Gerade war unser Architekt bei uns und hatte einen Stapel an Unterlagen unter dem Arm.
"Müssen wir das alles unterschreiben?"
Ja, wir mussten alles unterschreiben. Den Bauantrag, alle Lageplänen, den Entwässerungsantrag und alle Berechnungen über Rauminhalt und Flächen unseres Hauses.
Für das Bauamt in dreifacher Ausführung, für die DFH, für den Architekten und für uns selbst.
Gefühlt waren das mindestens 150 Unterschriften. Allein das Unterschreiben selbst (ohne Lesen, das haben wir vorher gemacht) hat schon eine halbe Stunde gedauert.
Damit ist jetzt aber die Bauanzeige auf dem Weg und ein weitere wichtiger Meilenstein erreicht.
Anfang letzter Woche hat die Stadt die Pläne mit den Höhen der Erschließungsanlagen freigegeben, so dass unser Architekt die Höhen in die Planungsunterlagen eintragen konnte. Die Höheneinmessung hatte er bereits "lautlos" durchgeführt. Die Bodengutachter haben sich bis heute nicht mehr gemeldet, waren aber vielleicht auch schon "lautlos" unterwegs.
Auf das Bodengutachten wollte der Architekt aber ohnehin nicht mehr warten, da aus der Bodenuntersuchung des gesamten Baugebiets bereits hervorging, dass aller Wahrscheinlichkeit nach keine bösen Überraschungen auf uns warten.
Die Bearbeitung der Bauanzeige soll laut Auskunft der Stadt Seelze nur drei bis vier Wochen dauern.
Zeitgleich wird unsere Planung nochmal von der DFH technisch geprüft und die Kostenaufstellung für die Hausverbreiterung, geänderte Fenster und Sonderwünsche bestätigt.
Für uns sind die nächsten Schritte jetzt die Bemusterung und die Planung der Küche.
Dienstag, 15. September 2015
Montag, 24. August 2015
Grundrisse und Lösung im Dachgeschoss
Heute haben wir endlich die finalen Grundrisse erhalten und das Problem mit dem Kniestock im Dachgeschoss ist auch gelöst.
Da wir laut Bebauungsplan nur eine Dachtraufenhöhe von vier Metern haben dürfen, konnten wir bei unserem Haus leider nur einem Kniestock von 75cm realisieren.
Daher haben wir uns dazu entschlossen, in allen Räumen im Obergeschoss eine zusätzliche Wand unter der Schräge aufzustellen, sodass wir jetzt überall 1,25m über Fußboden an der Außenwand haben. Um den Höhenunterschied zu überbrücken mussten die Wände um 56cm (44cm + 12,5cm Wandstärke) nach innen gezogen werden. So verlieren wir etwas Grundfläche, die wir allerdings mit einer Hausverbreiterung um 60cm (Sondergenehmigung von allkauf) kompensieren können.
Somit ist unser Haus jetzt nicht mehr 9,36m breit sondern 9,96m. Entlang der Straße hat es eine Länge von 11,16 Metern und so kommen wir auf etwa 164m² berechnete Wochnfläche.
Wichtig war uns außerdem, das wir eine geschlossene Küche haben - so können unsere zwei Katzen nachts aus dem Wohn- und Esszimmer ausgesperrt werden - einen gut strukturierten und nicht allzu kleinen HWR, eine Dusche im Gäste-WC, nicht allzu große Flure (verschenkte Fläche) und eine große bodengleiche Dusche im oberen Badezimmer.
Abschließend haben wir auch gleich ein Carport nach unseren Wünschen eingeplant, da dies Bestandteil der Bauanzeige ist.
Unser Carport soll von der Grundstücksgrenze bis an die Hauswand zur Nebeneingangstür gehen, damit man trockenen Fußes vom Auto ins Haus kommt. Hinten haben wir einen Schuppen, wo im Winter auch mein Motorrad stehen soll, weshalb wir die Tür in Richtung Carport und nicht in Richtung Haus geplant haben. Beim Dach mussten wir uns gemäß Bebauungsplan für ein Pultdach mit mind. 20° Dachneigung entscheiden.
Für einen Eindruck von außen haben wir außerdem noch ein paar 3D-Bilder bekommen.
Der nächste Schritt ist die Erstellung des Bodengutachtens und die Höheneinmessung, wozu allerdings die Höhen der Straßen (wahrscheinlich Anfang September) feststehen müssen.
Anschließend können wir dann die Bauanzeige stellen.
Da wir laut Bebauungsplan nur eine Dachtraufenhöhe von vier Metern haben dürfen, konnten wir bei unserem Haus leider nur einem Kniestock von 75cm realisieren.
Daher haben wir uns dazu entschlossen, in allen Räumen im Obergeschoss eine zusätzliche Wand unter der Schräge aufzustellen, sodass wir jetzt überall 1,25m über Fußboden an der Außenwand haben. Um den Höhenunterschied zu überbrücken mussten die Wände um 56cm (44cm + 12,5cm Wandstärke) nach innen gezogen werden. So verlieren wir etwas Grundfläche, die wir allerdings mit einer Hausverbreiterung um 60cm (Sondergenehmigung von allkauf) kompensieren können.
Somit ist unser Haus jetzt nicht mehr 9,36m breit sondern 9,96m. Entlang der Straße hat es eine Länge von 11,16 Metern und so kommen wir auf etwa 164m² berechnete Wochnfläche.
Wichtig war uns außerdem, das wir eine geschlossene Küche haben - so können unsere zwei Katzen nachts aus dem Wohn- und Esszimmer ausgesperrt werden - einen gut strukturierten und nicht allzu kleinen HWR, eine Dusche im Gäste-WC, nicht allzu große Flure (verschenkte Fläche) und eine große bodengleiche Dusche im oberen Badezimmer.
Abschließend haben wir auch gleich ein Carport nach unseren Wünschen eingeplant, da dies Bestandteil der Bauanzeige ist.
Unser Carport soll von der Grundstücksgrenze bis an die Hauswand zur Nebeneingangstür gehen, damit man trockenen Fußes vom Auto ins Haus kommt. Hinten haben wir einen Schuppen, wo im Winter auch mein Motorrad stehen soll, weshalb wir die Tür in Richtung Carport und nicht in Richtung Haus geplant haben. Beim Dach mussten wir uns gemäß Bebauungsplan für ein Pultdach mit mind. 20° Dachneigung entscheiden.
Für einen Eindruck von außen haben wir außerdem noch ein paar 3D-Bilder bekommen.
Der nächste Schritt ist die Erstellung des Bodengutachtens und die Höheneinmessung, wozu allerdings die Höhen der Straßen (wahrscheinlich Anfang September) feststehen müssen.
Anschließend können wir dann die Bauanzeige stellen.
Freitag, 14. August 2015
Meilensteine, die Zweite
Nachdem wir in den letzten Wochen mit dem Architekten das Problem mit unserem Dachgeschoss weitestgehend lösen konnten, hatten wir gestern und heute nochmal Termine beim Notar und der Sparkasse und haben endlich den Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben, die Grundschuld bestellt und einen Teil der Kreditverträge unterzeichnet.
Da ja nun noch etwas Zeit verstrichen ist, seit unsere Kreditverträge geschrieben wurden, haben wir vor der Unterzeichnung unsere Beraterin bei der Sparkasse gebeten die Konditionen nochmal zu prüfen. Und siehe da: 0,15% weniger als wir ursprünglich unterschreiben wollten.
Da hat sich die Verzögerung sogar doppelt gelohnt, da unsere Zinsbindung nun auch erst zum 31. August (in 25 Jahren) und nicht schon zum 30. Juni. Den KfW-Vertrag haben wir dennoch unterschrieben, da sich hier nichts geändert hat. Die Verträge von der Sparkasse bekommen wir nochmal per Post.
Nach einer guten halben Stunde bei Notar, in der die Rechtsanwältin uns den acht-seitigen Kaufvertrag Wort für Wort vorgelesen hat, war es dann amtlich. Wir sind nun stolze... Grundstückseigentümer? Nicht ganz!
Eigentümer sind wir erst, wenn wir den Kaufpreis überwiesen haben und die Eingentumsumschreibung im Grundbuch veranlasst wurde.
Das wird erst mit der Baureife Mitte/Ende September passieren. Trotzdem ein gutes Gefühl.
Nach dem Termin beim Notar sind wir dann auch erstmal zu unserem Grundstück gefahren und haben uns den aktuellen Stand der Erschließung angesehen. Die Baustraße ist inzwischen fertig und wir haben sogar schon eine "Einfahrt" und Revisionsschächte für die Schmutz- und Regenwasserschächte.
In den nächsten Tagen werden wir den angepassten Grundriss vom Architekten bekommen.
Da ja nun noch etwas Zeit verstrichen ist, seit unsere Kreditverträge geschrieben wurden, haben wir vor der Unterzeichnung unsere Beraterin bei der Sparkasse gebeten die Konditionen nochmal zu prüfen. Und siehe da: 0,15% weniger als wir ursprünglich unterschreiben wollten.
Da hat sich die Verzögerung sogar doppelt gelohnt, da unsere Zinsbindung nun auch erst zum 31. August (in 25 Jahren) und nicht schon zum 30. Juni. Den KfW-Vertrag haben wir dennoch unterschrieben, da sich hier nichts geändert hat. Die Verträge von der Sparkasse bekommen wir nochmal per Post.
Nach einer guten halben Stunde bei Notar, in der die Rechtsanwältin uns den acht-seitigen Kaufvertrag Wort für Wort vorgelesen hat, war es dann amtlich. Wir sind nun stolze... Grundstückseigentümer? Nicht ganz!
Eigentümer sind wir erst, wenn wir den Kaufpreis überwiesen haben und die Eingentumsumschreibung im Grundbuch veranlasst wurde.
Das wird erst mit der Baureife Mitte/Ende September passieren. Trotzdem ein gutes Gefühl.
Nach dem Termin beim Notar sind wir dann auch erstmal zu unserem Grundstück gefahren und haben uns den aktuellen Stand der Erschließung angesehen. Die Baustraße ist inzwischen fertig und wir haben sogar schon eine "Einfahrt" und Revisionsschächte für die Schmutz- und Regenwasserschächte.
In den nächsten Tagen werden wir den angepassten Grundriss vom Architekten bekommen.
Sonntag, 2. August 2015
Kompromisse?
Das angekündigte Gespräch bei der Stadt am vergangenen Mittwoch war (wie zu erwarten) nicht sehr ergiebig.
Die Bauaufsicht der Stadt Seelze ist mit dem Bebauungsplan mehr als unzufrieden, kann aber für uns nicht viel tun. Ausnahmen gäbe es nur "in atypischen Situationen", die bei uns schlicht nicht vorliegen.
Wir waren wohl auch nicht die ersten, die wegen der nicht nachvollziehbaren Einschränkungen im Bebauungsplan ein Gespräch gesucht haben.
Ursprünglich gab es wohl knapp 80 Interessenten für die 55 Grundstücke in Bauabschnitt 3A. Vermutlich sind nicht zuletzt wegen des "bescheidenen" Bebauungsplans noch etwa 2/3 der Grundstücke verfügbar, zumindest laut des Verkaufsplans der HRG.
Jetzt geht es also um die Frage, wie viele Kompromisse sind wir bereit einzugehen?
Bei den Summen, die wir hier investieren, hält sich meine Kompromissbereitschaft ganz klar in Grenzen. Anders herum, haben wir mit dem Grundstück in Seelze Süd schon ganz wenig Kompromisse machen müssen. Sollten wir hier abbrechen, müssten wir mehr oder weniger bei Null anfangen und erstmal ein anderes Grundstück finden. Dabei wissen wir jetzt aber auch nicht, wie der Bebauungsplan aussieht und ob wir dann nicht bei der Lage oder den Einkaufsmöglichkeiten Kompromisse machen müssten. Außerdem wären sicher einige Euro verschenkt, da wir den Notar und den Architekten bis hier hin bezahlen müssten.
Wobei sich hier die Frage stellt, wer das eigentlich verbockt hat?!
Auf der Suche nach einer Lösung haben wir jetzt mehrfach mit dem Architekten gesprochen. Im Moment steht ein Entwurf mit einem Dachwinkel von 45° und einem Kniestock zwischen 70 und 80cm zur Diskussion. Damit wir innen trotzdem eine Höhe von 120cm unter der Schräge haben, wollen wir die Trockenbauwände soweit nach Innen ziehen, dass wir diese Höhe erreichen. Das kostet uns etwa 60cm Raumbreite in jedem Zimmer, weshalb wir zur Kompensation eine Rastervergrößerung des Hauses um 30 oder 60cm machen wollen.
Umsonst gibt es das natürlich nicht.
Sobald wir uns mit dem Architekten einig sind, werden wir hier unsere Pläne und Zeichnungen einstellen.
Die Bauaufsicht der Stadt Seelze ist mit dem Bebauungsplan mehr als unzufrieden, kann aber für uns nicht viel tun. Ausnahmen gäbe es nur "in atypischen Situationen", die bei uns schlicht nicht vorliegen.
Wir waren wohl auch nicht die ersten, die wegen der nicht nachvollziehbaren Einschränkungen im Bebauungsplan ein Gespräch gesucht haben.
Ursprünglich gab es wohl knapp 80 Interessenten für die 55 Grundstücke in Bauabschnitt 3A. Vermutlich sind nicht zuletzt wegen des "bescheidenen" Bebauungsplans noch etwa 2/3 der Grundstücke verfügbar, zumindest laut des Verkaufsplans der HRG.
Jetzt geht es also um die Frage, wie viele Kompromisse sind wir bereit einzugehen?
Bei den Summen, die wir hier investieren, hält sich meine Kompromissbereitschaft ganz klar in Grenzen. Anders herum, haben wir mit dem Grundstück in Seelze Süd schon ganz wenig Kompromisse machen müssen. Sollten wir hier abbrechen, müssten wir mehr oder weniger bei Null anfangen und erstmal ein anderes Grundstück finden. Dabei wissen wir jetzt aber auch nicht, wie der Bebauungsplan aussieht und ob wir dann nicht bei der Lage oder den Einkaufsmöglichkeiten Kompromisse machen müssten. Außerdem wären sicher einige Euro verschenkt, da wir den Notar und den Architekten bis hier hin bezahlen müssten.
Wobei sich hier die Frage stellt, wer das eigentlich verbockt hat?!
Auf der Suche nach einer Lösung haben wir jetzt mehrfach mit dem Architekten gesprochen. Im Moment steht ein Entwurf mit einem Dachwinkel von 45° und einem Kniestock zwischen 70 und 80cm zur Diskussion. Damit wir innen trotzdem eine Höhe von 120cm unter der Schräge haben, wollen wir die Trockenbauwände soweit nach Innen ziehen, dass wir diese Höhe erreichen. Das kostet uns etwa 60cm Raumbreite in jedem Zimmer, weshalb wir zur Kompensation eine Rastervergrößerung des Hauses um 30 oder 60cm machen wollen.
Umsonst gibt es das natürlich nicht.
Sobald wir uns mit dem Architekten einig sind, werden wir hier unsere Pläne und Zeichnungen einstellen.
Donnerstag, 23. Juli 2015
Frust... und die Suche nach einer Lösung
Im letzten Beitrag hatten wir von Neuigkeiten in dieser Woche gesprochen. Die gibt es, aber leider eher negativ als positiv...
Am Dienstag war ja unser "Meilensteintag": Planungsgespräch mit dem Architekten, Beurkundung des Grundstücks und Unterschrift der Kreditverträge.
Der Tag fing vielversprechend an, denn wir hatten uns schon auf das Architektengespräch gefreut, endlich geht es in die konkrete Planung. Mit der Innenaufteilung waren wir uns recht schnell einig. Danach legte uns der Architekt die äußeren Abmessungen des Hauses vor und das Theater ging los.
Sehr wichtig beim Haus war uns immer ein möglichst hoher Kniestock, am besten 1,80m im Rohbaumaß, sodass es im Obergeschoss möglichst wenig Schrägen gibt und man wenig Probleme beim Stellen der Möbel hat. Auch ein Kniestock von 1,50m ist ok, wenn man den Fußbodenaufbau bedenkt bleiben immer noch ca. 1,30m übrig.
Im Bebauungsplan vom 3. Bauabschnitt in Seelze Süd ist allerdings eine maximale Traufhöhe (Schnittkante zwischen Wand und Dach im Dachgeschoss) festgelegt. Bei Gebäuden mit einem Vollgeschoss liegt diese bei 4,00m. Das ist für einen Kniestock von 1,50m zu wenig. Bei 1,20m kann das klappen, weshalb wir mit Herrn Maurer das Haus erstmal so geplant haben.
Denkste... Die Hauszeichnung zeigt auf, dass bei einem Kniestock von 1,20m eine Traufhöhe von 4,53m zustande kommt. "Das dürfen wir so nicht bauen!" war unsere Aussage zum Architekten. Dieser hatte allem Anschein nach den Bebauungsplan, den wir ihm vorher geschickt hatten, noch nicht gelesen. Der Architekt hat das bestätigt und gemeint, dann müssen wir den Kniestock halt tiefer setzten, was für uns aber eigentlich nicht in Frage kommt.
Niedergeschlagen haben wir den Termin beendet und vereinbart, das der Architekt die Rahmenbedingungen noch einmal in Erfahrung bringt. Wir haben unseren Traum vom Eigenheim schon zerplatzen sehen... Und so sollen wir jetzt ein Grundstück kaufen?
Nein, das können wir so nicht machen! Da bis zur Grundstücksbeurkundung nur noch eine halbe Stunde Zeit war, sind wir erstmal zum Notar gefahren und haben erklärt, dass wir jetzt das Grundstück nicht kaufen können. Der Termin wurde nun erstmal um gut drei Wochen verschoben. So haben wir genug Zeit, alles weitere zu klären und nach einer Lösung zu suchen.
Danach ging es weiter zur Sparkasse...
Unserer Sparkassenberaterin haben wir unsere Situation ebenfalls erklärt und auch sie sagte sofort, dass wir mit der Unterschrift noch warten können und das erstmal klären sollen.
Seit Dienstag haben wir mehrere Gesprächen mit Herrn Maurer, Herrn Beisel und dem Architekten geführt und folgendes Vorgehen vereinbart:
Der Architekt kümmert sich um eine Lösung, die dem Bebauungsplan entspricht und die maximale Traufhöhe einhält. Hier gibt es Möglichkeiten das Dach steiler zu planen und damit trotz niedrigem Kniestock schneller an Raumhöhe zu gewinnen. Außerdem kann man die Wand im Dachgeschoss etwas nach innen versetzen, damit diese höher ist. Dadurch hat der Raum weniger Dachschräge, wirkt ganz anders, wird aber von der Grundfläche her etwas kleiner. Das könnte man durch eine Rastervergrößerung des Hauses um 30 oder 60cm kompensieren.
Wir selber haben für nächsten Mittwoch einen Termin mit der Bauaufsicht der Stadt Seelze organisiert, um unsere Situation zu schildern und zu klären, was es für Möglichkeiten gibt vom Bebauungsplan abzuweichen.
Am Dienstag war ja unser "Meilensteintag": Planungsgespräch mit dem Architekten, Beurkundung des Grundstücks und Unterschrift der Kreditverträge.
Der Tag fing vielversprechend an, denn wir hatten uns schon auf das Architektengespräch gefreut, endlich geht es in die konkrete Planung. Mit der Innenaufteilung waren wir uns recht schnell einig. Danach legte uns der Architekt die äußeren Abmessungen des Hauses vor und das Theater ging los.
Sehr wichtig beim Haus war uns immer ein möglichst hoher Kniestock, am besten 1,80m im Rohbaumaß, sodass es im Obergeschoss möglichst wenig Schrägen gibt und man wenig Probleme beim Stellen der Möbel hat. Auch ein Kniestock von 1,50m ist ok, wenn man den Fußbodenaufbau bedenkt bleiben immer noch ca. 1,30m übrig.
Im Bebauungsplan vom 3. Bauabschnitt in Seelze Süd ist allerdings eine maximale Traufhöhe (Schnittkante zwischen Wand und Dach im Dachgeschoss) festgelegt. Bei Gebäuden mit einem Vollgeschoss liegt diese bei 4,00m. Das ist für einen Kniestock von 1,50m zu wenig. Bei 1,20m kann das klappen, weshalb wir mit Herrn Maurer das Haus erstmal so geplant haben.
Denkste... Die Hauszeichnung zeigt auf, dass bei einem Kniestock von 1,20m eine Traufhöhe von 4,53m zustande kommt. "Das dürfen wir so nicht bauen!" war unsere Aussage zum Architekten. Dieser hatte allem Anschein nach den Bebauungsplan, den wir ihm vorher geschickt hatten, noch nicht gelesen. Der Architekt hat das bestätigt und gemeint, dann müssen wir den Kniestock halt tiefer setzten, was für uns aber eigentlich nicht in Frage kommt.
Niedergeschlagen haben wir den Termin beendet und vereinbart, das der Architekt die Rahmenbedingungen noch einmal in Erfahrung bringt. Wir haben unseren Traum vom Eigenheim schon zerplatzen sehen... Und so sollen wir jetzt ein Grundstück kaufen?
Nein, das können wir so nicht machen! Da bis zur Grundstücksbeurkundung nur noch eine halbe Stunde Zeit war, sind wir erstmal zum Notar gefahren und haben erklärt, dass wir jetzt das Grundstück nicht kaufen können. Der Termin wurde nun erstmal um gut drei Wochen verschoben. So haben wir genug Zeit, alles weitere zu klären und nach einer Lösung zu suchen.
Danach ging es weiter zur Sparkasse...
Unserer Sparkassenberaterin haben wir unsere Situation ebenfalls erklärt und auch sie sagte sofort, dass wir mit der Unterschrift noch warten können und das erstmal klären sollen.
Seit Dienstag haben wir mehrere Gesprächen mit Herrn Maurer, Herrn Beisel und dem Architekten geführt und folgendes Vorgehen vereinbart:
Der Architekt kümmert sich um eine Lösung, die dem Bebauungsplan entspricht und die maximale Traufhöhe einhält. Hier gibt es Möglichkeiten das Dach steiler zu planen und damit trotz niedrigem Kniestock schneller an Raumhöhe zu gewinnen. Außerdem kann man die Wand im Dachgeschoss etwas nach innen versetzen, damit diese höher ist. Dadurch hat der Raum weniger Dachschräge, wirkt ganz anders, wird aber von der Grundfläche her etwas kleiner. Das könnte man durch eine Rastervergrößerung des Hauses um 30 oder 60cm kompensieren.
Wir selber haben für nächsten Mittwoch einen Termin mit der Bauaufsicht der Stadt Seelze organisiert, um unsere Situation zu schildern und zu klären, was es für Möglichkeiten gibt vom Bebauungsplan abzuweichen.
Dienstag, 14. Juli 2015
Erstes Planungsgespräch und Baubegleiter
Nachdem wir nun schon eine Weile die Vorbehalte ausgeräumt haben, hat sich gestern unser Architekt gemeldet.
Er wollte sich gerne in der nächsten Woche mit uns zu einem ersten Treffen verabreden. Zuerst sehen wir uns gemeinsam mit ihm das Grundstück an und setzen uns anschließend in ein Café. Das Gespräch dauert etwa drei Stunden.
Für den Termin haben wir uns nächsten Dienstag spontan frei genommen, wo wir ja am Nachmittag auch schon den Termin für die Beurkundung des Grundstücks haben.
Gut vorbereitet sind wir: Den Lageplan vom Vermessungsbüro werden wir zum Termin mitbringen. Unseren (selbst gemalten) Grundriss und den Bebauungsplan haben wir per Mail an den Architekten geschickt.
Ansonsten haben wir inzwischen ein Angebot von Herrn Beisel für die Baubegleitung bekommen und ihn auch gleich für den Termin mit dem Architekten eingeplant. Interessant finde ich, dass wir uns in einem Café und nicht im Büro des Architekten treffen. Nach eigener Angabe sitzt er dort jeden Tag und hätte gern eine angenehmere Atmosphäre für das erste Gespräch.
Laut Herrn Beisel aber kein Problem - er kennt den Architekten wohl und hat schon das ein oder andere Haus mit ihm gebaut.
Die HRG hat in der Zwischenzeit ein Luftbild vom aktuellen Stand (30. Juni) der Erschließungsarbeiten gemacht und veröffentlicht. Sieht aus als wären die Arbeiten gut voran gekommen. Vielleicht wird es ja sogar vor Ende September schon fertig.
Nächste Woche dürfte es dann wohl reichlich Neuigkeiten geben!
Er wollte sich gerne in der nächsten Woche mit uns zu einem ersten Treffen verabreden. Zuerst sehen wir uns gemeinsam mit ihm das Grundstück an und setzen uns anschließend in ein Café. Das Gespräch dauert etwa drei Stunden.
Für den Termin haben wir uns nächsten Dienstag spontan frei genommen, wo wir ja am Nachmittag auch schon den Termin für die Beurkundung des Grundstücks haben.
Gut vorbereitet sind wir: Den Lageplan vom Vermessungsbüro werden wir zum Termin mitbringen. Unseren (selbst gemalten) Grundriss und den Bebauungsplan haben wir per Mail an den Architekten geschickt.
Ansonsten haben wir inzwischen ein Angebot von Herrn Beisel für die Baubegleitung bekommen und ihn auch gleich für den Termin mit dem Architekten eingeplant. Interessant finde ich, dass wir uns in einem Café und nicht im Büro des Architekten treffen. Nach eigener Angabe sitzt er dort jeden Tag und hätte gern eine angenehmere Atmosphäre für das erste Gespräch.
Laut Herrn Beisel aber kein Problem - er kennt den Architekten wohl und hat schon das ein oder andere Haus mit ihm gebaut.
Die HRG hat in der Zwischenzeit ein Luftbild vom aktuellen Stand (30. Juni) der Erschließungsarbeiten gemacht und veröffentlicht. Sieht aus als wären die Arbeiten gut voran gekommen. Vielleicht wird es ja sogar vor Ende September schon fertig.
Nächste Woche dürfte es dann wohl reichlich Neuigkeiten geben!
Sonntag, 28. Juni 2015
Pläne, Vorbehalte und Beurkundungstermin
Wieder ist eine Woche vergangen und wir sind unserem Haus ein Stückchen näher gekommen.
Nachdem wir uns ja letzte Woche das Grundstück angeschaut hatten haben wir uns am Montag erstmal erkundigt, was wir evtl. schon für den Bauantrag vorbereiten können. Lageplan, Straßenhöhe, sowie die Pläne der Regen-, Schmutzwasser- und Revisionsschächte.
Den Lageplan gibt es beim Vermessungsbüro. Die Straßenhöhe (Endausbau) und Lage der Abwasser- und Regenwasserschächte beim zuständigen Ingenieurbüro. Das Vermessungsbüro fragte gleich welchen Lageplan wir benötigen, den vereinfachten oder den qualifizierten... Leider keine Ahnung! Also habe ich bei der Stadt Seelze angefragt was die für einen Lageplan brauchen. Bis heute kennen wir den Unterschied der beiden Lagepläne nicht genau. Der qualifizierte ist aber fast vier mal so teuer wie der einfache. Wie sollte es anders sein? Die Stadt nimmt natürlich das, was mehr Geld kostet! Beantragen wir also den qualifizierten Lageplan. Meine Frage nach den anderen Unterlagen wurde nicht beantwortet. Das würde uns der Architekt dann schon mitteilen, hieß es.
Die Höhe der Straße ist noch nicht endgültig geplant und kann sich, genau wie die Höhe der Abwasseranlagen, noch ändern. Hier soll es erst Ende August die freigegeben Pläne geben, mal sehen ob wir trotzdem vorher schon den Bauantrag stellen können.
Unser Notartermin zur Beurkundung verschiebt sich leider auch nochmal um zwei Wochen. Die Sparkasse hat wohl leider versäumt uns mitzuteilen, das der Termin am 06. Juli nicht klappt und so müssen wir jetzt noch länger warten. Dafür hat uns unsere Beraterin für die Finanzierung gesagt, dass alle Unterlagen rechtzeitig angekommen sind, unser Kredit bewilligt worden ist und jetzt die Kreditverträge geschrieben werden. So bekommen wir zumindest vor dem Notartermin alle Unterlagen zusammen und der Notar muss für Grundschuld und Grundbucheintragung tatsächlich nur einmal zum Gericht.
Nach der Zusage für die Finanzierung waren wir heute noch einmal bei Herrn Maurer und haben unseren Hausvertrag vorbehaltsfrei gemacht. Jetzt warten wir auf die Nachricht vom Architekten, damit wir endlich mit der Haus- und Grundrissplanung beginnen können.
Nachdem wir uns ja letzte Woche das Grundstück angeschaut hatten haben wir uns am Montag erstmal erkundigt, was wir evtl. schon für den Bauantrag vorbereiten können. Lageplan, Straßenhöhe, sowie die Pläne der Regen-, Schmutzwasser- und Revisionsschächte.
Den Lageplan gibt es beim Vermessungsbüro. Die Straßenhöhe (Endausbau) und Lage der Abwasser- und Regenwasserschächte beim zuständigen Ingenieurbüro. Das Vermessungsbüro fragte gleich welchen Lageplan wir benötigen, den vereinfachten oder den qualifizierten... Leider keine Ahnung! Also habe ich bei der Stadt Seelze angefragt was die für einen Lageplan brauchen. Bis heute kennen wir den Unterschied der beiden Lagepläne nicht genau. Der qualifizierte ist aber fast vier mal so teuer wie der einfache. Wie sollte es anders sein? Die Stadt nimmt natürlich das, was mehr Geld kostet! Beantragen wir also den qualifizierten Lageplan. Meine Frage nach den anderen Unterlagen wurde nicht beantwortet. Das würde uns der Architekt dann schon mitteilen, hieß es.
Die Höhe der Straße ist noch nicht endgültig geplant und kann sich, genau wie die Höhe der Abwasseranlagen, noch ändern. Hier soll es erst Ende August die freigegeben Pläne geben, mal sehen ob wir trotzdem vorher schon den Bauantrag stellen können.
Unser Notartermin zur Beurkundung verschiebt sich leider auch nochmal um zwei Wochen. Die Sparkasse hat wohl leider versäumt uns mitzuteilen, das der Termin am 06. Juli nicht klappt und so müssen wir jetzt noch länger warten. Dafür hat uns unsere Beraterin für die Finanzierung gesagt, dass alle Unterlagen rechtzeitig angekommen sind, unser Kredit bewilligt worden ist und jetzt die Kreditverträge geschrieben werden. So bekommen wir zumindest vor dem Notartermin alle Unterlagen zusammen und der Notar muss für Grundschuld und Grundbucheintragung tatsächlich nur einmal zum Gericht.
Nach der Zusage für die Finanzierung waren wir heute noch einmal bei Herrn Maurer und haben unseren Hausvertrag vorbehaltsfrei gemacht. Jetzt warten wir auf die Nachricht vom Architekten, damit wir endlich mit der Haus- und Grundrissplanung beginnen können.
Sonntag, 21. Juni 2015
Stand der Erschließungsarbeiten
Heute haben wir uns dazu entschieden mal einen Blick auf unser Grundstück zu werfen.
Als wir beim letzten Mal da waren, war dort noch Ackerfläche. Inzwischen kann man schon erkennen, dass hier ein Baugebiet entstehen soll.
Die ersten (Baustellen)-Straßen sind zu erkennen, ein Teil der Leitungen und Rohre sind im vorderen Teil bereits verlegt. Weiter hinten und in den Stichstraßen ist der Boden bereits abgetragen, um auch dort die Leitungen und Rohre zu verlegen.
Unser Grundstück sieht natürlich im Moment noch etwas unspektakulär aus. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, auf (bald) eigenem Grund und Boden zu stehen.
An der Stichstraße direkt am Grundstück waren zwei Markierungen mit den Buchstaben "G" und "SW" gesetzt. Wir deuten das mal als die Punkte, an denen die Gas-, Strom- und Wasseranschlüsse zum Grundstück gelegt werden.
Was uns etwas Sorgen bereitet ist, dass bereits bei einem Aushub von einem halben Meter reichlich Lehm zu Tage gefördert wurde.
Im Bodengutachten des Baugebietes stand, dass die Lehmböden in diesem Gebiet eventuell belastet sind und deren Entsorgung entsprechend teuer werden kann.
Mal abwarten, was später das Bodengutachten für unser Grundstück ergibt.
Als wir beim letzten Mal da waren, war dort noch Ackerfläche. Inzwischen kann man schon erkennen, dass hier ein Baugebiet entstehen soll.
Die ersten (Baustellen)-Straßen sind zu erkennen, ein Teil der Leitungen und Rohre sind im vorderen Teil bereits verlegt. Weiter hinten und in den Stichstraßen ist der Boden bereits abgetragen, um auch dort die Leitungen und Rohre zu verlegen.
Unser Grundstück sieht natürlich im Moment noch etwas unspektakulär aus. Trotzdem ist es ein tolles Gefühl, auf (bald) eigenem Grund und Boden zu stehen.
An der Stichstraße direkt am Grundstück waren zwei Markierungen mit den Buchstaben "G" und "SW" gesetzt. Wir deuten das mal als die Punkte, an denen die Gas-, Strom- und Wasseranschlüsse zum Grundstück gelegt werden.
Was uns etwas Sorgen bereitet ist, dass bereits bei einem Aushub von einem halben Meter reichlich Lehm zu Tage gefördert wurde.
Im Bodengutachten des Baugebietes stand, dass die Lehmböden in diesem Gebiet eventuell belastet sind und deren Entsorgung entsprechend teuer werden kann.
Mal abwarten, was später das Bodengutachten für unser Grundstück ergibt.
Donnerstag, 18. Juni 2015
Finanzierungsangebot und Grundstückskaufvertrag
In den letzten Tagen ist viel passiert!
Am Montag kam endlich der Kaufvertragsentwurf (für das Grundstück) vom Notar, den es erstmal zu lesen und vor allem zu verstehen galt. Letzteres war das größere Problem, denn diese Paragraphensprache ist nicht so ganz einfach. Erweitert wurde das Ganze nochmal mit Paragraphen aus dem Baugesetzbuch, die ebenfalls nicht einfach zu verstehen sind. Also dicken Textmarker zur Hand und alles anstreichen was man nicht versteht.
Mit den Notizen haben wir dann beim Notar angerufen und nach einzelnen Absätzen bzw. Formulierungen gefragt. Einiges davon musste mit der HRG (Hannover Region Grundstücksgesellschaft) geklärt werden, weshalb wir erst heute eine Rückmeldung bekommen haben.
Wichtigster Punkt für uns: Die Grunstücksanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Telefon sind im Kaufpreis enthalten. Das bedeutet, dass alles was die Stadt Seelze zu verantworten hat erledigt ist und wir uns nur um den Teil der Leitungen und Anschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus kümmern müssen.
Auf Termine für die Baureife lässt sich die HRG nicht vertraglich festnageln, da die zur Zeit noch nicht selbst Eigentümer der Flurstücke sind.
Zusätzlich wird der Vertrag noch um einen Absatz erweitert, damit wir nach Beurkundung und vor Kaufpreisfälligkeit Bodenproben nehmen und eine Höhenvermessung machen können. So kann der Bauantrag schon gestellt werden, vorausgesetzt die Vermessung der einzelnen Grundstücke ist abgeschlossen. Diesen Punkt müssen wir noch mit der HRG klären.
Den Termin zur Beurkundung haben wir jetzt für den 06. Juli vereinbart.
Insgesamt verlieren wir so hoffentlich keine Zeit bevor die Baureife der Grundstücke erreicht ist.
Denn jeder Monat ab jetzt ist verschenkte Zinsbindung. Gestern hatten wir nämlich nochmal einen Termin bei der Sparkasse um das Finanzierungsangebot anzunehmen, nicht das die Zinsen noch weiter ansteigen. Denkste... schon wieder hat die KfW die Zinsen erhöht und diesmal für beide Programme. Nun liegen wir bei 2,82% für 25 Jahre und bei 2,47% für 20 Jahre.
Das Wohneigentumsprogramm der KfW lohnt sich nun für uns nicht mehr und wir werden dieses Geld nun auch direkt bei der Sparkasse für 1,84% über 10 Jahre finanzieren. Immerhin haben wir dann die Möglichkeit die Tilgung anzupassen und auch Sondertilgungen vorzunehmen.
Zur Erklärung: Wir haben unser Darlehen in zwei Teile über 20 bzw. 25 Jahre aufgeteilt. Dazu kommt nun nur noch ein KfW-Darlehen und nochmal ein Kredit bei der Sparkasse über 10 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindungen nach 10 bzw. 20 Jahren sind drei Darlehen komplett getilgt und nach 25 Jahren bleibt und so nur noch kleiner Betrag für den wir ggf. eine Anschlussfinanzierung abschließen müssen.
Nachdem das alles passte, durfte ich mal wieder meine Unterschrift mit neuem Nachnamen üben - klappt inzwischen ganz gut.
Wie immer gibt es noch ein kleines "ABER", denn die Unterlagen sind noch nicht vollständig. Der Kaufvertrag für unser Haus fehlt, mitsamt der Kostenaufstellung und den Grundrissen. Diesen hatten wir eigentlich schon am 25. Mai unterschrieben, als wir den Haustyp geändert haben. Dachten wir zumindest. Entweder Herr Maurer oder wir haben nicht aufgepasst und die wichtigste Unterschrift auf dem Kaufvertrag fehlte. Also mussten wir hier noch nachlegen und warten jetzt auf die Bestätigung. Ohne die Unterlagen gibt es keinen Finanzierungsantrag und das Angebot ist nur noch bis Dienstag gültig...
Deshalb habe ich heute nochmal bei allkauf angerufen und nachgefragt, ob die Vertragsunterlagen angekommen sind und wann wir die Bestätigung bekommen. Nach einigem hin und her werden wir wohl Morgen oder Übermorgen die Bestätigung per Mail (später natürlich auch per Post) erhalten. Ist der Vertrag bestätigt folgt noch eine Bestätigung für die KfW und dann bekommen wir die eigentlichen Kreditverträge zur Unterschrift.
Am Montag kam endlich der Kaufvertragsentwurf (für das Grundstück) vom Notar, den es erstmal zu lesen und vor allem zu verstehen galt. Letzteres war das größere Problem, denn diese Paragraphensprache ist nicht so ganz einfach. Erweitert wurde das Ganze nochmal mit Paragraphen aus dem Baugesetzbuch, die ebenfalls nicht einfach zu verstehen sind. Also dicken Textmarker zur Hand und alles anstreichen was man nicht versteht.
Mit den Notizen haben wir dann beim Notar angerufen und nach einzelnen Absätzen bzw. Formulierungen gefragt. Einiges davon musste mit der HRG (Hannover Region Grundstücksgesellschaft) geklärt werden, weshalb wir erst heute eine Rückmeldung bekommen haben.
Wichtigster Punkt für uns: Die Grunstücksanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Telefon sind im Kaufpreis enthalten. Das bedeutet, dass alles was die Stadt Seelze zu verantworten hat erledigt ist und wir uns nur um den Teil der Leitungen und Anschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus kümmern müssen.
Auf Termine für die Baureife lässt sich die HRG nicht vertraglich festnageln, da die zur Zeit noch nicht selbst Eigentümer der Flurstücke sind.
Zusätzlich wird der Vertrag noch um einen Absatz erweitert, damit wir nach Beurkundung und vor Kaufpreisfälligkeit Bodenproben nehmen und eine Höhenvermessung machen können. So kann der Bauantrag schon gestellt werden, vorausgesetzt die Vermessung der einzelnen Grundstücke ist abgeschlossen. Diesen Punkt müssen wir noch mit der HRG klären.
Den Termin zur Beurkundung haben wir jetzt für den 06. Juli vereinbart.
Insgesamt verlieren wir so hoffentlich keine Zeit bevor die Baureife der Grundstücke erreicht ist.
Denn jeder Monat ab jetzt ist verschenkte Zinsbindung. Gestern hatten wir nämlich nochmal einen Termin bei der Sparkasse um das Finanzierungsangebot anzunehmen, nicht das die Zinsen noch weiter ansteigen. Denkste... schon wieder hat die KfW die Zinsen erhöht und diesmal für beide Programme. Nun liegen wir bei 2,82% für 25 Jahre und bei 2,47% für 20 Jahre.
Das Wohneigentumsprogramm der KfW lohnt sich nun für uns nicht mehr und wir werden dieses Geld nun auch direkt bei der Sparkasse für 1,84% über 10 Jahre finanzieren. Immerhin haben wir dann die Möglichkeit die Tilgung anzupassen und auch Sondertilgungen vorzunehmen.
Zur Erklärung: Wir haben unser Darlehen in zwei Teile über 20 bzw. 25 Jahre aufgeteilt. Dazu kommt nun nur noch ein KfW-Darlehen und nochmal ein Kredit bei der Sparkasse über 10 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindungen nach 10 bzw. 20 Jahren sind drei Darlehen komplett getilgt und nach 25 Jahren bleibt und so nur noch kleiner Betrag für den wir ggf. eine Anschlussfinanzierung abschließen müssen.
Nachdem das alles passte, durfte ich mal wieder meine Unterschrift mit neuem Nachnamen üben - klappt inzwischen ganz gut.
Wie immer gibt es noch ein kleines "ABER", denn die Unterlagen sind noch nicht vollständig. Der Kaufvertrag für unser Haus fehlt, mitsamt der Kostenaufstellung und den Grundrissen. Diesen hatten wir eigentlich schon am 25. Mai unterschrieben, als wir den Haustyp geändert haben. Dachten wir zumindest. Entweder Herr Maurer oder wir haben nicht aufgepasst und die wichtigste Unterschrift auf dem Kaufvertrag fehlte. Also mussten wir hier noch nachlegen und warten jetzt auf die Bestätigung. Ohne die Unterlagen gibt es keinen Finanzierungsantrag und das Angebot ist nur noch bis Dienstag gültig...
Deshalb habe ich heute nochmal bei allkauf angerufen und nachgefragt, ob die Vertragsunterlagen angekommen sind und wann wir die Bestätigung bekommen. Nach einigem hin und her werden wir wohl Morgen oder Übermorgen die Bestätigung per Mail (später natürlich auch per Post) erhalten. Ist der Vertrag bestätigt folgt noch eine Bestätigung für die KfW und dann bekommen wir die eigentlichen Kreditverträge zur Unterschrift.
Donnerstag, 11. Juni 2015
Es kommt immer anders...
... als man gerade denkt.
Vorgestern hatten wir wieder einen Termin mit dem ImmobilienCenter der Sparkasse.
Der erste bei dem wir wirklich wussten, um wieviel Geld es tatsächlich geht, weil wir ja nun seit ca. zwei Wochen den konkreten Preis des Grundstücks haben.
Unsere Erwartung war, dass die Sparkasse (nicht zuletzt aufgrund der Sonderkonditionen für das Baugebiet) ein gutes Angebot abgeben wird. Zuletzt im März passten die Ergebnisse der Modellrechnungen gut zu unserem finanziellen Rahmen.
Nun mussten wir allerdings einige Monate auf die Grundstücke warten und die Zeit hat nicht wirklich für uns gespielt.
+0,5% für 20 Jahre Zinsbindung - klingt erstmal wenig, macht sich aber bei der Gesamtsumme dann leider doch deutlich in der Gesamtrate bemerkbar.
Jetzt müssen wir nochmal neu rechnen und Konditionen vergleichen.
Vorgestern hatten wir wieder einen Termin mit dem ImmobilienCenter der Sparkasse.
Der erste bei dem wir wirklich wussten, um wieviel Geld es tatsächlich geht, weil wir ja nun seit ca. zwei Wochen den konkreten Preis des Grundstücks haben.
Unsere Erwartung war, dass die Sparkasse (nicht zuletzt aufgrund der Sonderkonditionen für das Baugebiet) ein gutes Angebot abgeben wird. Zuletzt im März passten die Ergebnisse der Modellrechnungen gut zu unserem finanziellen Rahmen.
Nun mussten wir allerdings einige Monate auf die Grundstücke warten und die Zeit hat nicht wirklich für uns gespielt.
+0,5% für 20 Jahre Zinsbindung - klingt erstmal wenig, macht sich aber bei der Gesamtsumme dann leider doch deutlich in der Gesamtrate bemerkbar.
Jetzt müssen wir nochmal neu rechnen und Konditionen vergleichen.
Abonnieren
Kommentare (Atom)





