Seit unserem letzten Beitrag sind inzwischen fast sechs Wochen vergangen.
Dafür haben wir jetzt gleich zwei wesentliche Meilensteine erreicht!
Avacon hat heute unseren Baustromkasten angeschlossen. Damit haben wir endlich eigenen Strom auf der Baustelle und müssen nicht mehr bei den Nachbarn "schnorren". Allerdings wird unser Kasten wohl vorerst der letzte Kasten sein, der in Seelze-Süd aufgestellt wird. Laut Avacon sind bereits seit Wochen alle Anschlüsse in den Verteilern belegt, so dass auch unser Anschluss nur mit viel Gutem Willen und etwas Improvisation hergestellt werden konnte.
Aus diesem Grund teilen wir unseren Baustromkasten auch ab sofort mit Familie Wagner, die ein paar Grundstücke weiter wohnen und ebenfalls mit allkauf bauen.
Nach endlosem Warten haben wir für nächste Woche wieder einen Termin von Fenger bekommen. Der Untergrund sieht nach wie vor richtig gut aus.
Außerdem haben wir inzwischen schriftlich, dass der Aufbau des Hauses in KW 21 stattfinden wird. Am 23. Mai geht es also los! Und wie angekündigt haben wir auch direkt gegenüber der DFH schriftlich geäußert, dass wir für die lange Wartezeit eine Entschädigung verlangen.
Am nächsten Freitag planen wir derweil gemeinsam mit unseren Baubegleitern die verschiedene Gewerke für den Innenausbau.
Es bleibt also spannend!
Dienstag, 12. April 2016
Samstag, 5. März 2016
Fenger, die Zweite und die Ackerdrainage
Auch heute gibt es noch kein Bild von der fertigen Bodenplatte, da wir leider unserem See erstmal den "Hahn zudrehen" mussten.
Beim zweiten Versuch von Fenger am 25. Februar hatten wir sogar echt Glück, was das Wetter betraf. Es hatte vier Tage nicht geregnet und die Sandplatte war in großen Teilen wirklich trocken. Nur im linken Bereich des Grundstücks war es noch sichtbar feucht.
Das Team von Fenger hat also am Morgen begonnen die Baustelle einzurichten und einen Graben für die Frostschürze auszuheben. Leider folgten gegen Mittag schon wieder die ersten schlechten Neuigkeiten: Im linken Bereich des Grundstücks, wo es noch sichtbar feucht war, konnte der Bagger keinen ordentlichen Graben ausheben. Der Boden war so nass, dass der Graben zusammengefallen ist und immer breiter wurde. Die erste Idee von Herrn Beisel, der sich gleich eingeschaltet hatte, war geringe Mehrkosten für etwas mehr Beton in Kauf zu nehmen. Der Preis von 188€/m³ wäre für uns bis zu einem gewissen Rahmen in Ordnung gewesen, weshalb wir zustimmten. Leider wurde der Graben immer breiter und lief außerdem noch mit Wasser voll. Der Baggerfahrer hatte wohl ein altes Tonrohr von der Ackerdrainage gefunden, aus dem stetig Wasser in den Graben lief.
Keine Chance unter diesen Bedigungen die Frostschütze zu gießen, weshalb Herr Beisel die Baustelle später auch aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt hat.
Wieder keine Frostschütze...
Letzten Montag haben wir uns dann mit Herrn Beisel und Herrn Brodersen auf der Baustelle getroffen, um die freigelegte Ackerdrainage anzusehen und eine Lösung für das Desaster zu finden. Sowohl kurz- als auch langfrsitig bleibt als Lösung nur eine Drainage, um das Thema "Wasser" in den Griff zu bekommen. Daher hatten wir Herrn Brodersen unabhängig davon bereits beauftragt eine Drainage zu verlegen, sobald die Bodenplatte fertig ist.
Diesen Arbeitsschritt haben wir aufgrund der aktuellen Situation einfach vorgezogen.
Vorne in der Nähe der Einfahrt ist daher seit Donnerstag ein Schacht in der Erde in dem unsere Pumpe steht und das Wasser aus der Drainage in den Gulli auf der anderen Straßenseite befördert. Auch der Baugrund sieht wieder deutlich besser und trockener aus nachdem Herr Brodersen den Sand ausgetauscht und den Untergrund neu verdichtet hat.
Am Montag werden wir nochmal Kontakt mit Fenger aufnehmen und einen dritten Termin vereinbaren. Vielleicht sind alle guten Dinge ja wirklich drei?
Außerdem haben wir heute noch einen Brief an die HRG geschrieben mit dem wir uns vorbehalten wollen, mögliche Folgekosten durch Verzögerungen und die Trockenlegung der Baugrube in Rechnung stellen zu können. Denn unserer Meinung nach hätte die HRG uns über die alte Ackerdrainage informieren müssen. Mal schauen, ob die HRG darauf reagiert.
Beim zweiten Versuch von Fenger am 25. Februar hatten wir sogar echt Glück, was das Wetter betraf. Es hatte vier Tage nicht geregnet und die Sandplatte war in großen Teilen wirklich trocken. Nur im linken Bereich des Grundstücks war es noch sichtbar feucht.
Das Team von Fenger hat also am Morgen begonnen die Baustelle einzurichten und einen Graben für die Frostschürze auszuheben. Leider folgten gegen Mittag schon wieder die ersten schlechten Neuigkeiten: Im linken Bereich des Grundstücks, wo es noch sichtbar feucht war, konnte der Bagger keinen ordentlichen Graben ausheben. Der Boden war so nass, dass der Graben zusammengefallen ist und immer breiter wurde. Die erste Idee von Herrn Beisel, der sich gleich eingeschaltet hatte, war geringe Mehrkosten für etwas mehr Beton in Kauf zu nehmen. Der Preis von 188€/m³ wäre für uns bis zu einem gewissen Rahmen in Ordnung gewesen, weshalb wir zustimmten. Leider wurde der Graben immer breiter und lief außerdem noch mit Wasser voll. Der Baggerfahrer hatte wohl ein altes Tonrohr von der Ackerdrainage gefunden, aus dem stetig Wasser in den Graben lief.
Keine Chance unter diesen Bedigungen die Frostschütze zu gießen, weshalb Herr Beisel die Baustelle später auch aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt hat.
Wieder keine Frostschütze...
Letzten Montag haben wir uns dann mit Herrn Beisel und Herrn Brodersen auf der Baustelle getroffen, um die freigelegte Ackerdrainage anzusehen und eine Lösung für das Desaster zu finden. Sowohl kurz- als auch langfrsitig bleibt als Lösung nur eine Drainage, um das Thema "Wasser" in den Griff zu bekommen. Daher hatten wir Herrn Brodersen unabhängig davon bereits beauftragt eine Drainage zu verlegen, sobald die Bodenplatte fertig ist.
Diesen Arbeitsschritt haben wir aufgrund der aktuellen Situation einfach vorgezogen.
Vorne in der Nähe der Einfahrt ist daher seit Donnerstag ein Schacht in der Erde in dem unsere Pumpe steht und das Wasser aus der Drainage in den Gulli auf der anderen Straßenseite befördert. Auch der Baugrund sieht wieder deutlich besser und trockener aus nachdem Herr Brodersen den Sand ausgetauscht und den Untergrund neu verdichtet hat.
Am Montag werden wir nochmal Kontakt mit Fenger aufnehmen und einen dritten Termin vereinbaren. Vielleicht sind alle guten Dinge ja wirklich drei?
Außerdem haben wir heute noch einen Brief an die HRG geschrieben mit dem wir uns vorbehalten wollen, mögliche Folgekosten durch Verzögerungen und die Trockenlegung der Baugrube in Rechnung stellen zu können. Denn unserer Meinung nach hätte die HRG uns über die alte Ackerdrainage informieren müssen. Mal schauen, ob die HRG darauf reagiert.
Sonntag, 14. Februar 2016
(Odys)See
Eigentlich dachten wir, dass es nicht so schwer ist eine Bodenplatte zu bekommen. Leider sollte sich daraus aber eine kleine Odyssee entwickeln...
Vor gut eineinhalb Wochen haben wir von meinen Schwiegereltern die Info bekommen, das Wasser in unserer Baugrube steht. Auf dem Fotos war die Situation schwer zu beurteilen, weshalb wir erstmal selber zum Grundstück gefahren sind, um das Ausmaß zu begutachten.
Reichlich Wasser... Vielleicht sollten wir doch umdisponieren und über ein Hausboot nachdenken?!
Spaß! Erstmal stellte sich die Frage wie da überhaupt so viel Wasser hinkommen konnte. Der lehmige Boden konnte nach den ganzen Niederschlägen der letzten Wochen absolut kein Wasser mehr aufnehmen. Logischerweise hat sich das Wasser am tiefsten Punkt, also bei uns in der Grube gesammelt. Zudem haben scheinbar die Handwerker unserer Nachbarn einen Ablauf zu uns gegraben, damit deren Wasser abfließen konnte. Ganz schön frech! Aber: Problem erkannt, Problem gebannt.
Fakt ist: Das Wasser muss weg! Also haben wir vor gut einer Woche am Freitag und Samstag eine Aktion mit Tauchpumpe und Spaten gestartet.
Die Pumpe mussten wir über einen geliehenen Generator betreiben, denn Baustrom haben wir leider nach wie vor nicht. Also Pumpe im 100.000€-Teich versenkt und ab in Gulli mit dem Wasser.
Am Ende hatten wir unsere Grube wieder halbwegs trocken gelegt. Zudem konnten wir aus der Aktion auch noch einen Vorteil ziehen. Wir hatten uns vorab eine Regentonne (Mega-Schnäppchen für 10€) gekauft, die wir mit dem Wasser aus der Grube gefüllt haben. Bauwasser kostenlos!
Die Aktion hat den Freitag Nachmittag und fast den ganzen Samstag gedauert. Allerdings sieht man so den ein oder anderen zukünftigen Nachbarn auf den anderen Baustellen und kann sich bekannt machen. Im Gespräch hat sich sogar ergeben, dass wir für unsere Aktion und auch später für die Bodenplatte deren Baustrom und das Dixi benutzen dürfen. Vielen Dank dafür an Daniel und Justyna.
Die Bodenplatte wollte Fenger dann am Mittwoch herstellen.
Natürlich hatte es reichlich nachgeregnet, weshalb wir die Pumpe morgens nochmal reingehalten und zusammen mit den Infos für Strom, Wasser und Dixi an Fenger übergeben hatten. Endlich passierte auf der Baustelle mal wieder was.
Leider kommt hier jetzt kein Foto von der fertigen Bodenplatte:
Der Untergrund der Bodenplatte besteht aus 80cm groben Schotter und einer dünnen Sandschicht. Als Fenger diese Sandschicht bei uns auf der Baustelle in Augenschein genommen hatte, wurde behauptet diese entspräche nicht dem Bodengutachten und der Baugrund sei demnach nicht einwandfrei. Auf dieser Basis könne man also weder Frostschürze noch Bodenplatte herstellen. "Wir legen die Baustelle jetzt erstmal still!" Uff...
Fenger ist also nach knapp drei Stunden erstmal wieder abgezogen und wir mussten Herrn und Frau Beisel ins Bild setzen, da die Situation ja irgendwie gelöst werden musste. Frau Beisel hat dann das Thema sofort in die Hand genommen und sich um eine Lösung bemüht.
Es wurde Kontakt mir unserem Tiefbauer Herrn Brodersen aufgenommen, der zunächst erklärte das im Bodengutachten empfohlene Material sei um ein Vielfaches teurer als das von ihm verwendete, weise aber die ähnliche Eigenschaften auf. Außerdem haben die sog. Druckplattenversuche (zur Überprüfung der Stabilität des Baugrunds) vorbildliche Werte ergeben.
Es wurde dann bereits am Mittwoch schriftlich durch Herrn Brodersen und Frau Beisel bestätigt, dass der Baugrund einwandfrei ist. Bei Fenger liegt unsere Baustelle jetzt wieder zur Planung vor. Bis jetzt hat uns niemand einen neuen Termin mitgeteilt, jedoch erwarten wir jetzt kurzfristig eingeplant zu werden.
Gestern waren wir dann wieder beim Grundstück und haben mit zwei Pumpen nochmal die restlichen Seen beseitigt. Damit Fenger dieses Mal auch wirklich Frostschürze und Bodenplatte gießen kann, wollen wir den Baugrund so trocken wie möglich übergeben.
Wenn es die nächsten Tage nochmal regnen oder sogar schneien sollte, werden wir kurz bevor Fenger anrückt nochmal pumpen.
P.S.: Neuer Versuch! Fenger hat uns jetzt für den 25. Februar wieder eingeplant. Vielleicht bekommen wir dieses Mal ein vorzeigbares Ergebnis.
Vor gut eineinhalb Wochen haben wir von meinen Schwiegereltern die Info bekommen, das Wasser in unserer Baugrube steht. Auf dem Fotos war die Situation schwer zu beurteilen, weshalb wir erstmal selber zum Grundstück gefahren sind, um das Ausmaß zu begutachten.
Reichlich Wasser... Vielleicht sollten wir doch umdisponieren und über ein Hausboot nachdenken?!
Spaß! Erstmal stellte sich die Frage wie da überhaupt so viel Wasser hinkommen konnte. Der lehmige Boden konnte nach den ganzen Niederschlägen der letzten Wochen absolut kein Wasser mehr aufnehmen. Logischerweise hat sich das Wasser am tiefsten Punkt, also bei uns in der Grube gesammelt. Zudem haben scheinbar die Handwerker unserer Nachbarn einen Ablauf zu uns gegraben, damit deren Wasser abfließen konnte. Ganz schön frech! Aber: Problem erkannt, Problem gebannt.
Fakt ist: Das Wasser muss weg! Also haben wir vor gut einer Woche am Freitag und Samstag eine Aktion mit Tauchpumpe und Spaten gestartet.
Die Pumpe mussten wir über einen geliehenen Generator betreiben, denn Baustrom haben wir leider nach wie vor nicht. Also Pumpe im 100.000€-Teich versenkt und ab in Gulli mit dem Wasser.
Am Ende hatten wir unsere Grube wieder halbwegs trocken gelegt. Zudem konnten wir aus der Aktion auch noch einen Vorteil ziehen. Wir hatten uns vorab eine Regentonne (Mega-Schnäppchen für 10€) gekauft, die wir mit dem Wasser aus der Grube gefüllt haben. Bauwasser kostenlos!
Die Aktion hat den Freitag Nachmittag und fast den ganzen Samstag gedauert. Allerdings sieht man so den ein oder anderen zukünftigen Nachbarn auf den anderen Baustellen und kann sich bekannt machen. Im Gespräch hat sich sogar ergeben, dass wir für unsere Aktion und auch später für die Bodenplatte deren Baustrom und das Dixi benutzen dürfen. Vielen Dank dafür an Daniel und Justyna.
Die Bodenplatte wollte Fenger dann am Mittwoch herstellen.
Natürlich hatte es reichlich nachgeregnet, weshalb wir die Pumpe morgens nochmal reingehalten und zusammen mit den Infos für Strom, Wasser und Dixi an Fenger übergeben hatten. Endlich passierte auf der Baustelle mal wieder was.
Leider kommt hier jetzt kein Foto von der fertigen Bodenplatte:
Der Untergrund der Bodenplatte besteht aus 80cm groben Schotter und einer dünnen Sandschicht. Als Fenger diese Sandschicht bei uns auf der Baustelle in Augenschein genommen hatte, wurde behauptet diese entspräche nicht dem Bodengutachten und der Baugrund sei demnach nicht einwandfrei. Auf dieser Basis könne man also weder Frostschürze noch Bodenplatte herstellen. "Wir legen die Baustelle jetzt erstmal still!" Uff...
Fenger ist also nach knapp drei Stunden erstmal wieder abgezogen und wir mussten Herrn und Frau Beisel ins Bild setzen, da die Situation ja irgendwie gelöst werden musste. Frau Beisel hat dann das Thema sofort in die Hand genommen und sich um eine Lösung bemüht.
Es wurde Kontakt mir unserem Tiefbauer Herrn Brodersen aufgenommen, der zunächst erklärte das im Bodengutachten empfohlene Material sei um ein Vielfaches teurer als das von ihm verwendete, weise aber die ähnliche Eigenschaften auf. Außerdem haben die sog. Druckplattenversuche (zur Überprüfung der Stabilität des Baugrunds) vorbildliche Werte ergeben.
Es wurde dann bereits am Mittwoch schriftlich durch Herrn Brodersen und Frau Beisel bestätigt, dass der Baugrund einwandfrei ist. Bei Fenger liegt unsere Baustelle jetzt wieder zur Planung vor. Bis jetzt hat uns niemand einen neuen Termin mitgeteilt, jedoch erwarten wir jetzt kurzfristig eingeplant zu werden.
Gestern waren wir dann wieder beim Grundstück und haben mit zwei Pumpen nochmal die restlichen Seen beseitigt. Damit Fenger dieses Mal auch wirklich Frostschürze und Bodenplatte gießen kann, wollen wir den Baugrund so trocken wie möglich übergeben.
Wenn es die nächsten Tage nochmal regnen oder sogar schneien sollte, werden wir kurz bevor Fenger anrückt nochmal pumpen.
P.S.: Neuer Versuch! Fenger hat uns jetzt für den 25. Februar wieder eingeplant. Vielleicht bekommen wir dieses Mal ein vorzeigbares Ergebnis.
Freitag, 29. Januar 2016
Frechheit!
Zunächst mal die Fakten:
Die Bodenplatte kommt nun in der zweiten Februarwoche, da wegen der erneut frostigen Temperaturen die vorherigen Bauvorhaben mit leichter Verspätung abgeschlossen wurden. Für das Haus hat man uns am Donnertag einen Termin in der 25. oder 26. Kalenderwoche angekündigt. Genau eingeplant wird der Aufbau des Hauses sobald die Bodenplatte abgenommen ist. Bei Avacon tut sich leider immernoch nichts in Sachen Baustrom, weshalb wir uns für Bodenplatte einen kleinen Generator geliehen haben. Ein Dixi werden wir uns voraussichtlich mit anderen Bauherren teilen, die ebenfalls mit allkauf bauen und eine Woche nach uns ihre Bodenplatte bekommen.
Soweit erstmal in Ordnung. Am Donnerstag waren wir erstmal ziemlich verärgert:
Zunächst mal hat sich unsere Kundenbetreuung nicht von sich aus gemeldet. Erst auf Nachfrage teilte man uns dann mit, dass unser Haus ENDE JUNI konnen würde. Durch die anderen Bauherren im Baugebiet, die ebenfalls mit allkauf bauen, wissen wir außerdem, dass wir als erstes unsere Finanzierungsbestätigung abgegeben haben und auch als erstes unsere Bodenplatte bekommen.
Wie sich aber herausstellte haben andere Bauherren bereits einen Termin für ihr Haus bekommen, der drei Wochen vor unserem liegt. Auch bei der DFH hatte man dafür keine Erklärung. Herr Maurer wird sich jetzt nochmal bemühen zumindest eine Erklärung zu finden.
So liegen zwischen Abnahme der Bodenplatte und Aufbau des Hauses aktuell etwa 20 Wochen. Im Vertrag ist für diesen Zeitraum aber eine maximale Dauer von zehn Wochen angegeben. Sollten uns dadurch Kosten entstehen (Bereitstellungszinsen, Doppelbelastung) werden wir diese der DFH in Rechnung stellen und dafür unsere Ansprüche schriftlich gegenüber der DFH formulieren, sobald wir den Aufbautermin schriftlich bestätigt bekommen haben.
Insgesamt eine Frechheit, wie die DFH in diesem Fall mit ihren Bauherren umgeht.
Die Bodenplatte kommt nun in der zweiten Februarwoche, da wegen der erneut frostigen Temperaturen die vorherigen Bauvorhaben mit leichter Verspätung abgeschlossen wurden. Für das Haus hat man uns am Donnertag einen Termin in der 25. oder 26. Kalenderwoche angekündigt. Genau eingeplant wird der Aufbau des Hauses sobald die Bodenplatte abgenommen ist. Bei Avacon tut sich leider immernoch nichts in Sachen Baustrom, weshalb wir uns für Bodenplatte einen kleinen Generator geliehen haben. Ein Dixi werden wir uns voraussichtlich mit anderen Bauherren teilen, die ebenfalls mit allkauf bauen und eine Woche nach uns ihre Bodenplatte bekommen.
Soweit erstmal in Ordnung. Am Donnerstag waren wir erstmal ziemlich verärgert:
Zunächst mal hat sich unsere Kundenbetreuung nicht von sich aus gemeldet. Erst auf Nachfrage teilte man uns dann mit, dass unser Haus ENDE JUNI konnen würde. Durch die anderen Bauherren im Baugebiet, die ebenfalls mit allkauf bauen, wissen wir außerdem, dass wir als erstes unsere Finanzierungsbestätigung abgegeben haben und auch als erstes unsere Bodenplatte bekommen.
Wie sich aber herausstellte haben andere Bauherren bereits einen Termin für ihr Haus bekommen, der drei Wochen vor unserem liegt. Auch bei der DFH hatte man dafür keine Erklärung. Herr Maurer wird sich jetzt nochmal bemühen zumindest eine Erklärung zu finden.
So liegen zwischen Abnahme der Bodenplatte und Aufbau des Hauses aktuell etwa 20 Wochen. Im Vertrag ist für diesen Zeitraum aber eine maximale Dauer von zehn Wochen angegeben. Sollten uns dadurch Kosten entstehen (Bereitstellungszinsen, Doppelbelastung) werden wir diese der DFH in Rechnung stellen und dafür unsere Ansprüche schriftlich gegenüber der DFH formulieren, sobald wir den Aufbautermin schriftlich bestätigt bekommen haben.
Insgesamt eine Frechheit, wie die DFH in diesem Fall mit ihren Bauherren umgeht.
Dienstag, 19. Januar 2016
Jetzt geht es weiter...
Nachdem wir lange nichts geschrieben haben, gibt es heute mal wieder Neuigkeiten.
Wir waren die ersten zwei Wochen im neuen Jahr nicht untätig und haben Formulare ausgefüllt und viel telefoniert, um endlich voran zu kommen. Wie im letzten Beitrag erwähnt, mussten wir noch auf die Finanzierungsbestätigung der Sparkasse warten bis es bei der DFH weitergehen konnte. Die wurde dann endlich am 22. Dezember per Post zu allkauf geschickt. Da dort aber schon seit dem 18. Dezember Betriebsferien waren und nur noch eine Notbesetzung für ganz dringende Sachen vor Ort war, hat sich unser Status zur Kaufpreissicherstellung nicht geändert. Wir haben dann Anfang Januar gleich angerufen und gefragt ob die Unterlagen, die die Sparkasse geschickt hat ausreichen. Wie zu erwarten fehlte natürlich noch etwas, aber das konnte zum Glück per E-Mail schnell erledigt werden. Warum denn nicht gleich so?
Nachdem das dann endlich erledigt war, wurde erstmal der Auftrag zur Erstellung der Bodenplatte an die Firma Fenger übergeben. Innerhalb einer Woche bekamen wir dann per Mail die Info, dass unsere Bodenplatte in der ersten Woche im Februar kommen soll. Der Boden muss allerdings frostfrei sein, ansonsten müssen wir den Termin nochmal verschieben. Momentan ist es recht frostig hier, aber ab Mitte nächste Woche soll es wieder Temperaturen über dem Gefrierpunkt geben. Also drückt uns die Daumen das es klappt.
Eigentlich sollte uns auch längst der Termin für den Hausaufbau mitgeteilt werden, was aber bis heute nicht passiert ist. Daher habe ich heute bei unserer Kundenbetreuerin nachgefragt. Die Planung ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber bis Mai sind alle Termine bereits vergeben. Soviel zu unserer Zeitplanung... Heißt konkret, dass das Haus nicht vor Ende Mai aufgestellt wird und uns beim Innenausbau wohl doch warm werden könnte.
Nun zu unserer größten Sorge: Baustrom! Kompliziert, komplizierter, Avacon...
Da unser Elektromeister aus NRW kommt, muss er einen Gastzugang bei Avacon beantragen, um die Anträge für Baustrom und Strom stellen zu können. Angefragt hat er den Gastzugang Mitte November. Und seit dem erzählt uns Avacon jede Woche, dass sie die Zugangdaten rausschicken. So langsam drängt allerdings die Zeit, denn spätestens wenn Fenger für die Bodenplatte kommt, muss der Baustrom da sein. Nach mehrmaligem hin- und her telefonieren sind nun heute endlich die Zugangsdaten per Mail gekommen und unser Elektromeister konnte den Baustromantrag stellen. Mal gucken, ob das bis dahin was wird. Sollten alle Stricke reißen, müssen wir halt für die Bodenplatte auf ein Notstromaggregat zurückgreifen.
Wir waren die ersten zwei Wochen im neuen Jahr nicht untätig und haben Formulare ausgefüllt und viel telefoniert, um endlich voran zu kommen. Wie im letzten Beitrag erwähnt, mussten wir noch auf die Finanzierungsbestätigung der Sparkasse warten bis es bei der DFH weitergehen konnte. Die wurde dann endlich am 22. Dezember per Post zu allkauf geschickt. Da dort aber schon seit dem 18. Dezember Betriebsferien waren und nur noch eine Notbesetzung für ganz dringende Sachen vor Ort war, hat sich unser Status zur Kaufpreissicherstellung nicht geändert. Wir haben dann Anfang Januar gleich angerufen und gefragt ob die Unterlagen, die die Sparkasse geschickt hat ausreichen. Wie zu erwarten fehlte natürlich noch etwas, aber das konnte zum Glück per E-Mail schnell erledigt werden. Warum denn nicht gleich so?
Nachdem das dann endlich erledigt war, wurde erstmal der Auftrag zur Erstellung der Bodenplatte an die Firma Fenger übergeben. Innerhalb einer Woche bekamen wir dann per Mail die Info, dass unsere Bodenplatte in der ersten Woche im Februar kommen soll. Der Boden muss allerdings frostfrei sein, ansonsten müssen wir den Termin nochmal verschieben. Momentan ist es recht frostig hier, aber ab Mitte nächste Woche soll es wieder Temperaturen über dem Gefrierpunkt geben. Also drückt uns die Daumen das es klappt.
Eigentlich sollte uns auch längst der Termin für den Hausaufbau mitgeteilt werden, was aber bis heute nicht passiert ist. Daher habe ich heute bei unserer Kundenbetreuerin nachgefragt. Die Planung ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber bis Mai sind alle Termine bereits vergeben. Soviel zu unserer Zeitplanung... Heißt konkret, dass das Haus nicht vor Ende Mai aufgestellt wird und uns beim Innenausbau wohl doch warm werden könnte.
Nun zu unserer größten Sorge: Baustrom! Kompliziert, komplizierter, Avacon...
Da unser Elektromeister aus NRW kommt, muss er einen Gastzugang bei Avacon beantragen, um die Anträge für Baustrom und Strom stellen zu können. Angefragt hat er den Gastzugang Mitte November. Und seit dem erzählt uns Avacon jede Woche, dass sie die Zugangdaten rausschicken. So langsam drängt allerdings die Zeit, denn spätestens wenn Fenger für die Bodenplatte kommt, muss der Baustrom da sein. Nach mehrmaligem hin- und her telefonieren sind nun heute endlich die Zugangsdaten per Mail gekommen und unser Elektromeister konnte den Baustromantrag stellen. Mal gucken, ob das bis dahin was wird. Sollten alle Stricke reißen, müssen wir halt für die Bodenplatte auf ein Notstromaggregat zurückgreifen.
Sonntag, 20. Dezember 2015
Winterpause? Hausanschlüsse!
Wie versprochen sind die Tiefbauarbeiten schon lange abgeschlossen, aber seither ist leider nichts mehr passiert.
Direkt am Freitag hatte uns die Sparkasse bestätigt, dass der Vorgang bearbeitet wird. Offenbar dauert die Bearbeitung aber länger als wir uns vorgestellt hatten - mehr als eine Woche ist um und die Finanzierungsbestätigung liegt immer noch nicht bei der DFH.
Daher war es das auch leider mit der Bodenplatte für dieses Jahr. Selbst wenn Fenger noch Zeit für uns hätte: Ohne Auftrag von der DFH keine Bodenplatte.
Unsere Baugrube wird also noch eine Weile aushalten müssen!
In der Zwischenzeit konnten wir uns zusammen mit Herrn Beisel mit der Beantragung der Hausanschlüsse auseinandersetzen.
Konkret brauchen wir: Strom, Trinkwasser, Gas und Telefon.
Im bereits erledigten "Baustellengespräch" mit Fenger ist hierfür die Position der Leerrohre in und unter der Bodenplatte festgelegt worden. Vom Rand der fertigen Bodenplatte legt dann der jeweilige Versorger durch ein "lokales Tiefbauunternehmen" weitere Leerrohre bis zum Grundstücksrand. Dann müssen nur noch die entsprechenden Kabel und Leitungen durch die Leerrohre in Haus geführt und dort angeschlossen.
Dafür haben wir selbst bei der Telekom (Bauherrenhotline) und Herr Beisel bei den Stadtwerken sowie bei Avacon entsprechende Anträge gestellt.
Die Stadtwerke haben sich dann nach zwei Wochen mit einem Angebot über gut 6.000€ inkl. Bauwasseranschluss bei uns gemeldet. Die Telekom brauchte etwa vier Wochen, um alle Unterlagen zu prüfen und eine Auftragsbestätigung zu verschicken.
Durch die Besonderheit, dass die Stromanschlüsse in diesem Teil von Seelze nicht von den Stadtwerken erstellt werden, mussten wir hier auch gleich eine kleine "Extrarunde" drehen. Avacon verlangt nämlich, dass der Antrag direkt vom Elektriker gestellt werden muss.
So hängen wir insbesondere mit dem Baustrom leider etwas hinterher.
Den Bauwasseranschluss für rund 700€ werden wir uns allerdings sparen und stattdessen bei Bedarf ein "Standrohr" für einen öffentlichen Hydranten von den Stadtwerken besorgen. Das kostet dann etwa 2€ pro Tag + Bearbeitungsgebühr von 35€. Wasser wird natürlich auch hier nach Verbrauch abgerechnet. Alles in allem aber bestimmt günstiger als der eigene Bauwasseranschluss.
Sobald wir einen Termin für die Bodenplatte haben, gibt es hier die nächsten Neuigkeiten.
Direkt am Freitag hatte uns die Sparkasse bestätigt, dass der Vorgang bearbeitet wird. Offenbar dauert die Bearbeitung aber länger als wir uns vorgestellt hatten - mehr als eine Woche ist um und die Finanzierungsbestätigung liegt immer noch nicht bei der DFH.
Daher war es das auch leider mit der Bodenplatte für dieses Jahr. Selbst wenn Fenger noch Zeit für uns hätte: Ohne Auftrag von der DFH keine Bodenplatte.
Unsere Baugrube wird also noch eine Weile aushalten müssen!
In der Zwischenzeit konnten wir uns zusammen mit Herrn Beisel mit der Beantragung der Hausanschlüsse auseinandersetzen.
Konkret brauchen wir: Strom, Trinkwasser, Gas und Telefon.
Im bereits erledigten "Baustellengespräch" mit Fenger ist hierfür die Position der Leerrohre in und unter der Bodenplatte festgelegt worden. Vom Rand der fertigen Bodenplatte legt dann der jeweilige Versorger durch ein "lokales Tiefbauunternehmen" weitere Leerrohre bis zum Grundstücksrand. Dann müssen nur noch die entsprechenden Kabel und Leitungen durch die Leerrohre in Haus geführt und dort angeschlossen.
Dafür haben wir selbst bei der Telekom (Bauherrenhotline) und Herr Beisel bei den Stadtwerken sowie bei Avacon entsprechende Anträge gestellt.
Die Stadtwerke haben sich dann nach zwei Wochen mit einem Angebot über gut 6.000€ inkl. Bauwasseranschluss bei uns gemeldet. Die Telekom brauchte etwa vier Wochen, um alle Unterlagen zu prüfen und eine Auftragsbestätigung zu verschicken.
Durch die Besonderheit, dass die Stromanschlüsse in diesem Teil von Seelze nicht von den Stadtwerken erstellt werden, mussten wir hier auch gleich eine kleine "Extrarunde" drehen. Avacon verlangt nämlich, dass der Antrag direkt vom Elektriker gestellt werden muss.
So hängen wir insbesondere mit dem Baustrom leider etwas hinterher.
Den Bauwasseranschluss für rund 700€ werden wir uns allerdings sparen und stattdessen bei Bedarf ein "Standrohr" für einen öffentlichen Hydranten von den Stadtwerken besorgen. Das kostet dann etwa 2€ pro Tag + Bearbeitungsgebühr von 35€. Wasser wird natürlich auch hier nach Verbrauch abgerechnet. Alles in allem aber bestimmt günstiger als der eigene Bauwasseranschluss.
Sobald wir einen Termin für die Bodenplatte haben, gibt es hier die nächsten Neuigkeiten.
Montag, 7. Dezember 2015
Tiefbauarbeiten, Bodenplatte und Abtretungserklärung
Letzte Woche, direkt vor unserem Aufbruch nach Heinsberg hatten wir mit der Firma Fenger wegen der Bodenplatte noch unser "Baustellengespräch". Weil es draußen aber kalt und nass war und Fenger das Baugebiet von einem anderen Bauvorhaben bereits kannte, haben wir das "Baustellengespräch" einfach in unser warmes Wohnzimmer verlegt und dort alle Details zur Erstellung der Bodenplatte besprochen. Fenger hatte uns in Aussicht gestellt, dass die Bodenplatte tatsächlich noch dieses Jahr fertiggestellt werden kann, sofern die Tiefbauarbeiten abgeschlossen und die DFH zeitnah den Auftrag an Fenger rausschickt.
Die Tiefbauarbeiten hatten wir ebenfalls schon in der letzten Woche beauftragt und uns auf dem Weg nach Heinsberg noch mit Herrn Brodersen auf der Baustelle getroffen. Dort stellten wir gemeinsam fest, dass auf dem Grundstück keine Grenzsteine oder ähnliches gesetzt worden sind, so dass für Herrn Brodersen gar nicht klar war, wo die Grundstücksgrenzen genau liegen bzw. die Grube ausgehoben werden sollte. Inzwischen haben wurde nochmal einen Vermesser beauftragt, der die Grobabsteckung durchgeführt hat.
Heute sind dann endlich die Bagger angerückt. In wenigen Tagen sollte also die Grube für die Bodenplatte und der Kranstellplatz vorbereitet sein. Vielen Dank an Jenny, die zufällig im Baugebiet war und das Foto machen konnte.
Außerderdem muss Herr Brodersen noch die Leerrohre für die Hausanschlüsse legen, die Befestigung für das Gerüst rund ums Haus erstellen und den Boden für das Carport und die Terasse verdichten. Diese Arbeiten werden aber erst nach Erstellung der Bodenplatte ausgeführt.
Bei der DFH und Fenger geht es weiter, wenn die Abtretung der Auszahlungsansprüche von der Sparkasse bestätigt wurde.
Dafür musste ich heute nochmal ein Formular der Sparkasse ausfüllen, unterschreiben und an die DFH weiterleiten. Obwohl wir bereits vor Monaten mit der DFH und Sparkasse alles bzgl. der Abtretungserklärung geklärt hatten, schein es wohl noch ein Missverständnis gegeben zu haben. Das Formular habe ich heute zum ersten Mal gesehen und hätte es außerdem erst zu Sparkasse und dann zur DFH geschickt. Ohne Unterschrift der DFH wird die Abtretungserklärung aber nicht von der Sparkasse bearbeitet.
Ich kann allen Bauherren nur empfehlen, frühzeitig zwischen der Bank und der DFH zu vermitteln und das Thema Abtretungserklärung zu klären.
Wir hoffen, dass DFH und Sparkasse das Formular noch diese Woche bearbeiten und der Auftrag für die Bodenplatte nächste Woche erteilt wird.
Die Tiefbauarbeiten hatten wir ebenfalls schon in der letzten Woche beauftragt und uns auf dem Weg nach Heinsberg noch mit Herrn Brodersen auf der Baustelle getroffen. Dort stellten wir gemeinsam fest, dass auf dem Grundstück keine Grenzsteine oder ähnliches gesetzt worden sind, so dass für Herrn Brodersen gar nicht klar war, wo die Grundstücksgrenzen genau liegen bzw. die Grube ausgehoben werden sollte. Inzwischen haben wurde nochmal einen Vermesser beauftragt, der die Grobabsteckung durchgeführt hat.
Heute sind dann endlich die Bagger angerückt. In wenigen Tagen sollte also die Grube für die Bodenplatte und der Kranstellplatz vorbereitet sein. Vielen Dank an Jenny, die zufällig im Baugebiet war und das Foto machen konnte.
Außerderdem muss Herr Brodersen noch die Leerrohre für die Hausanschlüsse legen, die Befestigung für das Gerüst rund ums Haus erstellen und den Boden für das Carport und die Terasse verdichten. Diese Arbeiten werden aber erst nach Erstellung der Bodenplatte ausgeführt.
Bei der DFH und Fenger geht es weiter, wenn die Abtretung der Auszahlungsansprüche von der Sparkasse bestätigt wurde.
Dafür musste ich heute nochmal ein Formular der Sparkasse ausfüllen, unterschreiben und an die DFH weiterleiten. Obwohl wir bereits vor Monaten mit der DFH und Sparkasse alles bzgl. der Abtretungserklärung geklärt hatten, schein es wohl noch ein Missverständnis gegeben zu haben. Das Formular habe ich heute zum ersten Mal gesehen und hätte es außerdem erst zu Sparkasse und dann zur DFH geschickt. Ohne Unterschrift der DFH wird die Abtretungserklärung aber nicht von der Sparkasse bearbeitet.
Ich kann allen Bauherren nur empfehlen, frühzeitig zwischen der Bank und der DFH zu vermitteln und das Thema Abtretungserklärung zu klären.
Wir hoffen, dass DFH und Sparkasse das Formular noch diese Woche bearbeiten und der Auftrag für die Bodenplatte nächste Woche erteilt wird.
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Bemusterung in Heinsberg
Am Montag haben wir uns auf den Weg nach Heinsberg zu Mobau-Wirtz gemacht.
Vor uns lagen gute dreihundert Kilometer, viel Regen und - wie sich später herausstellte - leider auch viel Verkehr. Gebraucht haben wir insgesamt über vier Stunden und sind am Abend gegen 19:00 im Hotel angekommen. Das Hotel hatte allkauf reserviert und sogar einen Gutschein im Wert von 30€ für ein Abendessen im Hotel-Restaurant hinterlegt. Das Hotelzimmer war für eine Nacht in Ordnung und das Essen am Abend sehr lecker.
Los ging es am nächten Tag um 8:30 im Bemusterungszentrum von Mobau-Wirtz. Hier waren am selben Tag noch Bemusterungen für drei weitere Bauvorhaben, deren Bauherren wir am Abend (unbekannterweise) bereits im Hotel gesehen hatten.
Wir wurden freundlich in Empfang genommen und hatten erstmal ein paar Minuten Zeit uns umsehen. Zu sehen gab es im Bemusterungszentrum: Bodenbeläge (Fliesen und Laminat), Türen, Treppen, Sanitärelemente, Dusch- und Badewannen, Armaturen, Fensterbänke, Dachsteine und Schalterprogramme (Elektro).
Unsere Beraterin, die uns durch den ganzen Tag begleitete, erklärte uns zu Beginn den Ablauf. Bearbeitet wird Raum für Raum im ganzen Haus, dann die äußeren Elemente (Fassade, Fenster, Dach) und zuletzt die Technik (Elektro, Heizung). Für alle Räume und Gewerke waren bestimmte Dinge auszusuchen und in einem Bemusterungsprotokoll festzuhalten. Das Protokoll geht im Laufe des Tage in mehreren Teilen zur Kalkulation, so dass am Ende des Tages feststeht, was genau uns das Haus von allkauf samt Material von Mobau-Wirtz wirklich kostet.
Gestartet wird immer mit den beiden umfangreichsten Räumen - Badezimmer im Obergeschoss und Gäste- bzw. Dusch-WC im Erdgeschoss. Für beide Räume wollten wir bodengleiche Duschen haben und konnten uns hierfür einen Mosaikfußboden aussuchen. Zur Auswahl standen acht verschiedene Böden in unterschiedlichen Farben, sodass für jeden etwas dabei sein müsste. Ausgesucht haben wir uns einen dunklen Fußboden mit Kieselsteinen. Bei den Wandfliesen im Duschbereich, an der Badewanne, am Waschbecken und am WC haben wir uns für schlichte matt-weiße Fliesen im Format 25x40 mit einer umlaufenden Bordüre mit wiederum dunkeln Mosaik-Steinen, passend zum Boden in den Duschen entschieden.
Anschließend konnten wir uns die Sanitärobjekte aussuchen. Es wurde gezeigt welche Toiletten und Waschbecken im Standard enthalten sind und welche gegen Aufpreis erhältlich sind. Für das Badezimmer im Obergeschoss hatten wir uns vorher schon einen breiteren Waschtisch mit Unterschrank ausgesucht und das angebotene Waschbecken ausgemustert. Das Waschbecken unten und die beiden WC's (allerdings mit Softclose für ca. 55€ Aufpreis pro WC) haben wir aus dem Standard genommen, genau wie die Armaturen (Hans Grohe, Serie Logis) für Waschbecken, Badewanne und Dusche im EG. Die Armatur für die große Dusche im Obergeschoss haben wir für 150€ aufgemustert, da wir ein Thermostat statt einen Hebel haben wollten. Die im Wellness-Bad enthaltene freistehende Badewanne haben wir "verlustfrei" gegen eine Raumsparwanne getauscht. Für die bodengleichen Duschen wird ein sogenanntes WEDI-Board mitgeliefert. Da unsere Duschen allerdings größer sind als 90x90 und wir den Abfluss nicht in der Mitte, sondern am Rand der Dusche haben wollten, hätten wir einen Aufpreis von mind. 500€ zahlen müssen. Die WEDI-Boards haben wir daher rausgenommen und lassen die Duschplätze jetzt von unserem Estrichleger erstellen. Auf die Duschtrennwände haben wir verzichtet, da beide Duschen gemauerte Wände bekommen. Dafür gab es eine satte Gutschrift für beide Duschen von ca. 2.000€.
Soweit der komplizierte Teil. Alle ausgesuchten Materialen werden handschriftlich in das Bemusterungsprotokoll eingetragen und der erste Teil zur Kalkulation gegeben.
Für alle anderen Räumen wird eine Raufasertapete angeboten und weiße Wandfarbe. Da es aber eine sehr grobe Raufaser ist, haben wir hier die Tapeten und Farben ausgemustert. Als Fußböden sind standardmäßig im kompletten Erdgeschoss und im Badezimmer (OG) Fliesen und für die anderen Räume Laminat vorgesehen. Wir hatten uns vorab aber schon einen Designbelag für alle Räume ausgesucht und demnach keine Fliesen oder Laminat ausgesucht. Pro Quadratmeter Fliesen werden ca. 27€ und für Laminat ca. 21€ gutgeschrieben.
Weiter geht es mit den Türen. Eigentlich wollten wir weiß-lackierte Türen mit Rillenfräsung haben, aber als wir dann erklärt bekommen haben, wie empfindlich lackierte Türen sind, haben wir uns dann doch für die Standard-Türen (CPL Laminatbeschichtung) in esche-weiß mit einer leichten Holzmaserung entschieden. Im Wohnzimmer haben wir statt der geplanten doppelflügeligen Holztür eine zweiflügelige Glastür für einen Aufpreis von 630€ genommen. Wir hatten uns vorher schon über Glastüren und die Kosten informiert und der Aufpreis bei Mobau ist nicht hörer als das, was man bei anderen Türenherstellern bezahlen würde.
Damit wir vom Erdgeschoss auch ins Obergeschoss kommen, benötigen wir natürlich noch eine Treppe. Im Standard ist ohne Aufpreis nur eine Holztreppe in Buche erhältlich. Hier hatten wir vorab schon das Colorline-Paket für 500€ gewählt und damit noch drei weitere Farben zur Auswahl: weiß, lichtgrau und anthrazit. Wir haben uns dann für die anthrazit-farbene Treppe entschieden, da wir im nächsten Schritt auch die Dachziegel, Fenster und die Haustür in anthrazit nehmen wollten. Zusätzlich haben wir uns die Fensterbänke in schlicht weiß für alle nicht-bodentiefen Fenster ausgesucht. Hier haben wir 5€ Aufpreis pro Fensterbank in Kauf genommen, da wir die innenliegenden Kanten nicht abgerundet sondern in eckiger Form haben wollten. Wer Marmor-Fensterbänke oder ähnliches haben möchte, sollte diese besser ausmustern und privat besorgen, ist definitiv günstiger.
Bevor wir zu den technischen Details kommen, wurden noch die vom Architekten geplanten äußerden Details überprüft: Farbe der Betondachsteine, der Fenster und der Haustür. Hier haben wir alles wie geplant in antrazit gewählt.
Zuletzt mussten wir noch die Gitter für die Luftauslässe der Belüftungsanlage wählen und das Schalterprogramm. Bei den Gittern gab es drei Auswahlmöglichkeiten. Im Standard gibt es runde Lüftungsgitter. Wer pro Gitter 150-300€ Aufpreis zahlen möchte, kann diese auch in rechteckig bekommen. Davon haben wir aber abgesehen. Als Standard-Schalterprogramm gibt es die Serie AS500 von der Firma Jung - leider nicht, was wir uns vorgestellt haben. Da für andere Schalter saftige Aufpreise verlangt werden und das Elektro-Paket nur komplett oder gar nicht genommen werden kann, haben wir es drin gelassen und schauen mal, ob wir die Schalter und Steckdosen irgendwie loswerden. Das Installations-Material selbst ist gut und verhältnismäßig preiswert.
Fertig - pünktlich zum Mittag! Das war ganz schön anstrengend und man sollte sich vorher definitiv schon überlegen was man ungefähr möchte und auch schon mal Preise einholen, denn einige Aufpreise bei Mobau-Wirtz stehen in keinem guten Verhältnis zu den Materialen.
Unsere Beraterin und die Kollegen von der Kalkulation brauchen ersmal ca. 90 Minuten, um unsere Auswahl zu berechnen und die Preise zu ermitteln. In dieser Zeit konnten wir etwas Essen gehen.
Nach der Mittagspause stehen im Protokoll dann die Mehr- oder Minderpreise für die ausgesuchten Materialen. Mehrpreise haben sich bei uns absolut im Rahmen gehalten. Das teuerste war mit Abstand die zweiflügelige Glastür fürs Wohnzimmer. Beinahe hätten noch wir die Gutschrift für unser Gartenpaket vergessen. Zusammen mit Boden- und Wandbeläge und den WEDI-Boards für die Duschen kommen wir auf eine satte Gutschrift von über 13.000€. Dafür müssen wir aber z. B. auch selber Wand- und Bodenbeläge und Material für eine Elektrik-Erweiterung besorgen. Insgesamt aber trotzdem eine gute Bilanz.
Uns ist leider erst nach der Bemusterungen aufgefallen, dass wir in der ganzen Aufregung leider keine Bilder gemacht haben. Ich hoffe, dass ihr evtl. mit Hilfe der Bezeichnungen ein paar Bilder im Internet findet.
Vor uns lagen gute dreihundert Kilometer, viel Regen und - wie sich später herausstellte - leider auch viel Verkehr. Gebraucht haben wir insgesamt über vier Stunden und sind am Abend gegen 19:00 im Hotel angekommen. Das Hotel hatte allkauf reserviert und sogar einen Gutschein im Wert von 30€ für ein Abendessen im Hotel-Restaurant hinterlegt. Das Hotelzimmer war für eine Nacht in Ordnung und das Essen am Abend sehr lecker.
Los ging es am nächten Tag um 8:30 im Bemusterungszentrum von Mobau-Wirtz. Hier waren am selben Tag noch Bemusterungen für drei weitere Bauvorhaben, deren Bauherren wir am Abend (unbekannterweise) bereits im Hotel gesehen hatten.
Wir wurden freundlich in Empfang genommen und hatten erstmal ein paar Minuten Zeit uns umsehen. Zu sehen gab es im Bemusterungszentrum: Bodenbeläge (Fliesen und Laminat), Türen, Treppen, Sanitärelemente, Dusch- und Badewannen, Armaturen, Fensterbänke, Dachsteine und Schalterprogramme (Elektro).
Unsere Beraterin, die uns durch den ganzen Tag begleitete, erklärte uns zu Beginn den Ablauf. Bearbeitet wird Raum für Raum im ganzen Haus, dann die äußeren Elemente (Fassade, Fenster, Dach) und zuletzt die Technik (Elektro, Heizung). Für alle Räume und Gewerke waren bestimmte Dinge auszusuchen und in einem Bemusterungsprotokoll festzuhalten. Das Protokoll geht im Laufe des Tage in mehreren Teilen zur Kalkulation, so dass am Ende des Tages feststeht, was genau uns das Haus von allkauf samt Material von Mobau-Wirtz wirklich kostet.
Gestartet wird immer mit den beiden umfangreichsten Räumen - Badezimmer im Obergeschoss und Gäste- bzw. Dusch-WC im Erdgeschoss. Für beide Räume wollten wir bodengleiche Duschen haben und konnten uns hierfür einen Mosaikfußboden aussuchen. Zur Auswahl standen acht verschiedene Böden in unterschiedlichen Farben, sodass für jeden etwas dabei sein müsste. Ausgesucht haben wir uns einen dunklen Fußboden mit Kieselsteinen. Bei den Wandfliesen im Duschbereich, an der Badewanne, am Waschbecken und am WC haben wir uns für schlichte matt-weiße Fliesen im Format 25x40 mit einer umlaufenden Bordüre mit wiederum dunkeln Mosaik-Steinen, passend zum Boden in den Duschen entschieden.
Anschließend konnten wir uns die Sanitärobjekte aussuchen. Es wurde gezeigt welche Toiletten und Waschbecken im Standard enthalten sind und welche gegen Aufpreis erhältlich sind. Für das Badezimmer im Obergeschoss hatten wir uns vorher schon einen breiteren Waschtisch mit Unterschrank ausgesucht und das angebotene Waschbecken ausgemustert. Das Waschbecken unten und die beiden WC's (allerdings mit Softclose für ca. 55€ Aufpreis pro WC) haben wir aus dem Standard genommen, genau wie die Armaturen (Hans Grohe, Serie Logis) für Waschbecken, Badewanne und Dusche im EG. Die Armatur für die große Dusche im Obergeschoss haben wir für 150€ aufgemustert, da wir ein Thermostat statt einen Hebel haben wollten. Die im Wellness-Bad enthaltene freistehende Badewanne haben wir "verlustfrei" gegen eine Raumsparwanne getauscht. Für die bodengleichen Duschen wird ein sogenanntes WEDI-Board mitgeliefert. Da unsere Duschen allerdings größer sind als 90x90 und wir den Abfluss nicht in der Mitte, sondern am Rand der Dusche haben wollten, hätten wir einen Aufpreis von mind. 500€ zahlen müssen. Die WEDI-Boards haben wir daher rausgenommen und lassen die Duschplätze jetzt von unserem Estrichleger erstellen. Auf die Duschtrennwände haben wir verzichtet, da beide Duschen gemauerte Wände bekommen. Dafür gab es eine satte Gutschrift für beide Duschen von ca. 2.000€.
Soweit der komplizierte Teil. Alle ausgesuchten Materialen werden handschriftlich in das Bemusterungsprotokoll eingetragen und der erste Teil zur Kalkulation gegeben.
Für alle anderen Räumen wird eine Raufasertapete angeboten und weiße Wandfarbe. Da es aber eine sehr grobe Raufaser ist, haben wir hier die Tapeten und Farben ausgemustert. Als Fußböden sind standardmäßig im kompletten Erdgeschoss und im Badezimmer (OG) Fliesen und für die anderen Räume Laminat vorgesehen. Wir hatten uns vorab aber schon einen Designbelag für alle Räume ausgesucht und demnach keine Fliesen oder Laminat ausgesucht. Pro Quadratmeter Fliesen werden ca. 27€ und für Laminat ca. 21€ gutgeschrieben.
Weiter geht es mit den Türen. Eigentlich wollten wir weiß-lackierte Türen mit Rillenfräsung haben, aber als wir dann erklärt bekommen haben, wie empfindlich lackierte Türen sind, haben wir uns dann doch für die Standard-Türen (CPL Laminatbeschichtung) in esche-weiß mit einer leichten Holzmaserung entschieden. Im Wohnzimmer haben wir statt der geplanten doppelflügeligen Holztür eine zweiflügelige Glastür für einen Aufpreis von 630€ genommen. Wir hatten uns vorher schon über Glastüren und die Kosten informiert und der Aufpreis bei Mobau ist nicht hörer als das, was man bei anderen Türenherstellern bezahlen würde.
Damit wir vom Erdgeschoss auch ins Obergeschoss kommen, benötigen wir natürlich noch eine Treppe. Im Standard ist ohne Aufpreis nur eine Holztreppe in Buche erhältlich. Hier hatten wir vorab schon das Colorline-Paket für 500€ gewählt und damit noch drei weitere Farben zur Auswahl: weiß, lichtgrau und anthrazit. Wir haben uns dann für die anthrazit-farbene Treppe entschieden, da wir im nächsten Schritt auch die Dachziegel, Fenster und die Haustür in anthrazit nehmen wollten. Zusätzlich haben wir uns die Fensterbänke in schlicht weiß für alle nicht-bodentiefen Fenster ausgesucht. Hier haben wir 5€ Aufpreis pro Fensterbank in Kauf genommen, da wir die innenliegenden Kanten nicht abgerundet sondern in eckiger Form haben wollten. Wer Marmor-Fensterbänke oder ähnliches haben möchte, sollte diese besser ausmustern und privat besorgen, ist definitiv günstiger.
Bevor wir zu den technischen Details kommen, wurden noch die vom Architekten geplanten äußerden Details überprüft: Farbe der Betondachsteine, der Fenster und der Haustür. Hier haben wir alles wie geplant in antrazit gewählt.
Zuletzt mussten wir noch die Gitter für die Luftauslässe der Belüftungsanlage wählen und das Schalterprogramm. Bei den Gittern gab es drei Auswahlmöglichkeiten. Im Standard gibt es runde Lüftungsgitter. Wer pro Gitter 150-300€ Aufpreis zahlen möchte, kann diese auch in rechteckig bekommen. Davon haben wir aber abgesehen. Als Standard-Schalterprogramm gibt es die Serie AS500 von der Firma Jung - leider nicht, was wir uns vorgestellt haben. Da für andere Schalter saftige Aufpreise verlangt werden und das Elektro-Paket nur komplett oder gar nicht genommen werden kann, haben wir es drin gelassen und schauen mal, ob wir die Schalter und Steckdosen irgendwie loswerden. Das Installations-Material selbst ist gut und verhältnismäßig preiswert.
Fertig - pünktlich zum Mittag! Das war ganz schön anstrengend und man sollte sich vorher definitiv schon überlegen was man ungefähr möchte und auch schon mal Preise einholen, denn einige Aufpreise bei Mobau-Wirtz stehen in keinem guten Verhältnis zu den Materialen.
Unsere Beraterin und die Kollegen von der Kalkulation brauchen ersmal ca. 90 Minuten, um unsere Auswahl zu berechnen und die Preise zu ermitteln. In dieser Zeit konnten wir etwas Essen gehen.
Nach der Mittagspause stehen im Protokoll dann die Mehr- oder Minderpreise für die ausgesuchten Materialen. Mehrpreise haben sich bei uns absolut im Rahmen gehalten. Das teuerste war mit Abstand die zweiflügelige Glastür fürs Wohnzimmer. Beinahe hätten noch wir die Gutschrift für unser Gartenpaket vergessen. Zusammen mit Boden- und Wandbeläge und den WEDI-Boards für die Duschen kommen wir auf eine satte Gutschrift von über 13.000€. Dafür müssen wir aber z. B. auch selber Wand- und Bodenbeläge und Material für eine Elektrik-Erweiterung besorgen. Insgesamt aber trotzdem eine gute Bilanz.
Uns ist leider erst nach der Bemusterungen aufgefallen, dass wir in der ganzen Aufregung leider keine Bilder gemacht haben. Ich hoffe, dass ihr evtl. mit Hilfe der Bezeichnungen ein paar Bilder im Internet findet.
Freitag, 27. November 2015
Küchenplanung und Baugenehmigung
Wir sind wieder zwei Schritte weiter auf dem Weg zu unserem Haus...
Am Donnerstag morgen haben wir endlich den langersehnten Anruf von der Stadt Seelze bekommen, dass unsere Baugenehmigung durch ist. Diese haben wir gleich abgeholt und unserem Architekten gegeben, damit die Unterlagen gleich an die DFH weitergeleitet werden kann.
Außerdem konnten wir uns am Mittwoch in Brilon mit der Küchenplanung befassen. Als Bonusaktion haben wir in unserem Best Deal einen 5,05 Meter Küchenblock der Marke impuls gewählt. Die Marke impuls sagte uns überhaupt nichts, also haben wir uns im Internet erstmal informiert.
Die Ergebnisse waren auf den ersten Blick schockierend... Unterstes Preissegment, Billigmarke, mangelnde Qualität. Oh Gott, was haben wir uns da bloß andrehen lassen. Und das schlimme ist, da es ein Bonus war, bekommen wir auch nichts gutgeschrieben, wenn wir die Küche rausnehmen.
Wenn man aber ein wenig genauer recherchiert, findet man auch einige Beiträge von Personen, die sich für eine Küche von impuls entschieden haben und damit sehr zufrieden sind. Auch unser Baubegleiter Herr Beisel hat selbst eine Küche von impuls und ist damit sehr zufrieden.
Den Katalog und die geplante Küchenzeile hatten wir bereits einige Wochen vorher per Post bekommen und konnten uns vorab schon über Schranksysteme und Extras informieren. Die Küchenausstellung ist in einem relativ unscheinbaren Gebäude gegenüber vom Werk.
Der Empfang war sehr freundlich, allerdings sieht alles etwas anders aus als in einem Küchenstudio. Es ist halt "nur" eine Art Werksverkauf. Aber die Küchenausstellung war überraschend umfangreich und man konnte sich alle möglichen Fronten in den unterschiedlichen Preiskategorien anschauen und auch die meisten Schranksysteme waren ausgestellt.
Als Grundlage wurde unser Küchengrundriss in den Computer eingegeben, sowie Fenster und Türen eingezeichnet. Anschließend konnten wir unsere Wünsche äußern damit Herr Tschilling auch ein Gefühl für das Budget bekommt, was wir für unsere Küche veranschlagt haben. Die Küchenzeile, die inklusive ist, war im Grunde nur eine Budgetvorgabe und wurde mit unserer geplanten Küchenzeile verrechnet. Wir hatten uns im Vorfeld schon bei Küchenstudios über Schranksysteme und auch Küchengeräte informiert und hatten hier schon genaue Vorstellungen was wir haben wollen.
Im letzten Schritt brauchten wir für unsere Küche natürlich noch Elektrogeräte, die wir aber nicht von Impuls nehmen. Wir hatten uns bereits einige spezielle Geräte rausgesucht, die bei impuls leider nicht verfügbar waren. Einzig unsere Granitspüle der Firma Franke konnten wir direkt bei impuls bekommen.
An die Küchenzeile hatten wir auch schon gewisse Anforderungen. Ich wollte auf jeden Fall einen Backofen auf Höhe der Arbeitsplatte haben und ein autarkes mindestens 80cm breites Induktionskochfeld. Jan besteht dazu noch auf einen größeren Kühlschrank, mindestens 122 cm Höhe, da wir einen separaten Gefrierschrank in den HWR stellen wollen. Zudem sollte die Spüle direkt vor dem Fenster sein (Arbeitsplatte als Fensterbank) und die Geschirrspülmaschine rechts darunter (da wir beide Linkshänder sind). In der Ecke soll der Stauraum mit einem sog. LeMans (Eck-Unterschrank mit Schwenkauszug) genutzt werden.
Nachdem die Schrankaufteilung klar war ging es an die Wahl der Arbeitsplatte, Korpusfarben und Fronten. Bei den Fronten gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen und wir haben uns für eine matte Front in magnolienweiß der Preisgruppe 3 entschieden. Es ist eine relativ neue Beschichtung, die gut verarbeitet ist und auf der auch keine Kanten und Übergänge zu sehen sind, wie zum Beispiel in den Preisgruppe 1 oder 2. Den Korpus und auch die Arbeitsplatten nehmen wir in Ulme-Nb. Caruba - einem dunklen grau-braun.
Vom Ergebnis haben wir ein Bild bekommen, was aber leider mit einer 3D-Grafik aus dem Küchenstudio nicht zu vergleichen ist.
Letztlich sind wir trotz der vielen Schubladen und des relativ teuren LeMans im Budget geblieben. Für die Erweiterung des allkauf-Küchenblocks müssen wir ca. 2.000€ mehr zahlen und für die noch zu beschaffenen Elektrogeräte mit ca. 4.000€ kalkulieren. Somit sind wir insgesamt deutlich unter unserem geplanten Budget von 7.500€ geblieben.
Am Donnerstag morgen haben wir endlich den langersehnten Anruf von der Stadt Seelze bekommen, dass unsere Baugenehmigung durch ist. Diese haben wir gleich abgeholt und unserem Architekten gegeben, damit die Unterlagen gleich an die DFH weitergeleitet werden kann.
Außerdem konnten wir uns am Mittwoch in Brilon mit der Küchenplanung befassen. Als Bonusaktion haben wir in unserem Best Deal einen 5,05 Meter Küchenblock der Marke impuls gewählt. Die Marke impuls sagte uns überhaupt nichts, also haben wir uns im Internet erstmal informiert.
Die Ergebnisse waren auf den ersten Blick schockierend... Unterstes Preissegment, Billigmarke, mangelnde Qualität. Oh Gott, was haben wir uns da bloß andrehen lassen. Und das schlimme ist, da es ein Bonus war, bekommen wir auch nichts gutgeschrieben, wenn wir die Küche rausnehmen.
Wenn man aber ein wenig genauer recherchiert, findet man auch einige Beiträge von Personen, die sich für eine Küche von impuls entschieden haben und damit sehr zufrieden sind. Auch unser Baubegleiter Herr Beisel hat selbst eine Küche von impuls und ist damit sehr zufrieden.
Den Katalog und die geplante Küchenzeile hatten wir bereits einige Wochen vorher per Post bekommen und konnten uns vorab schon über Schranksysteme und Extras informieren. Die Küchenausstellung ist in einem relativ unscheinbaren Gebäude gegenüber vom Werk.
Der Empfang war sehr freundlich, allerdings sieht alles etwas anders aus als in einem Küchenstudio. Es ist halt "nur" eine Art Werksverkauf. Aber die Küchenausstellung war überraschend umfangreich und man konnte sich alle möglichen Fronten in den unterschiedlichen Preiskategorien anschauen und auch die meisten Schranksysteme waren ausgestellt.
Als Grundlage wurde unser Küchengrundriss in den Computer eingegeben, sowie Fenster und Türen eingezeichnet. Anschließend konnten wir unsere Wünsche äußern damit Herr Tschilling auch ein Gefühl für das Budget bekommt, was wir für unsere Küche veranschlagt haben. Die Küchenzeile, die inklusive ist, war im Grunde nur eine Budgetvorgabe und wurde mit unserer geplanten Küchenzeile verrechnet. Wir hatten uns im Vorfeld schon bei Küchenstudios über Schranksysteme und auch Küchengeräte informiert und hatten hier schon genaue Vorstellungen was wir haben wollen.
Im letzten Schritt brauchten wir für unsere Küche natürlich noch Elektrogeräte, die wir aber nicht von Impuls nehmen. Wir hatten uns bereits einige spezielle Geräte rausgesucht, die bei impuls leider nicht verfügbar waren. Einzig unsere Granitspüle der Firma Franke konnten wir direkt bei impuls bekommen.
An die Küchenzeile hatten wir auch schon gewisse Anforderungen. Ich wollte auf jeden Fall einen Backofen auf Höhe der Arbeitsplatte haben und ein autarkes mindestens 80cm breites Induktionskochfeld. Jan besteht dazu noch auf einen größeren Kühlschrank, mindestens 122 cm Höhe, da wir einen separaten Gefrierschrank in den HWR stellen wollen. Zudem sollte die Spüle direkt vor dem Fenster sein (Arbeitsplatte als Fensterbank) und die Geschirrspülmaschine rechts darunter (da wir beide Linkshänder sind). In der Ecke soll der Stauraum mit einem sog. LeMans (Eck-Unterschrank mit Schwenkauszug) genutzt werden.
Nachdem die Schrankaufteilung klar war ging es an die Wahl der Arbeitsplatte, Korpusfarben und Fronten. Bei den Fronten gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen und wir haben uns für eine matte Front in magnolienweiß der Preisgruppe 3 entschieden. Es ist eine relativ neue Beschichtung, die gut verarbeitet ist und auf der auch keine Kanten und Übergänge zu sehen sind, wie zum Beispiel in den Preisgruppe 1 oder 2. Den Korpus und auch die Arbeitsplatten nehmen wir in Ulme-Nb. Caruba - einem dunklen grau-braun.
Vom Ergebnis haben wir ein Bild bekommen, was aber leider mit einer 3D-Grafik aus dem Küchenstudio nicht zu vergleichen ist.
Letztlich sind wir trotz der vielen Schubladen und des relativ teuren LeMans im Budget geblieben. Für die Erweiterung des allkauf-Küchenblocks müssen wir ca. 2.000€ mehr zahlen und für die noch zu beschaffenen Elektrogeräte mit ca. 4.000€ kalkulieren. Somit sind wir insgesamt deutlich unter unserem geplanten Budget von 7.500€ geblieben.
Montag, 16. November 2015
Es geht voran...
Warmes, oft trockenes Wetter im November - noch stehen die Chancen für uns, die Bodenplatte noch dieses Jahr fertigstellen zu lassen, nicht schlecht.
Leider warten wir noch immer auf die Baugenehmigung und fragen fast wöchentlich beim Bauamt nach dem Bearbeitungsstand. Heute werde ich auch wieder dort anrufen.
Derweil geht es an anderer Stelle vorwärts. Am Freitag bekam Jan endlich den lange erwarteten Anruf von "Mobau" wegen eines Termins zur Bemusterung. Der findet am 01. Dezember ab 8:30 in Heinsberg statt. Dahin müssen wir und auch viele andere Bauherren gut dreieinhalb Stunden fahren, weshalb von allkauf sogar eine Übernachtung angeboten wird, damit man am Vortag anreisen kann. Zur Vorbereitung haben wir am Freitag nochmal einen Termin mit Herrn Beisel vereinbart.
Die Küche planen wir ja wie gehabt am 25.11 in Brilon bei Impuls/Alno.
So langsam kommt also wieder Bewegung in die Sache, zumindest was die Planung angeht.
PS: Die Rückfrage bzgl. des Bauantrags hat ergeben, dass wir scheinbar Glück hatten und bei uns alle Unterlagen beisammen sind. Einige Bauherren, die vor uns den Bauantrag eingereicht hatten, müssen wohl noch etwas nachliefern. Daher wird unser Antrag jetzt scheinbar innerhalb von effektiv zwei Wochen (der Rest war Wartezeit, bis überhaupt irgendein Antrag aus unserem Baugebiet angefasst wurde) bearbeitet und genehmigt werden. Baugenehmigung soll noch diese Woche bei uns ankommen. Das glaube ich aber erst wenn ich es sehe!
Leider warten wir noch immer auf die Baugenehmigung und fragen fast wöchentlich beim Bauamt nach dem Bearbeitungsstand. Heute werde ich auch wieder dort anrufen.
Derweil geht es an anderer Stelle vorwärts. Am Freitag bekam Jan endlich den lange erwarteten Anruf von "Mobau" wegen eines Termins zur Bemusterung. Der findet am 01. Dezember ab 8:30 in Heinsberg statt. Dahin müssen wir und auch viele andere Bauherren gut dreieinhalb Stunden fahren, weshalb von allkauf sogar eine Übernachtung angeboten wird, damit man am Vortag anreisen kann. Zur Vorbereitung haben wir am Freitag nochmal einen Termin mit Herrn Beisel vereinbart.
Die Küche planen wir ja wie gehabt am 25.11 in Brilon bei Impuls/Alno.
So langsam kommt also wieder Bewegung in die Sache, zumindest was die Planung angeht.
PS: Die Rückfrage bzgl. des Bauantrags hat ergeben, dass wir scheinbar Glück hatten und bei uns alle Unterlagen beisammen sind. Einige Bauherren, die vor uns den Bauantrag eingereicht hatten, müssen wohl noch etwas nachliefern. Daher wird unser Antrag jetzt scheinbar innerhalb von effektiv zwei Wochen (der Rest war Wartezeit, bis überhaupt irgendein Antrag aus unserem Baugebiet angefasst wurde) bearbeitet und genehmigt werden. Baugenehmigung soll noch diese Woche bei uns ankommen. Das glaube ich aber erst wenn ich es sehe!
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