Wort.
Damit können wir (im Fall der Fälle) gut ein paar Extra-Zinsen bezahlen.
Vielen Dank für die positive Botschaft an die DFH.
Als Antwort auf unsere Mail im April haben wir einen Brief bekommen.
Die DFH schreibt:
"Nach Rücksprache mit unseren zuständigen Stellen teilen wir Ihnen daher mit, dass [...] als Entgegenkommen für die Verzögerung die Übernahme der mitgeteilten Kosten für die Kaltmiete von zwei Monaten erfolgen wird."
Das ist doch mal ein Wort.
Damit können wir (im Fall der Fälle) gut ein paar Extra-Zinsen bezahlen.
Vielen Dank für die positive Botschaft an die DFH.
Dienstag, 12. April 2016
Endloses warten...
Seit unserem letzten Beitrag sind inzwischen fast sechs Wochen vergangen.
Dafür haben wir jetzt gleich zwei wesentliche Meilensteine erreicht!
Avacon hat heute unseren Baustromkasten angeschlossen. Damit haben wir endlich eigenen Strom auf der Baustelle und müssen nicht mehr bei den Nachbarn "schnorren". Allerdings wird unser Kasten wohl vorerst der letzte Kasten sein, der in Seelze-Süd aufgestellt wird. Laut Avacon sind bereits seit Wochen alle Anschlüsse in den Verteilern belegt, so dass auch unser Anschluss nur mit viel Gutem Willen und etwas Improvisation hergestellt werden konnte.
Aus diesem Grund teilen wir unseren Baustromkasten auch ab sofort mit Familie Wagner, die ein paar Grundstücke weiter wohnen und ebenfalls mit allkauf bauen.
Nach endlosem Warten haben wir für nächste Woche wieder einen Termin von Fenger bekommen. Der Untergrund sieht nach wie vor richtig gut aus.
Außerdem haben wir inzwischen schriftlich, dass der Aufbau des Hauses in KW 21 stattfinden wird. Am 23. Mai geht es also los! Und wie angekündigt haben wir auch direkt gegenüber der DFH schriftlich geäußert, dass wir für die lange Wartezeit eine Entschädigung verlangen.
Am nächsten Freitag planen wir derweil gemeinsam mit unseren Baubegleitern die verschiedene Gewerke für den Innenausbau.
Es bleibt also spannend!
Dafür haben wir jetzt gleich zwei wesentliche Meilensteine erreicht!
Avacon hat heute unseren Baustromkasten angeschlossen. Damit haben wir endlich eigenen Strom auf der Baustelle und müssen nicht mehr bei den Nachbarn "schnorren". Allerdings wird unser Kasten wohl vorerst der letzte Kasten sein, der in Seelze-Süd aufgestellt wird. Laut Avacon sind bereits seit Wochen alle Anschlüsse in den Verteilern belegt, so dass auch unser Anschluss nur mit viel Gutem Willen und etwas Improvisation hergestellt werden konnte.
Aus diesem Grund teilen wir unseren Baustromkasten auch ab sofort mit Familie Wagner, die ein paar Grundstücke weiter wohnen und ebenfalls mit allkauf bauen.
Nach endlosem Warten haben wir für nächste Woche wieder einen Termin von Fenger bekommen. Der Untergrund sieht nach wie vor richtig gut aus.
Außerdem haben wir inzwischen schriftlich, dass der Aufbau des Hauses in KW 21 stattfinden wird. Am 23. Mai geht es also los! Und wie angekündigt haben wir auch direkt gegenüber der DFH schriftlich geäußert, dass wir für die lange Wartezeit eine Entschädigung verlangen.
Am nächsten Freitag planen wir derweil gemeinsam mit unseren Baubegleitern die verschiedene Gewerke für den Innenausbau.
Es bleibt also spannend!
Samstag, 5. März 2016
Fenger, die Zweite und die Ackerdrainage
Auch heute gibt es noch kein Bild von der fertigen Bodenplatte, da wir leider unserem See erstmal den "Hahn zudrehen" mussten.
Beim zweiten Versuch von Fenger am 25. Februar hatten wir sogar echt Glück, was das Wetter betraf. Es hatte vier Tage nicht geregnet und die Sandplatte war in großen Teilen wirklich trocken. Nur im linken Bereich des Grundstücks war es noch sichtbar feucht.
Das Team von Fenger hat also am Morgen begonnen die Baustelle einzurichten und einen Graben für die Frostschürze auszuheben. Leider folgten gegen Mittag schon wieder die ersten schlechten Neuigkeiten: Im linken Bereich des Grundstücks, wo es noch sichtbar feucht war, konnte der Bagger keinen ordentlichen Graben ausheben. Der Boden war so nass, dass der Graben zusammengefallen ist und immer breiter wurde. Die erste Idee von Herrn Beisel, der sich gleich eingeschaltet hatte, war geringe Mehrkosten für etwas mehr Beton in Kauf zu nehmen. Der Preis von 188€/m³ wäre für uns bis zu einem gewissen Rahmen in Ordnung gewesen, weshalb wir zustimmten. Leider wurde der Graben immer breiter und lief außerdem noch mit Wasser voll. Der Baggerfahrer hatte wohl ein altes Tonrohr von der Ackerdrainage gefunden, aus dem stetig Wasser in den Graben lief.
Keine Chance unter diesen Bedigungen die Frostschütze zu gießen, weshalb Herr Beisel die Baustelle später auch aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt hat.
Wieder keine Frostschütze...
Letzten Montag haben wir uns dann mit Herrn Beisel und Herrn Brodersen auf der Baustelle getroffen, um die freigelegte Ackerdrainage anzusehen und eine Lösung für das Desaster zu finden. Sowohl kurz- als auch langfrsitig bleibt als Lösung nur eine Drainage, um das Thema "Wasser" in den Griff zu bekommen. Daher hatten wir Herrn Brodersen unabhängig davon bereits beauftragt eine Drainage zu verlegen, sobald die Bodenplatte fertig ist.
Diesen Arbeitsschritt haben wir aufgrund der aktuellen Situation einfach vorgezogen.
Vorne in der Nähe der Einfahrt ist daher seit Donnerstag ein Schacht in der Erde in dem unsere Pumpe steht und das Wasser aus der Drainage in den Gulli auf der anderen Straßenseite befördert. Auch der Baugrund sieht wieder deutlich besser und trockener aus nachdem Herr Brodersen den Sand ausgetauscht und den Untergrund neu verdichtet hat.
Am Montag werden wir nochmal Kontakt mit Fenger aufnehmen und einen dritten Termin vereinbaren. Vielleicht sind alle guten Dinge ja wirklich drei?
Außerdem haben wir heute noch einen Brief an die HRG geschrieben mit dem wir uns vorbehalten wollen, mögliche Folgekosten durch Verzögerungen und die Trockenlegung der Baugrube in Rechnung stellen zu können. Denn unserer Meinung nach hätte die HRG uns über die alte Ackerdrainage informieren müssen. Mal schauen, ob die HRG darauf reagiert.
Beim zweiten Versuch von Fenger am 25. Februar hatten wir sogar echt Glück, was das Wetter betraf. Es hatte vier Tage nicht geregnet und die Sandplatte war in großen Teilen wirklich trocken. Nur im linken Bereich des Grundstücks war es noch sichtbar feucht.
Das Team von Fenger hat also am Morgen begonnen die Baustelle einzurichten und einen Graben für die Frostschürze auszuheben. Leider folgten gegen Mittag schon wieder die ersten schlechten Neuigkeiten: Im linken Bereich des Grundstücks, wo es noch sichtbar feucht war, konnte der Bagger keinen ordentlichen Graben ausheben. Der Boden war so nass, dass der Graben zusammengefallen ist und immer breiter wurde. Die erste Idee von Herrn Beisel, der sich gleich eingeschaltet hatte, war geringe Mehrkosten für etwas mehr Beton in Kauf zu nehmen. Der Preis von 188€/m³ wäre für uns bis zu einem gewissen Rahmen in Ordnung gewesen, weshalb wir zustimmten. Leider wurde der Graben immer breiter und lief außerdem noch mit Wasser voll. Der Baggerfahrer hatte wohl ein altes Tonrohr von der Ackerdrainage gefunden, aus dem stetig Wasser in den Graben lief.
Keine Chance unter diesen Bedigungen die Frostschütze zu gießen, weshalb Herr Beisel die Baustelle später auch aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt hat.
Wieder keine Frostschütze...
Letzten Montag haben wir uns dann mit Herrn Beisel und Herrn Brodersen auf der Baustelle getroffen, um die freigelegte Ackerdrainage anzusehen und eine Lösung für das Desaster zu finden. Sowohl kurz- als auch langfrsitig bleibt als Lösung nur eine Drainage, um das Thema "Wasser" in den Griff zu bekommen. Daher hatten wir Herrn Brodersen unabhängig davon bereits beauftragt eine Drainage zu verlegen, sobald die Bodenplatte fertig ist.
Diesen Arbeitsschritt haben wir aufgrund der aktuellen Situation einfach vorgezogen.
Vorne in der Nähe der Einfahrt ist daher seit Donnerstag ein Schacht in der Erde in dem unsere Pumpe steht und das Wasser aus der Drainage in den Gulli auf der anderen Straßenseite befördert. Auch der Baugrund sieht wieder deutlich besser und trockener aus nachdem Herr Brodersen den Sand ausgetauscht und den Untergrund neu verdichtet hat.
Am Montag werden wir nochmal Kontakt mit Fenger aufnehmen und einen dritten Termin vereinbaren. Vielleicht sind alle guten Dinge ja wirklich drei?
Außerdem haben wir heute noch einen Brief an die HRG geschrieben mit dem wir uns vorbehalten wollen, mögliche Folgekosten durch Verzögerungen und die Trockenlegung der Baugrube in Rechnung stellen zu können. Denn unserer Meinung nach hätte die HRG uns über die alte Ackerdrainage informieren müssen. Mal schauen, ob die HRG darauf reagiert.
Sonntag, 14. Februar 2016
(Odys)See
Eigentlich dachten wir, dass es nicht so schwer ist eine Bodenplatte zu bekommen. Leider sollte sich daraus aber eine kleine Odyssee entwickeln...
Vor gut eineinhalb Wochen haben wir von meinen Schwiegereltern die Info bekommen, das Wasser in unserer Baugrube steht. Auf dem Fotos war die Situation schwer zu beurteilen, weshalb wir erstmal selber zum Grundstück gefahren sind, um das Ausmaß zu begutachten.
Reichlich Wasser... Vielleicht sollten wir doch umdisponieren und über ein Hausboot nachdenken?!
Spaß! Erstmal stellte sich die Frage wie da überhaupt so viel Wasser hinkommen konnte. Der lehmige Boden konnte nach den ganzen Niederschlägen der letzten Wochen absolut kein Wasser mehr aufnehmen. Logischerweise hat sich das Wasser am tiefsten Punkt, also bei uns in der Grube gesammelt. Zudem haben scheinbar die Handwerker unserer Nachbarn einen Ablauf zu uns gegraben, damit deren Wasser abfließen konnte. Ganz schön frech! Aber: Problem erkannt, Problem gebannt.
Fakt ist: Das Wasser muss weg! Also haben wir vor gut einer Woche am Freitag und Samstag eine Aktion mit Tauchpumpe und Spaten gestartet.
Die Pumpe mussten wir über einen geliehenen Generator betreiben, denn Baustrom haben wir leider nach wie vor nicht. Also Pumpe im 100.000€-Teich versenkt und ab in Gulli mit dem Wasser.
Am Ende hatten wir unsere Grube wieder halbwegs trocken gelegt. Zudem konnten wir aus der Aktion auch noch einen Vorteil ziehen. Wir hatten uns vorab eine Regentonne (Mega-Schnäppchen für 10€) gekauft, die wir mit dem Wasser aus der Grube gefüllt haben. Bauwasser kostenlos!
Die Aktion hat den Freitag Nachmittag und fast den ganzen Samstag gedauert. Allerdings sieht man so den ein oder anderen zukünftigen Nachbarn auf den anderen Baustellen und kann sich bekannt machen. Im Gespräch hat sich sogar ergeben, dass wir für unsere Aktion und auch später für die Bodenplatte deren Baustrom und das Dixi benutzen dürfen. Vielen Dank dafür an Daniel und Justyna.
Die Bodenplatte wollte Fenger dann am Mittwoch herstellen.
Natürlich hatte es reichlich nachgeregnet, weshalb wir die Pumpe morgens nochmal reingehalten und zusammen mit den Infos für Strom, Wasser und Dixi an Fenger übergeben hatten. Endlich passierte auf der Baustelle mal wieder was.
Leider kommt hier jetzt kein Foto von der fertigen Bodenplatte:
Der Untergrund der Bodenplatte besteht aus 80cm groben Schotter und einer dünnen Sandschicht. Als Fenger diese Sandschicht bei uns auf der Baustelle in Augenschein genommen hatte, wurde behauptet diese entspräche nicht dem Bodengutachten und der Baugrund sei demnach nicht einwandfrei. Auf dieser Basis könne man also weder Frostschürze noch Bodenplatte herstellen. "Wir legen die Baustelle jetzt erstmal still!" Uff...
Fenger ist also nach knapp drei Stunden erstmal wieder abgezogen und wir mussten Herrn und Frau Beisel ins Bild setzen, da die Situation ja irgendwie gelöst werden musste. Frau Beisel hat dann das Thema sofort in die Hand genommen und sich um eine Lösung bemüht.
Es wurde Kontakt mir unserem Tiefbauer Herrn Brodersen aufgenommen, der zunächst erklärte das im Bodengutachten empfohlene Material sei um ein Vielfaches teurer als das von ihm verwendete, weise aber die ähnliche Eigenschaften auf. Außerdem haben die sog. Druckplattenversuche (zur Überprüfung der Stabilität des Baugrunds) vorbildliche Werte ergeben.
Es wurde dann bereits am Mittwoch schriftlich durch Herrn Brodersen und Frau Beisel bestätigt, dass der Baugrund einwandfrei ist. Bei Fenger liegt unsere Baustelle jetzt wieder zur Planung vor. Bis jetzt hat uns niemand einen neuen Termin mitgeteilt, jedoch erwarten wir jetzt kurzfristig eingeplant zu werden.
Gestern waren wir dann wieder beim Grundstück und haben mit zwei Pumpen nochmal die restlichen Seen beseitigt. Damit Fenger dieses Mal auch wirklich Frostschürze und Bodenplatte gießen kann, wollen wir den Baugrund so trocken wie möglich übergeben.
Wenn es die nächsten Tage nochmal regnen oder sogar schneien sollte, werden wir kurz bevor Fenger anrückt nochmal pumpen.
P.S.: Neuer Versuch! Fenger hat uns jetzt für den 25. Februar wieder eingeplant. Vielleicht bekommen wir dieses Mal ein vorzeigbares Ergebnis.
Vor gut eineinhalb Wochen haben wir von meinen Schwiegereltern die Info bekommen, das Wasser in unserer Baugrube steht. Auf dem Fotos war die Situation schwer zu beurteilen, weshalb wir erstmal selber zum Grundstück gefahren sind, um das Ausmaß zu begutachten.
Reichlich Wasser... Vielleicht sollten wir doch umdisponieren und über ein Hausboot nachdenken?!
Spaß! Erstmal stellte sich die Frage wie da überhaupt so viel Wasser hinkommen konnte. Der lehmige Boden konnte nach den ganzen Niederschlägen der letzten Wochen absolut kein Wasser mehr aufnehmen. Logischerweise hat sich das Wasser am tiefsten Punkt, also bei uns in der Grube gesammelt. Zudem haben scheinbar die Handwerker unserer Nachbarn einen Ablauf zu uns gegraben, damit deren Wasser abfließen konnte. Ganz schön frech! Aber: Problem erkannt, Problem gebannt.
Fakt ist: Das Wasser muss weg! Also haben wir vor gut einer Woche am Freitag und Samstag eine Aktion mit Tauchpumpe und Spaten gestartet.
Die Pumpe mussten wir über einen geliehenen Generator betreiben, denn Baustrom haben wir leider nach wie vor nicht. Also Pumpe im 100.000€-Teich versenkt und ab in Gulli mit dem Wasser.
Am Ende hatten wir unsere Grube wieder halbwegs trocken gelegt. Zudem konnten wir aus der Aktion auch noch einen Vorteil ziehen. Wir hatten uns vorab eine Regentonne (Mega-Schnäppchen für 10€) gekauft, die wir mit dem Wasser aus der Grube gefüllt haben. Bauwasser kostenlos!
Die Aktion hat den Freitag Nachmittag und fast den ganzen Samstag gedauert. Allerdings sieht man so den ein oder anderen zukünftigen Nachbarn auf den anderen Baustellen und kann sich bekannt machen. Im Gespräch hat sich sogar ergeben, dass wir für unsere Aktion und auch später für die Bodenplatte deren Baustrom und das Dixi benutzen dürfen. Vielen Dank dafür an Daniel und Justyna.
Die Bodenplatte wollte Fenger dann am Mittwoch herstellen.
Natürlich hatte es reichlich nachgeregnet, weshalb wir die Pumpe morgens nochmal reingehalten und zusammen mit den Infos für Strom, Wasser und Dixi an Fenger übergeben hatten. Endlich passierte auf der Baustelle mal wieder was.
Leider kommt hier jetzt kein Foto von der fertigen Bodenplatte:
Der Untergrund der Bodenplatte besteht aus 80cm groben Schotter und einer dünnen Sandschicht. Als Fenger diese Sandschicht bei uns auf der Baustelle in Augenschein genommen hatte, wurde behauptet diese entspräche nicht dem Bodengutachten und der Baugrund sei demnach nicht einwandfrei. Auf dieser Basis könne man also weder Frostschürze noch Bodenplatte herstellen. "Wir legen die Baustelle jetzt erstmal still!" Uff...
Fenger ist also nach knapp drei Stunden erstmal wieder abgezogen und wir mussten Herrn und Frau Beisel ins Bild setzen, da die Situation ja irgendwie gelöst werden musste. Frau Beisel hat dann das Thema sofort in die Hand genommen und sich um eine Lösung bemüht.
Es wurde Kontakt mir unserem Tiefbauer Herrn Brodersen aufgenommen, der zunächst erklärte das im Bodengutachten empfohlene Material sei um ein Vielfaches teurer als das von ihm verwendete, weise aber die ähnliche Eigenschaften auf. Außerdem haben die sog. Druckplattenversuche (zur Überprüfung der Stabilität des Baugrunds) vorbildliche Werte ergeben.
Es wurde dann bereits am Mittwoch schriftlich durch Herrn Brodersen und Frau Beisel bestätigt, dass der Baugrund einwandfrei ist. Bei Fenger liegt unsere Baustelle jetzt wieder zur Planung vor. Bis jetzt hat uns niemand einen neuen Termin mitgeteilt, jedoch erwarten wir jetzt kurzfristig eingeplant zu werden.
Gestern waren wir dann wieder beim Grundstück und haben mit zwei Pumpen nochmal die restlichen Seen beseitigt. Damit Fenger dieses Mal auch wirklich Frostschürze und Bodenplatte gießen kann, wollen wir den Baugrund so trocken wie möglich übergeben.
Wenn es die nächsten Tage nochmal regnen oder sogar schneien sollte, werden wir kurz bevor Fenger anrückt nochmal pumpen.
P.S.: Neuer Versuch! Fenger hat uns jetzt für den 25. Februar wieder eingeplant. Vielleicht bekommen wir dieses Mal ein vorzeigbares Ergebnis.
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