Montag, 16. November 2015

Es geht voran...

Warmes, oft trockenes Wetter im November - noch stehen die Chancen für uns, die Bodenplatte noch dieses Jahr fertigstellen zu lassen, nicht schlecht.
Leider warten wir noch immer auf die Baugenehmigung und fragen fast wöchentlich beim Bauamt nach dem Bearbeitungsstand. Heute werde ich auch wieder dort anrufen.

Derweil geht es an anderer Stelle vorwärts. Am Freitag bekam Jan endlich den lange erwarteten Anruf von "Mobau" wegen eines Termins zur Bemusterung. Der findet am 01. Dezember ab 8:30 in Heinsberg statt. Dahin müssen wir und auch viele andere Bauherren gut dreieinhalb Stunden fahren, weshalb von allkauf sogar eine Übernachtung angeboten wird, damit man am Vortag anreisen kann. Zur Vorbereitung haben wir am Freitag nochmal einen Termin mit Herrn Beisel vereinbart.
Die Küche planen wir ja wie gehabt am 25.11 in Brilon bei Impuls/Alno.

So langsam kommt also wieder Bewegung in die Sache, zumindest was die Planung angeht.


PS: Die Rückfrage bzgl. des Bauantrags hat ergeben, dass wir scheinbar Glück hatten und bei uns alle Unterlagen beisammen sind. Einige Bauherren, die vor uns den Bauantrag eingereicht hatten, müssen wohl noch etwas nachliefern. Daher wird unser Antrag jetzt scheinbar innerhalb von effektiv zwei Wochen (der Rest war Wartezeit, bis überhaupt irgendein Antrag aus unserem Baugebiet angefasst wurde) bearbeitet und genehmigt werden. Baugenehmigung soll noch diese Woche bei uns ankommen. Das glaube ich aber erst wenn ich es sehe!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Erschließung abgeschlossen, große Zahlungen

Gestern haben wir einen Brief vom Notar bekommen.
Die Erschließung der Grundstücke ist nach der Verzögerung nun endlich abgeschlossen und die Baureife erreicht.
Heißt für uns, dass die ersten großen Zahlungen angewiesen werden müssen.

Heute haben wir also die Zahlung an die HRG für das Grundstück angewiesen.
In Kürze folgt dann vermutlich die Grunderwerbssteuer, Grundbuch- und Grundschuldeintrag.

Ganz schön viele "Gründe" zum Geld ausgeben.
Merkt man aber kaum, wenn es (zumindest vorerst) nicht das eigene Geld ist.
Bei der Sparkasse haben ein Darlehen damit vollständig abgerufen. Das ist deswegen wichtig, weil wir so schon mit der Tilgung beginnen können und nicht nur die Zinsen für einen Teilbetrag bezahlen müssen.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Verzögerungen...

Die Bauaufsicht hat uns letzte Woche (auf Nachfrage) telefonisch bestätigt, dass unsere Unterlagen nun vollständig sind und unser Antrag bearbeitet wird.
Im Moment werden aber wohl reichlich Bauvorhaben im Zusammenhang mit den Flüchlingen priorisiert bearbeitet, so dass es bis zu unserer Baugenehmigung noch etwas dauern kann.

  
 
Unser Auto haben wir schonmal in die Einfahrt gestellt, denn im Baugebiet haben wir inzwischen asphaltierte Straßen vorgefunden und die Erschließungsarbeiten scheinen weitgehend abgeschlossen zu sein. Ein Anruf bei der HRG hat allerdings ergeben, dass noch nicht alles abgenommen werden konnte und hier nachgebessert werden muss. Neuer Termin für die Endabnahme soll der 21. Oktober sein. Vorher wird definitiv kein Bagger anrücken.

Für unsere Tiefbauarbeiten haben wir allerdings schon ein Angebot eingeholt, damit es auch gleich losgehen kann, wenn die Baugenehmigung erteilt und die Baureife bestätigt wurde. Schließlich soll die Bodenplatte noch vor dem ersten Dauerfrost erstellt werden.

Selbst das könnte inzwischen schon knapp werden, würde aber wohl ohnehin nichts helfen. Unser Baubegleiter betreut derzeit noch ein anderes Bauvorhaben von allkauf, bei dem letzte Woche die Abnahme der Bodenplatte erfolgt ist.
Selbst für dieses Bauvorhaben kann allkauf voraussichtlich keinen Aufstelltermin mehr in diesem Jahr realisieren. Die Produktion der Häuser dauert bei der aktuellen Auftragslage wohl eher acht bis zwölf statt der geplanten sechs bis acht Wochen.

Naja, wir gehen Schritt für Schritt weiter und werden sehen, was wir noch in diesem Jahr machen können.
Morgen schauen wir uns schonmal Fußböden- und Wandbeläge an. Außerdem werden wir nächste Woche auch nochmal die Elektroplanung verfeinern.

Dienstag, 29. September 2015

Korrektur des Bauantrags und die Abtretung der Auszahlungsansprüche

Wir haben Post - und das gleich mehrfach.
Zunächst flatterte ein Brief der Stadt Seelze in unseren Briefkasten, der gleich zwei Schreiben beinhaltete.

Erstmal hat die Stadt uns eine Hausnummer zugeteilt und uns offiziell mitgeteilt, dass wir künftig im Kornblumen 3 wohnen werden.
Im zweiten Schreiben teilt man uns mit, dass unser Bauantrag am 17. September eingegangen ist und bereits auf Vollständigkeit geprüft wurde.
Leider ist unser Carport nicht genehmigungsfähig und es fehlte der sog. Freiflächenplan mit den Vermaßungen der Terasse, Zufahrtsflächen und Zuwegungen.
Im Bauantrag hatten wir zwar die Berechnungen der Grundflächenzahl gesehen, aber den Freiflächenplan hat unser Architekt offenbar nicht bedacht.

Das mit dem Carport ist allerdings ärgerlich, da hier die Höhe nicht passt.
Innerhalb eines Abstandes von drei Metern zur Grundstücksgrenze darf die sog. Grenzbebauung eine Höhe von drei Metern nicht überschreiten. Der Architekt hatte bei unserem Pultdach (20° Dachneigung) die Mitte des Dachs als Bezugshöhe angenommen. Die Stadt nimmt aber tatsächlich den höchsten Punkt des Dachs innerhalb dieser drei Meter. Demnäch muss unser Carport etwas flacher werden als geplant.


Heute hat unser Architekt die angepassten Unterlagen eingereicht, so dass die Bearbeitung unseres Bauantrags weiter gehen kann.


Dann hat sich noch allkauf bei uns gemeldet und uns gebeten die Auszahlungsansprüche für einen Teil des Kreditvolumens abzutreten.
Konkret geht es darum, dass ein Betrag in Höhe des Hauspreises, nicht für andere Rechnung verfügt werden kann und auf jeden Fall für allkauf "reserviert" ist.
Hier hatten wir im Vorfeld schon Probleme erwartet, die sich jetzt leider bewahrheiten:
Die Sparkasse bestätigt die Abtretung der Auszahlungsansprüche natürlich gerne. Allerdings nicht mit dem von allkauf vorgegebenen Formular, sondern in einer anderen Form. In dieser Form fehlt allkauf aber die Bestätigung, dass alle Auszahlungsbedingungen erfüllt sind.
Unsere Finanzierungsberaterin hatte daraufhin angeboten, die Situation direkt mit allkauf zu klären.

Ganz nebenbei hat sich inzwischen auch Impuls wegen eines Termins zur Küchenplanung bei uns gemeldet. Als ich zur Terminvereinbarung angerufen habe, bin ich beinahe vom Stuhl gefallen. Der nächste mögliche Termin für unser Planungsgespräch in Brilon ist am 25. November. Es gibt von Montags bis Freitags um 9:00 und um 13:00 Termine, Samstag ist geschlossen.
Großartig! Wir haben dann doch den o. g. Termin genommen und brauchen wohl Urlaub für die Küchenplanung, zumal wir auch noch zwei Stunden nach Brilon fahren müssen.

Dienstag, 15. September 2015

150 Unterschriften später...

Gerade war unser Architekt bei uns und hatte einen Stapel an Unterlagen unter dem Arm.
"Müssen wir das alles unterschreiben?"

Ja, wir mussten alles unterschreiben. Den Bauantrag, alle Lageplänen, den Entwässerungsantrag und alle Berechnungen über Rauminhalt und Flächen unseres Hauses.
Für das Bauamt in dreifacher Ausführung, für die DFH, für den Architekten und für uns selbst.
Gefühlt waren das mindestens 150 Unterschriften. Allein das Unterschreiben selbst (ohne Lesen, das haben wir vorher gemacht) hat schon eine halbe Stunde gedauert.
Damit ist jetzt aber die Bauanzeige auf dem Weg und ein weitere wichtiger Meilenstein erreicht.

Anfang letzter Woche hat die Stadt die Pläne mit den Höhen der Erschließungsanlagen freigegeben, so dass unser Architekt die Höhen in die Planungsunterlagen eintragen konnte. Die Höheneinmessung hatte er bereits "lautlos" durchgeführt. Die Bodengutachter haben sich bis heute nicht mehr gemeldet, waren aber vielleicht auch schon "lautlos" unterwegs.
Auf das Bodengutachten wollte der Architekt aber ohnehin nicht mehr warten, da aus der Bodenuntersuchung des gesamten Baugebiets bereits hervorging, dass aller Wahrscheinlichkeit nach keine bösen Überraschungen auf uns warten.
Die Bearbeitung der Bauanzeige soll laut Auskunft der Stadt Seelze nur drei bis vier Wochen dauern.

Zeitgleich wird unsere Planung nochmal von der DFH technisch geprüft und die Kostenaufstellung für die Hausverbreiterung, geänderte Fenster und Sonderwünsche bestätigt.
Für uns sind die nächsten Schritte jetzt die Bemusterung und die Planung der Küche.

Montag, 24. August 2015

Grundrisse und Lösung im Dachgeschoss



Heute haben wir endlich die finalen Grundrisse erhalten und das Problem mit dem Kniestock im Dachgeschoss ist auch gelöst.
Da wir laut Bebauungsplan nur eine Dachtraufenhöhe von vier Metern haben dürfen, konnten wir bei unserem Haus leider nur einem Kniestock von 75cm realisieren.
Daher haben wir uns dazu entschlossen, in allen Räumen im Obergeschoss eine zusätzliche Wand unter der Schräge aufzustellen, sodass wir jetzt überall 1,25m über Fußboden an der Außenwand haben. Um den Höhenunterschied zu überbrücken mussten die Wände um 56cm (44cm + 12,5cm Wandstärke) nach innen gezogen werden. So verlieren wir etwas Grundfläche, die wir allerdings mit einer Hausverbreiterung um 60cm (Sondergenehmigung von allkauf) kompensieren können.

Somit ist unser Haus jetzt nicht mehr 9,36m breit sondern 9,96m. Entlang der Straße hat es eine Länge von 11,16 Metern und so kommen wir auf etwa 164m² berechnete Wochnfläche.

Wichtig war uns außerdem, das wir eine geschlossene Küche haben - so können unsere zwei Katzen nachts aus dem Wohn- und Esszimmer ausgesperrt werden - einen gut strukturierten und nicht allzu kleinen HWR, eine Dusche im Gäste-WC, nicht allzu große Flure (verschenkte Fläche) und eine große bodengleiche Dusche im oberen Badezimmer.

Abschließend haben wir auch gleich ein Carport nach unseren Wünschen eingeplant, da dies Bestandteil der Bauanzeige ist.
Unser Carport soll von der Grundstücksgrenze bis an die Hauswand zur Nebeneingangstür gehen, damit man trockenen Fußes vom Auto ins Haus kommt. Hinten haben wir einen Schuppen, wo im Winter auch mein Motorrad stehen soll, weshalb wir die Tür in Richtung Carport und nicht in Richtung Haus geplant haben. Beim Dach mussten wir uns gemäß Bebauungsplan für ein Pultdach mit mind. 20° Dachneigung entscheiden.

Für einen Eindruck von außen haben wir außerdem noch ein paar 3D-Bilder bekommen.
Der nächste Schritt ist die Erstellung des Bodengutachtens und die Höheneinmessung, wozu allerdings die Höhen der Straßen (wahrscheinlich Anfang September) feststehen müssen.
Anschließend können wir dann die Bauanzeige stellen.


Freitag, 14. August 2015

Meilensteine, die Zweite

Nachdem wir in den letzten Wochen mit dem Architekten das Problem mit unserem Dachgeschoss weitestgehend lösen konnten, hatten wir gestern und heute nochmal Termine beim Notar und der Sparkasse und haben endlich den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben, die Grundschuld bestellt und einen Teil der Kreditverträge unterzeichnet.

Da ja nun noch etwas Zeit verstrichen ist, seit unsere Kreditverträge geschrieben wurden, haben wir vor der Unterzeichnung unsere Beraterin bei der Sparkasse gebeten die Konditionen nochmal zu prüfen. Und siehe da: 0,15% weniger als wir ursprünglich unterschreiben wollten.

Da hat sich die Verzögerung sogar doppelt gelohnt, da unsere Zinsbindung nun auch erst zum 31. August (in 25 Jahren) und nicht schon zum 30. Juni. Den KfW-Vertrag haben wir dennoch unterschrieben, da sich hier nichts geändert hat. Die Verträge von der Sparkasse bekommen wir nochmal per Post.

Nach einer guten halben Stunde bei Notar, in der die Rechtsanwältin uns den acht-seitigen Kaufvertrag Wort für Wort vorgelesen hat, war es dann amtlich. Wir sind nun stolze... Grundstückseigentümer? Nicht ganz!
Eigentümer sind wir erst, wenn wir den Kaufpreis überwiesen haben und die Eingentumsumschreibung im Grundbuch veranlasst wurde.
Das wird erst mit der Baureife Mitte/Ende September passieren. Trotzdem ein gutes Gefühl.


Nach dem Termin beim Notar sind wir dann auch erstmal zu unserem Grundstück gefahren und haben uns den aktuellen Stand der Erschließung angesehen. Die Baustraße ist inzwischen fertig und wir haben sogar schon eine "Einfahrt" und Revisionsschächte für die Schmutz- und Regenwasserschächte.

In den nächsten Tagen werden wir den angepassten Grundriss vom Architekten bekommen.

Sonntag, 2. August 2015

Kompromisse?

Das angekündigte Gespräch bei der Stadt am vergangenen Mittwoch war (wie zu erwarten) nicht sehr ergiebig.
Die Bauaufsicht der Stadt Seelze ist mit dem Bebauungsplan mehr als unzufrieden, kann aber für uns nicht viel tun. Ausnahmen gäbe es nur "in atypischen Situationen", die bei uns schlicht nicht vorliegen.
Wir waren wohl auch nicht die ersten, die wegen der nicht nachvollziehbaren Einschränkungen im Bebauungsplan ein Gespräch gesucht haben.
Ursprünglich gab es wohl knapp 80 Interessenten für die 55 Grundstücke in Bauabschnitt 3A. Vermutlich sind nicht zuletzt wegen des "bescheidenen" Bebauungsplans noch etwa 2/3 der Grundstücke verfügbar, zumindest laut des Verkaufsplans der HRG.

Jetzt geht es also um die Frage, wie viele Kompromisse sind wir bereit einzugehen?
Bei den Summen, die wir hier investieren, hält sich meine Kompromissbereitschaft ganz klar in Grenzen. Anders herum, haben wir mit dem Grundstück in Seelze Süd schon ganz wenig Kompromisse machen müssen. Sollten wir hier abbrechen, müssten wir mehr oder weniger bei Null anfangen und erstmal ein anderes Grundstück finden. Dabei wissen wir jetzt aber auch nicht, wie der Bebauungsplan aussieht und ob wir dann nicht bei der Lage oder den Einkaufsmöglichkeiten Kompromisse machen müssten. Außerdem wären sicher einige Euro verschenkt, da wir den Notar und den Architekten bis hier hin bezahlen müssten.
Wobei sich hier die Frage stellt, wer das eigentlich verbockt hat?!

Auf der Suche nach einer Lösung haben wir jetzt mehrfach mit dem Architekten gesprochen. Im Moment steht ein Entwurf mit einem Dachwinkel von 45° und einem Kniestock zwischen 70 und 80cm zur Diskussion. Damit wir innen trotzdem eine Höhe von 120cm unter der Schräge haben, wollen wir die Trockenbauwände soweit nach Innen ziehen, dass wir diese Höhe erreichen. Das kostet uns etwa 60cm Raumbreite in jedem Zimmer, weshalb wir zur Kompensation eine Rastervergrößerung des Hauses um 30 oder 60cm machen wollen.

Umsonst gibt es das natürlich nicht.
Sobald wir uns mit dem Architekten einig sind, werden wir hier unsere Pläne und Zeichnungen einstellen.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Frust... und die Suche nach einer Lösung

Im letzten Beitrag hatten wir von Neuigkeiten in dieser Woche gesprochen. Die gibt es, aber leider eher negativ als positiv...

Am Dienstag war ja unser "Meilensteintag": Planungsgespräch mit dem Architekten, Beurkundung des Grundstücks und Unterschrift der Kreditverträge.

Der Tag fing vielversprechend an, denn wir hatten uns schon auf das Architektengespräch gefreut, endlich geht es in die konkrete Planung. Mit der Innenaufteilung waren wir uns recht schnell einig. Danach legte uns der Architekt die äußeren Abmessungen des Hauses vor und das Theater ging los.

Sehr wichtig beim Haus war uns immer ein möglichst hoher Kniestock, am besten 1,80m im Rohbaumaß, sodass es im Obergeschoss möglichst wenig Schrägen gibt und man wenig Probleme beim Stellen der Möbel hat. Auch ein Kniestock von 1,50m ist ok, wenn man den Fußbodenaufbau bedenkt bleiben immer noch ca. 1,30m übrig.
Im Bebauungsplan vom 3. Bauabschnitt in Seelze Süd ist allerdings eine maximale Traufhöhe (Schnittkante zwischen Wand und Dach im Dachgeschoss) festgelegt. Bei Gebäuden mit einem Vollgeschoss liegt diese bei 4,00m. Das ist für einen Kniestock von 1,50m zu wenig. Bei 1,20m kann das klappen, weshalb wir mit Herrn Maurer das Haus erstmal so geplant haben.

Denkste... Die Hauszeichnung zeigt auf, dass bei einem Kniestock von 1,20m eine Traufhöhe von 4,53m zustande kommt. "Das dürfen wir so nicht bauen!" war unsere Aussage zum Architekten. Dieser hatte allem Anschein nach den Bebauungsplan, den wir ihm vorher geschickt hatten, noch nicht gelesen. Der Architekt hat das bestätigt und gemeint, dann müssen wir den Kniestock halt tiefer setzten, was für uns aber eigentlich nicht in Frage kommt.
Niedergeschlagen haben wir den Termin beendet und vereinbart, das der Architekt die Rahmenbedingungen noch einmal in Erfahrung bringt. Wir haben unseren Traum vom Eigenheim schon zerplatzen sehen... Und so sollen wir jetzt ein Grundstück kaufen?
Nein, das können wir so nicht machen! Da bis zur Grundstücksbeurkundung nur noch eine halbe Stunde Zeit war, sind wir erstmal zum Notar gefahren und haben erklärt, dass wir jetzt das Grundstück nicht kaufen können. Der Termin wurde nun erstmal um gut drei Wochen verschoben. So haben wir genug Zeit, alles weitere zu klären und nach einer Lösung zu suchen.

Danach ging es weiter zur Sparkasse...
Unserer Sparkassenberaterin haben wir unsere Situation ebenfalls erklärt und auch sie sagte sofort, dass wir mit der Unterschrift noch warten können und das erstmal klären sollen.


Seit Dienstag haben wir mehrere Gesprächen mit Herrn Maurer, Herrn Beisel und dem Architekten geführt und folgendes Vorgehen vereinbart:

Der Architekt kümmert sich um eine Lösung, die dem Bebauungsplan entspricht und die maximale Traufhöhe einhält. Hier gibt es Möglichkeiten das Dach steiler zu planen und damit trotz niedrigem Kniestock schneller an Raumhöhe zu gewinnen. Außerdem kann man die Wand im Dachgeschoss etwas nach innen versetzen, damit diese höher ist. Dadurch hat der Raum weniger Dachschräge, wirkt ganz anders, wird aber von der Grundfläche her etwas kleiner. Das könnte man durch eine Rastervergrößerung des Hauses um 30 oder 60cm kompensieren.

Wir selber haben für nächsten Mittwoch einen Termin mit der Bauaufsicht der Stadt Seelze organisiert, um unsere Situation zu schildern und zu klären, was es für Möglichkeiten gibt vom Bebauungsplan abzuweichen.

Dienstag, 14. Juli 2015

Erstes Planungsgespräch und Baubegleiter

Nachdem wir nun schon eine Weile die Vorbehalte ausgeräumt haben, hat sich gestern unser Architekt gemeldet.
Er wollte sich gerne in der nächsten Woche mit uns zu einem ersten Treffen verabreden. Zuerst sehen wir uns gemeinsam mit ihm das Grundstück an und setzen uns anschließend in ein Café. Das Gespräch dauert etwa drei Stunden.
Für den Termin haben wir uns nächsten Dienstag spontan frei genommen, wo wir ja am Nachmittag auch schon den Termin für die Beurkundung des Grundstücks haben.

Gut vorbereitet sind wir: Den Lageplan vom Vermessungsbüro werden wir zum Termin mitbringen. Unseren (selbst gemalten) Grundriss und den Bebauungsplan haben wir per Mail an den Architekten geschickt.

Ansonsten haben wir inzwischen ein Angebot von Herrn Beisel für die Baubegleitung bekommen und ihn auch gleich für den Termin mit dem Architekten eingeplant. Interessant finde ich, dass wir uns in einem Café und nicht im Büro des Architekten treffen. Nach eigener Angabe sitzt er dort jeden Tag und hätte gern eine angenehmere Atmosphäre für das erste Gespräch.
Laut Herrn Beisel aber kein Problem - er kennt den Architekten wohl und hat schon das ein oder andere Haus mit ihm gebaut.

Die HRG hat in der Zwischenzeit ein Luftbild vom aktuellen Stand (30. Juni) der Erschließungsarbeiten gemacht und veröffentlicht. Sieht aus als wären die Arbeiten gut voran gekommen. Vielleicht wird es ja sogar vor Ende September schon fertig.

Nächste Woche dürfte es dann wohl reichlich Neuigkeiten geben!